• TV Kritik: WandaVision


    Story: Hexe Wanda und Android Vision leben das Vorstadt-Leben vieler glücklicher Paare – im Amerika der 50er, 60er, 70er Jahre. Doch zwischen den drolligen Sitcom-Plots mit den neugierigen Nachbarn und bulligen Bossen schieben sich immer wieder seltsame Brüche in die heile Welt – was genau machen Wanda und Vision in dieser artifiziellen Umgebung? Wer – oder was – steckt dahinter?

    Kritik : Mit einer herkömmlichen Kritik kommt man einem Projekt wie WANDAVISION nicht bei. Es ist konzipiert, schräg zu sein und jede Erwartung der Zuschauer zu unterlaufen…

  • Kostspielige Katzenkneipe


    Vor gut fünf Jahren bekamen wir von unserer Katzensitterin einen Katzenbrunnen geschenkt, den unsere beiden Fellnasen auch begeistert angenommen haben:

    Über die Jahre hat sich herausgestellt, dass es hilfreich ist, den Brunnen immer mal wieder für drei Monate in den Keller zu stellen, um das Interesse der Katzen daran hoch zu halten. Einmal mussten wir einen neuen Motor kaufen, weil der alte den Dienst versagte.

    Zum Advent haben wir den Katzenbrunnen wieder aufgestellt und Rufus und Becky ist es ein Fest. Pladderndes Wasser trinken ist immer besser als stehendes Wasser trinken – alte Katzen-Pfotenregel…

  • In memoriam sexualis: Julie Strain (1962-2021)


    Es ist schon komisch, wie manche Ereignisse zusammenfallen – vor ein paar Tagen stieß ich in den Untiefen einer DVD-R auf 20 Jahre alte "digitale Presskits" aus der Zeit, als man noch nicht davon ausgehen konnte, dass die Schreiberlinge sich das Material vom Server des Verleihers ziehen. Man bekam CDs zugeschickt mit eigener Menüführung, Bildern, Texten, Soundbytes. Ein paar davon habe ich für die relative Ewigkeit aufbewahrt. Dazu gehört das Material zum ansonsten vergessenswerten Rüpeltrickfilm HEAVY METAL F.A.K.K.2:

    Die Hauptfigur "Julie" wurde repräsentiert und gesprochen von B-Movie-Ikone Julie Strain, die seinerzeit sowohl als VAMPIRELLA wie auch als BLACK SCORPION im Gespräch war, aber letztlich den Sprung aus den Hinterhöfen Hollywoods nie geschafft hat…

  • Index to the max: Katalogsoftware


    Ich hatte ja vorgestern darüber geschrieben, dass ich unheimlich viel Material auf Clouddrives, DVDs und externen Festplatten gesammelt habe. Das Problem ist natürlich, dass man auf diese Sachen keinen augenblicklichen Zugriff hat – ich kann weder fünf Festplatten noch 2000 DVDs permanent in Griffweite halten.

    Daraus ergibt sich: Ich brauche einen Index oder einen Katalog auf meiner Festplatte, der mir augenblicklich sagen kann, wo sich was befindet.

    Für die DVDs war’s einfach: die habe ich eingelesen und den Inhalt in eine Textdatei kopiert. Die DVDs sind nummeriert und ich brauche nur eine vergleichsweise kleine Textdatei durchsuchen…

  • Des Brennmeisters Abschied


    Ich habe ja erst vor einem halben Jahr erzählt, wie ich über die Jahre meine Filmsammlungen von Videokassette zu CD, von CD zu DVD, und dann von DVD zu Festplatte konvertiert habe. Es ist eine Geschichte voller Übergangstechnologien, Normwandlungen und langer Abschiede.

    In der Zeit zwischen 2000 und 2010 habe ich – den ersten wirklichen Breitbandanschlüssen und PayTV von Kabel Deutschland sei Dank – unfassbar viel aus dem Netz gezogen, aufgenommen und auf DVD gebrannt: Filme, Serien, Dokumentationen, aber auch Musik, Comics, private und öffentliche Archive…

  • Horror 2004: The Good, The Bad & The Billig


    Auch als ich für "ernste" Sender und Produktionsfirmen gearbeitet habe, war ich subversiv doch immer ein Geek. Und als solcher habe ich Reisen zu Filmmessen nicht nur dazu genutzt, Deals einzufädeln und Meetings wahrzunehmen, sondern auch, um Flyer obskurer existierender oder angekündigter Filme einzusammeln. Da ist man in Cannes, aber auch beim AFM genau richtig.

    Gestern habe ich einen Haufen uralter, selbstgebrannter DVDs gesichtet und sortiert, um veraltetes und überholtes Material auszusortieren. Dabei sind mir diverse Sachen in die Hände gefallen, an die ich mich gar nicht mehr erinnern konnte…