Abstieg in die digitale Gosse
Ihr kennt meine Geschichten aus Ibiza – auch die von der Absicht, dort internet-abstinent zu bleiben. Der Wunsch war der Vater des Gedankens, die Niederlage jedoch sein Kind. Die ersten Jahre gab es in der Wohnung keinen Internet-Anschluss, daher musste ich immer nach Eulalia in den Internet-Shop Ibi.Com fahren. Ich kann mich gut erinnern, wie ich 2010 der hibbeligen LvA die ersten Folgen „Downton Abbey“ geladen habe. Oder wie ich die Kapitel meines jeweils neusten Romans an den Verlag verschickte. Gute Zeiten, vor allem deshalb, weil Ibi.Com ein extrem angenehmer Internet-Shop war – die Rechner waren einheitlich und gut ausgestattet, mit ausreichend Speicher und flotten Prozessoren, um die Arbeit „home away from home“ so knapp wie möglich zu gestalten…
