Thema: Neues

  • It’s a bird! It’s a plane! It’s – LUNCH!


    Manchmal hat man eine Erleuchtung. Dinge werden klar, Wünsche werden konkret, und man steht im güldenen Glanz der Erkenntnis. In solchen Momenten wird die Relativitätstheorie entwickelt, der Friedensnobelpreis verdient, das Internet erfunden.

    Ich hatte vor zwei Wochen auch so einen Augenblick. Schlagartig und ohne Vorwarnung war mir klar: Ich will eine Lunchbox. Aus Metall. Mit Superman drauf.

    Nun sollte man meinen, dass dies ein Wunsch ist, dessen Erfüllung kaum Schwierigkeiten bereitet. Doch nicht OBWOHL das Angebot (besonders in den USA) sehr groß ist, sondern gerade DESHALB kam ich eine Woche lang nicht zu Potte…

  • Liebe Frau Künast…


    … ist es eigentlich justiziabel, wenn ich sagen würde "Halten Sie doch mal die Klappe!" ?

    Wenn dem so ist, weiche ich auf das hier aus:

    Endlich kommt (mit Schützenhilfe des neuen SPIEGEL) die Politikerkaste auf den Trichter, das Gesundheitssystem dadurch zu entlasten, dass man widerlegte "alternative Heilmethoden" wie Homöopathie einfach nicht mehr finanziert. Die SPD hat sich dazu bekannt, und die Regierungskoalition ist angesichts der desolaten Lage im Gesundheitssystem auch dafür.

    Wer sich seine Chakren justieren lassen will, soll das bitte nicht auf Kosten der Solidargemeinschaft tun…

  • 20 Jahre Wortvogel in München: Wie er kam, was er wollte, warum er blieb (2)


    Neueinsteiger bitte Teil 1 lesen!

    Freitag Nachmittag, Ende April 1990. Mir ist gerade ein Praktikum zugesichert worden – für ab Montag. Und es klang gar nicht nach einem gemeinen Scherz.

    Es gibt Momente, da muss man sich entscheiden. Ich habe keine Wohnung in München, keinen Plan, kein Geld, und nur 48 Stunden übers Wochenende, alles zu organisieren. Zu wenig Zeit, um Angst zu haben.

    Also mache ich mich auf den Weg zur Mitwohnzentrale, lasse mir ein paar Adressen von potentiellen kurzfristigen Wohnorten geben. Dann rufe ich beim Sozialdienst in Düsseldorf an: Sie sollen die Papiere für einen dringlichen Eilantrag fertig machen – ich muss eine Freistellung für zwei Monate erreichen…

  • München – Plakatopolis (Bonus)


    Wenn man einmal anfängt, hört das einfach nicht mehr auf…

    Ich kann verstehen, dass Prominenz auffährt, um für das Deutsche Theatermuseum zu trommeln. Aber muss Sunnyi Melles Testimonial gleich gar so strunzdumm, sinnentleert, herablassend, unpassend, hilflos, und albern sein?

    Der Spruch ist ungefähr so angebracht wie "Ich gehe ins Deutsche Theatermuseum, weil es genau so wichtig ist wie orthopädische Stützstrümpfe."

    Äpfel, meet Birnen…

    Und dann ist da noch dieses sympathische Plakat einer Firma, die wohl im Fremdauftrag Immobilien verhökert. Darf man Text und Bild glauben schenken, ist der Selbstverkauf einer Immobilie ungefähr gleichzusetzen mit einem Raubüberfall albanischer Sonderschüler, die es auf deine magere Rente abgesehen haben:

    Ich würde auch gern was zur kreativen Kommasetzung sagen, aber da muss gerade, ich tunlichst die Klappe halten…

  • Natürlich wird dieser Film scheiße…


    "Von den Machern von 'Epic Movie' und 'Disaster Movie'" muss mittlerweile als Warnung gelten – hier kommt "Vampires suck":

    Ich traue es mich kaum zu sagen: Das Original "Twilight" ist vermutlich besser. Und lustiger.

    ABER: Für den deutschen Verleihtitel " Beilight – Biss zum Abendbrot " gibt es ein Fleißsternchen!

  • 20 Jahre Wortvogel in München: Wie er kam, was er wollte, warum er blieb (1)


    Keine Ahnung, ob euch das hier interessiert. Aber wenn ich es heute nicht aufschreibe, schreibe ich es vielleicht nie auf.

    Jubiläen und Jahrestage haben etwas sehr Willkürliches. Die Wiederkehr eines Datums bekommt ein Gewicht, zerrt an den Erinnerungen, und spiegelt früh gestellte Fragen in die Gegenwart zurück.

    Diesen Monat bin ich ziemlich genau 20 Jahre in München. In keiner Stadt habe ich länger gelebt, auch nicht in Düsseldorf, das ich immer noch als Heimat betrachte. Nicht mehr lange, und ich werde die Hälfte meines Lebens hier verbracht haben…