Thema: Neues

  • Wortvogel auf Südstaaten-Tour 2010: Louisiana, Mississippi, Tennessee, Texas


    Es hat lange genug gedauert, aber nun kann und will ich erzählen, was ich nach meiner dramatischen Ankündigung im Januar gemacht habe. Ich hatte euch exorbitante Beiträge versprochen – hier ist einer, bitteschön. Allein die Anzahl an Bildern und Links dürfte für diesen Blog alle Rekorde brechen.

    18 Tage hatte ich Zeit, und die wollte ich nutzen. Nicht wieder London (da war ich Silvester – auch das steht noch zu erzählen), nicht wieder LA, nicht wieder Ibiza, nicht wieder Südafrika. Mal was ganz Neues: Der Süden der USA…

  • Manche Frauen sollten die Finger vom Internet lassen…


    Symbolfotos sind eine ganz tolle Sache – was täten Online-Medien ohne sie?

    Ich screenshotte mich heute mal selber, weil das Bild zum entsprechenden Artikel bei BILD leider nicht mehr online ist:

    Irgendwie tut mir die Blondine leid – erst erwischt der Conficker-Virus ihren PC, und jetzt wird sie auch noch beim Online-Banking behumst:

    Natürlich ist das kein Einzelfall – besonders bei Telefon-Abzockern macht BILD immer gerne mit dem gleichen Symbolfoto auf, das eine Brünette zeigt, die latent angewidert auf ihren Telefonhörer schaut.

    Aber es kommt noch besser…

  • Thor: Der Vollständigkeit halber


    Ich will jetzt nicht anfangen, regelmäßig Beiträge von AICN zu recyceln, und voraussichtlich morgen kommt auch wieder ein richtiges Wortvogel-Reportage-Monster – aber da ich in letzter Zeit viel über Kostüme von Superhelden berichtet habe, will ich euch das hier nicht vorenthalten:

    Ich bleibe dabei: Wenn man bedenkt, wie albern der Typ in den Comics aussieht, ist das hier eine echte Meisterleistung…

  • Captain America: Wortvogel approved!


    Es ist eine gute Gelegenheit, zum umpfzigsten Mal zu bemerken, in was für glorreichen Zeiten Superheldenfans wie ich leben. Iron Man, Dark Knight, Spider-Man, 300, Sin City, Watchmen – das Genre der Comic-Verfilmungen wird endlich seinen Möglichkeiten gerecht.

    Aber machen wir uns nichts vor: Egal wer der Darsteller ist, egal wie cool das Skript daher kommt – jede Heldenverfilmung beginnt mit dem Kostüm. Das ist ein neuralgischer Punkt. Wenn hier der Designer pfuscht, oder der Respekt vor der Figur fehlt, sieht das ganz schnell so aus:

    Manchmal ist der Wille da – allein, es fehlt am Geld:

    Aber es wird besser – die "Watchmen" waren ein Knaller, "Iron Man" kann wohl kaum besser getroffen werden, und auch "Thor" hat sich weniger blamiert, als ich hoffen durfte…

  • Eins der großen Rätsel dieser Welt: Die Kugeln erwischen immer die Falschen


    Weil im neuen und letzten „Wallander“-Roman von Henning Mankell der Mord an Olof Palme wieder aufgerollt wird, kam ich darauf, euch eine Frage zu stellen, die mich seit Jahren umtreibt – warum werden immer nur die „Guten“ (wenn man das so platt ausdrücken will) von Attentätern ermordet?

    Warum John Lennon, Martin Luther King, John F. und Robert Kennedy, Abraham Lincoln, Olof Palme?

    Warum nicht Stalin, Pinochet, Idi Amin, Richard Nixon, Pol Pot, Robert Mugabe, oder wenigstens Semino Rossi?

    Schützen sich die "Bösen" besser, erregt Güte im Menschen mehr Hass als Grausamkeit…

  • Maul aufreißen geht auch (wo)anders: Wortvogel außerhalb des Wortvogels


    Nur damit ihr es nicht verpasst: Heute habe ich mich ein wenig mit Mikis bei Print würgt angelegt, weil mir seine Thesen zur Rettung des Qualitätsjournalismus (am Beispiel Lena Meyer-Landrut) einfach zu bequem und halbgar erscheinen.

    Und bei DWDL ist eben der erste Teil einer Reihe über die Situation der Fiction-Produktion in Deutschland online gegangen, in dem ich fleißig Senf beigetragen habe. Hat Jochen wirklich granatenmäßig recherchiert.

  • DVD quick fix: Ganz kurze Kurzkritiken


    G.I. Joe

    Nicht so schlecht, wie ich befürchtet und erwartet hatte. Natürlich ist der Plot mit dem Nanomaschinen-Sprengsatz an vielen Stellen nicht mal auf dem Level der ursprünglichen Zeichentrickserie, und natürlich sind die Charaktere noch genau so zweidimensional wie in der animierten Version, aber Sommers hält die Geschichte flüssig am Laufen. Alles ist bunt, laut, auf pubertäre Art angeberisch – aber nie so aggressiv zynisch oder militaristisch wie „Transformers“. Außerdem sind die Effektszenen zwar deutlich weniger perfekt, aber eben auch weniger verhacktstückt und hysterisch. Bei den Darstellern hapert es dafür arg – Channing Tatum ist noch charismafreier als Sam Worthington, Sienna Miller kann nicht mit Olivia Wilde mithalten (die die „Baroness“ in einem Parodievideo deutlich sexier spielte), und eine ganze Riege von soliden Darstellern (Dennis Quaid, Jonathan Pryce, Chris Ecclestone) hat erheblich zu wenig zu tun…