• Retro-Review: Raiders of the Lost Story Arc


    Mit der Pendelei zwischen München und Speyer sind der LvA und mir viele der gemeinsamen Abende vor dem Fernseher abhanden gekommen. Wo Gemütlichkeit herrschen sollte, herrscht Müdigkeit, das Bett lockt mehr als das Sofa. Das wird sich auch wieder ändern – aber momentan steht das gemeinsame Filmerlebnis nicht ganz so weit oben auf der Prioritätenliste.

    Gestern Abend bat mich die LvA allerdings, doch mal wieder was für sie raus zu suchen. "Indiana Jones", da hatte sie viel von gehört. Da gibt es doch mehrere? Sollen wir nicht einen davon gucken…

  • Bauanleitung Kalorienbombe


    Es war wieder einer dieser Groupon-Gutscheine, der mich zu meinem favorisierten Frozen Yoghurt-Laden "Frogis" trieb – die Besitzerin hat, um der Flaute im Eisverkauf zur Winterzeit entgegen zu wirken, ein neues Geschäftsmodell entwickelt, das sich Schoki-Faktur nennt.

    Die Idee dahinter: statt in Frozen Yoghurt schaufelt man seine Toppings in flüssige Schokolade, die dann in Tafelform gehärtet wird. Pimp my chocolate, sozusagen – Vollmilch oder weiß.

    Das musste ich natürlich mal ausprobieren, zumal ich dank des Gutscheins für 10 Euro nicht nur drei Tafeln samt Toppings, super Topping und special Topping bekam, sondern auch einen Becher heiße Schokolade für das Opfer, bei dem Dreckswetter mit dem Roller durch München zu kurven…

  • B5 und die Angst vor der Kompetenz im Banalen


    Ich habe mich vor drei Jahren schon mal über Schlampereien auf B5 ausgelassen – ähnlich wie der SPIEGEL scheint man entschlossen, bei trivialen Themen konsequent jede Form von Expertise zu vermeiden. Die Tatsache, dass man sich in der U-Kultur auskennt, könnte ja den Vorwurf provozieren, sich der E-Kultur nicht ausreichend zu widmen. Und darum hat dann gerne mal Donald Duck den Geldspeicher und Perry Rhodan ist ein Science Fiction-Autor.

    Als ich am Samstag sehr früh von München in Richtung Speyer fuhr, ließ ich mich eine halbe Stunde lang von B5 berieseln – genau bis zu den "Multimedia-Tipps", die dem Sender so wichtig sind, dass er sie regelmäßig und auf breiter Front präsentiert: "Jeden vierten Samstag im Monat, um 6.25 Uhr und um 8.25 Uhr"…

  • 50 Jahre Dr. Who: Nerdpocalypse (3)


    Okay, es ist soweit: Das Highlight des 50. "Who"-Geburtstages wurde in England ausgestrahlt – und unter anderem in deutsche Kinos übertragen. Nicht Star Wars, nicht Star Trek, nicht die Krönung von Papst oder Weltmeister – eine Episode einer britischen TV-Serie, die mal siebzehn Jahre lang wegen fortschreitender Erfolglosigkeit auf Eis lag und deren Charme eigentlich immer aus ihrer konsequenten Nischigkeit bestand. Was genau genommen den 33. Geburtstag bedeutet. Oder den 32., wenn man den TV-Film von 1996 als Who-Jahr rechnet. Aber wer will kleinlich sein…

  • 50 Jahre Dr. Who: Nerdpocalypse (2)


    Nein, wir sind immer noch nicht bei der Fortschreibung des "Who"-Mythos. Bevor es an die Kritik zum neuen TV-Film "The Day of the Doctor" geht, widme ich mich dem Doku-Drama "An adventure in space and time". Hier wird (halbwegs authentisch, aber trotzdem fiktionalisiert) die Entstehung der Kultserie erzählt.

    Tja, was soll ich sagen? Es ist ein süßes, nostalgisches Bonbon für Fans, das uns Mäuschen spielen lässt bei Ereignissen, von denen wir bisher nur gelesen und gehört haben. Mit viel Liebe und Zeitkolorit der 60er erzählt, führt uns AAISAT nicht nur in das "Who"-Universum ein, sondern auch ins Herz der BBC, einer damals noch verknöcherten und durch und durch männlich sozialisierten Quasi-Behörde…

  • 50 Jahre Dr. Who: Nerdpocalypse (1)


    Jetzt ist es tatsächlich schon wieder einen Monat her, dass ich über "Doctor Who" geschrieben habe. "Damals" hatte ich mir geschworen, die verpassten Folgen nachzuholen, um den Wiedereinstieg zum 50. Geburtstag der Serie nicht zu verpassen.

    Siehe da, ich hab’s geschafft. In neun Tagen habe ich auf Ibiza 39 Folgen angeschaut (die Staffeln 5, 6 und 7), zwei Weihnachtsspecials, alle elf Folgen der "The Doctors revisited"-Reihe und die Doku "Doctor Who – The Ultimate Guide". Bis aufs Klo hat mich die langlebige Franchise verfolgt, denn dort hatte ich zur Lektüre die aktuelle Ausgabe der "SciFi Now" mit dem Themenschwerpunkt "Doctor Who" liegen…

  • Ich war erst acht, als ich sterben musste


    Wer eine Filmkritik sucht oder einen ätzenden Kommentar zur Gegenwartskultur, der muss woanders fündig werden. Für "Doctor Who" ist diese Woche noch genug Zeit, auch für andere launige Themen mit und ohne Empörungsgarantie. Heute geht es um den Tag, an dem meine Eltern erfuhren, dass ich bald sterben würde. Da war ich gerade acht Jahre alt.

    Ich kann nicht mal genau sagen, ob ich acht Jahre alt war. Ich mag sieben gewesen sein, vielleicht neun. Meine Mutter will ich nicht fragen, um die Erinnerungen an diesen Herbst nicht wieder wach zu rufen…

  • Hollywoods lost summer (2)


    Auf geht’s zum zweiten Teil – und jetzt bricht auch wirklich der Sommer an. Ist schließlich Juni in den deutschen Kinos.

    Juni
    6.06. "After Earth" 130$
    $60,522,097
    $183,321,030
    =$243,843,127
    Ähnlich wie im Fall von "Oblivion" wurde "After Earth" schnell zu einem SF-Debakel für seinen Star erklärt – dabei spielt Will Smith eigentlich nur eine Nebenrolle und wenn man "After Earth" zum Debakel erklären will, ist es ein Problem von Jaden Smith. Vor allem aber übersieht diese Argumentation, dass der Film zwar in Amerika seine Erwartungen nicht erfüllen konnte, mit knapp 250 Millionen Dollar weltweit aber allemal genug punkten konnte, um am Ende in der Haben-Spalte der Studio-Buchhaltung zu stehen…

  • Oppo vs. Aldi vs. Google: Smartphone-Showdown


    Mein Galaxy S hat jetzt fast drei Jahre auf dem Buckel. Nächstes Jahr läuft mein Vertrag aus, dann werde ich vermutlich zu einem Discounter-Tarif wechseln, der meinen Gewohnheiten besser Rechnung trägt: wenig Minuten, wenig Datenverkehr, viel Flexibilität. Die Kosten dürften sich unter 10 Euro pro Monat bewegen.

    Beim Handy hätte ich gerne "mehr". Mehr Bildschirm, mehr Geschwindigkeit, mehr Features. Es soll immer noch kein High End-Gerät für 600 Euro sein – iPhone sowieso nicht. Tizen und Firefox kommen für mich (noch) nicht als Android-Alternativen in Frage…