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  • Mein Haus wird kein Haus: Das Ende


    Ich habe von dem kleinen Häuschen in Bramel, das meiner Oma gehörte und in dem ich oft die Ferien verbrachte, schon erzählt. Auch davon, dass es nach mehreren Besitzerwechseln so aussah, als würde es herrenlos verfallen.

    Ich erinnere mich gut, wie das Haus zu seinen besten Zeiten aussah – das war in den 80er Jahren, als Oma ebenso noch lebte wie ihr Schäferhund Lux.

    Aber schon damals war es kein "schönes" Haus. Es war ein Einfachbau ohne Keller und mit verrottetem Dachboden, wo immer nur notdürftig geflickt worden war, wenn meine Oma das Geld hatte…

  • Zwerg Nase: Operation Wortvogel


    Eigentlich bin ich total gesund, meine Blutwerte, Lunge & Herz, Stoffwechsel: prima Klima im Hause Wortvogel. Aber ich habe diese Neigung, mir immer mal wieder Kuriositäten einzufangen. Über die Jahre habt ihr ein paar meiner Malaisen miterlebt – Vergiftung durch Kaktussaft, Zahnwurzel-Entzündung, Talgknoten, Campylobacter-Infektion.

    Einiges davon war von langer Hand vorbereitet.

    Reden wir zum Beispiel mal von einer Nase. Es ist keine schöne Nase (etwas knubbelig), aber es ist meine Nase. Bis ich ungefähr 13 war, hatte ich mit ihr auch keine nennenswerten Probleme. Dann drehte sich ein Klassenkamerad bei einer vergleichsweise banalen Konfrontation um und schlug saftig zu…

  • Filmverbrechen-Fotostory: PLEM PLEM DIE SCHULE BRENNT oder: Lümmel von der allerletzten Bank


    Ruhe in der Klasse, der Lehrer ist anwesend! Setzen, aber dalli! Wir haben heute eine Menge Stoff abzuarbeiten, da ist für Clownereien kein Platz! Ist die Tafel gewischt? Die Bleistifte gespitzt wie die Ohren? Dann mal los!

    Viele der Filme, die ich im Rahmen dieser losen Reihe bespreche, sind letztlich rüde Spätfolgen der deutschen Nachkriegskomödie, des Schlagerfilms und der Klamotte. Vielfach liegt das einfach daran, dass die Macher selbst mit Opas Kino aufgewachsen sind und lieber bewährte Schenkelklopfer mit Busen und Charthits aufgehübscht haben, als tatsächlich dem Zeitgeist nachzuspüren…

  • Facebook Facepalm (redux)


    Das hier ist das Poster zum Film GOLDEN BALLS von Bigas Luna mit Xavier Bardem – ich habe es aus dem entsprechenden Wikipedia-Eintrag:

    Und wegen dieses Bildes bin ich gerade für einen Tag von Facebook gesperrt worden. Ich habe Widerspruch eingelegt. Ergebnis: 30 Tage gesperrt.

    Kein Witz. Keine Pointe. Keine Ahnung.

  • Kritik: HEXENJAGD


    Deutschland 2020. Regie: Sebastian Mattukat. Darsteller : Xenia Assenza, Gedeon Burkhard, Erkan Acar, Alexander Schubert u.a.

    Offizielle Synopsis : Wir schreiben das Jahr 1739. Die Welt verändert sich, aber die Menschen leben immer noch in Armut, Hunger und Aberglauben. Oft reicht eine einzige Anschuldigung, um ein ganzes Leben zu zerstören.

    Die Heilerin Catharina beobachtet die brutale Zwangstaufe des Osmanen Tahir durch den örtlichen Priester. Als sie sich mutig für ihn einsetzt, wird sie beschuldigt, eine Hexe zu sein, und dazu verurteilt, bei lebendigem Leibe verbrannt zu werden…

  • TV Miniserien Double Feature: ROADKILL & THE UNDOING


    Jetzt wird’s schmutzig. Beide Miniserien, die ich heute bespreche, handeln vom schönen Schein, der hässliche Menschen tarnt. Von der Moral als Lüge, der Aufrichtigkeit als Werkzeug. Gut ist, was nutzt. Wer gewinnt, bestimmt die Schlagzeile. Macht ist Selbstzweck und seine eigene Rechtfertigung.

    ROADKILL In ROADKILL geht es um Peter Laurence, einen gewieften Politprofi im Kabinett der angeschlagenen Ministerpräsidentin Dawn Ellison, der den Sprung in ein Schlüsselministerium durch das plötzliche Auftauchen einer unehelichen Tochter bedroht sieht und noch dazu um der Presse willen seine längst zerfallene Familie zum Schein wieder aufpäppeln muss…