• Karten, Flipper & Figuren: Casual Gaming (2)


    Okay, zweite Runde. Ich lasse 4 Bilder 1 Wort aus, weil es ein Klassiker ist, den ich schon mehrfach erwähnt habe. Seit ich alle Rätsel gelöst habe, hat der Reiz auch schwer nachgelassen. Das sehr simple, aber spaßige Mini-Autorennspiel Wild Road von Mercedes Benz handle ich mit diesem Satz kurz ab, weil es nicht mal einen Trailer gibt.

    Wenn man mit dem Tablet spielt, um den Zauber früherer Konsolen wieder aufleben zu lassen, dann sollte man mal Castle of Illusion starring Mickey Mouse probieren:

    Die wunderhübsch aufgebohrte Version eines alten Sega-Hits von 1990 erinnert an Donkey Kong Country und begeistert mit perfekter Spielmechanik und toller Grafik…

  • Manche nennen es Arbeit: Faces of Fun (1)


    Ich war ja gerade mal wieder acht Tage auf Reportagereise – und die nächste Tour über fünf Tage läuft auch schon. Damit ihr euch eine Vorstellung machen könnt: in der letzten Woche habe ich mit meinem Fotografen in sieben Tagen acht Reportagen produziert. Selbst nach der Erstauswahl sind noch über 1200 Bilder übrig, aus denen sicher über 60 Seiten für die "Liebes Land" und ihre Sonderhefte generiert werden.

    Wer nun glaubt, das sei alles Kinderkram, der irrt. Besonders diesmal. An vier von sieben Tagen hatten wir Regen, es musste umgebucht, umgeplant und umgedacht werden…

  • Karten, Flipper & Figuren: Casual Gaming (1)


    Nachdem ich schon darüber geschrieben habe, dass ich mittlerweile sehr gerne mein Tablet als Unterhaltungsmaschine dabei habe und ihr ein paar meiner Favoriten in Sachen Hörspiele und Ebooks kennt, wollte ich auch mal verraten, was mich in Sachen Spiele aktuell begeistert.

    Vorab: ich bin kein Gamer. Ich habe weder die Zeit, noch die Geduld oder das Geschick, mich tagelang in einer Spielewelt herum zu treiben, komplexe Mechanismen zu lernen oder gar online mit und gegen andere Gamer anzutreten. Ich spiele für gewöhnlich zwischen fünf und dreißig Minuten…

  • Lese(r)kritik: Der (un)erfreuliche Rechtsrutsch des SPIEGEL


    Es ist mal wieder ein wenig Vorgeschichte nötig. Ich habe den SPIEGEL Mitte der 80er zu lesen begonnen. Damals bekam ich die gesammelten alten Ausgaben immer von meinem Großvater (und ausgelesene Playboys von meinem Vater, aber das ist eine andere Geschichte). Am Kiosk neu kaufen konnte ich mir mit 8 Mark Taschengeld im Monat nicht leisten. Warum ausgerechnet mein knochenkonservativer und politisch nur mäßig interessierter Opa das Hamburger Nachrichtenmagazin las, verstehe ich bis heute nicht. War mir aber damals und heute egal.

    Der SPIEGEL hat, und das kann man nicht genug betonen, mein Verständnis zu Staat, Kirche und Journalismus geprägt…

  • Ruhe im Regenbogen: Ein bescheidener Vorschlag


    Nachfolgend ein Text, den ich im April 2014 für die Webseite Topf voll Gold geschrieben habe. Mittlerweile ist das Korrektiv der Klatschpresse bei Übermedien untergekommen – ich fand es als singuläre Stimme kräftiger.

    Damit mein Beitrag nicht dem digitalen Vergessen anheim fällt, habe ich mich entschlossen, ihn an dieser Stelle in mein Blog zu übernehmen.

    Worum es geht? Um die Klatschpresse natürlich. Um die kleinen Lügen und großen Unterstellungen, um Lesertäuschung und Selbstverleugnung. Ausnahmsweise aber lösungsorientiert und nicht nur anprangernd.

    Nachzügler unter den Lesern kann ich empfehlen, vorher diesen und diesen Beitrag zu lesen, um meine Einstellung zur Klatschpresse besser zu verstehen…