Letzte Artikel


  • Blackface: Röhlig und der bequeme Rassismus


    Es ist etwas ruhiger geworden im Hause SPIEGEL. Abgesehen von den üblichen Ausfällen von Stoko, wie wir Freunde sie nennen dürfen, und einem<a href=" sehr verunglückten SPIEGEL TV-Beitrag zu einem Corona-"Rebellen" (dazu dieser Tage mehr), muss ich aktuell nur sehr selten die Faust in der Tasche machen. Der primäre Grund ist natürlich die Einstellung des SPIEGEL-Kindergartens bento, der mich fünf Jahre lang über Gebühr beschäftigt hat.

    Aber es ist wie nach dem Ende jeder "dunklen Zeit" – ihre Proponenten verschwinden nicht mit den Strukturen, sondern integrieren sich unter neuen Vorzeichen…

  • Zur Sicherheit: Passwörter und Notizen-Wartung


    Disclaimer : Alle Bilder im folgenden Artikel sind aus Sicherheitsgründen aus dem Netz und keine Screenshots meines Rechners.

    Ich bin ein Gewohnheitstier. Never touch a running system. Unser Flachbildfernseher ist 11 Jahre alt, bis vor sechs Monate habe ich einen sechs Jahre alten Chromecast-Stick benutzt und mein erstes Macbook von 2010 ist immer noch voll betriebsfähig (außer dass der Akku schwächelt). Mein iPhone 6 wurde nur ausgetauscht, weil die Firma meinte, dass ich doch ein Handy bräuchte, welches IOS 13 fahren kann.

    Das hat natürlich auch Nachteile – so verharzen Systeme gerne, weil sich im Laufe der Jahre Fehler und Restmüll ansammeln…

  • Hans, get ze Flammenwerfer! Deutschland im AVENGERS-Universum


    Ich habe schon einmal ausführlich darüber geschrieben, dass besonders amerikanische Filme und Serien gerne stolpern, wenn sie deutsche Sprache, deutsche Kultur oder wenigstens die deutsche Topographie korrekt wiedergeben sollen. Da heißen Charaktere gerne mal Beau Brandenburg und Alderich Heilbronner, Bremerhaven ist der Hafen von Bremen und dort sitzt man auf dem Marktplatz vor bayerischen Bierseideln. Als gäbe es keine Wikipedia.

    In der unsäglichen WWII-Schmonzette WIE EIN LICHT IN DUNKLER NACHT wird uns Melanie Griffith als amerikanische Sekretärin angepriesen, deren akzentfreies Deutsch sie für Spionage im Dritten Reich prädestiniert – hören wir doch mal rein:

    Man sollte meinen, die zunehmende Globalisierung des Kinos würde zu einer etwas größeren Vorsicht bei den Produzenten führen – es ist ja wahrlich nicht schwer, einen Deutschen zu finden, der mal kurz über das Drehbuch schaut, um die gröbsten Schnitzer zu vermeiden…

  • TV Kritik: THE FALCON AND THE WINTER SOLDIER


    Story : Captain America ist (vermutlich) tot, Tony Stark ist tot, und die Menschheit tut sich immer noch schwer, sich mit der Rückkehr der Blip-"Verlorenen" einzurichten. Diverse Helden müssen nach dem Sieg über Thanos neue Aufgaben finden – so versucht Bucky Barnes, Wiedergutmachung zu leisten für seine Taten als Winter Soldier. Und Sam Wilson alias The Falcon hat kein Interesse, der neue Captain America zu werden. Er möchte sich mehr um seine Familie kümmern – und stellt fest, dass Superhelden zwar einen guten Ruf, aber nicht notwendigerweise Kreditwürdigkeit besitzen…

  • TV/Kino Kritik: Zack Snyder’s JUSTICE LEAGUE (spoilerfrei)


    USA 2017/21. Regie: Zack Snyder. Darsteller : Ben Affleck, Henry Cavill, Amy Adams, Gal Gadot, Ray Fisher, Jason Momoa, Ezra Miller, Willem Dafoe, Jesse Eisenberg, Jeremy Irons, Diane Lane, Connie Nielsen, Amber Heard, J. K. Simmons u.a.

    Story : In der Vorahnung, dass der Welt eine große Bedrohung bevorsteht, versucht Bruce Wayne, die verstreuten Superhelden der Welt zu einem Team zu schweißen. Die Zeit wird knapp, denn der mächtige Steppenwolf sammelt bereits die Mutterboxen, um die Erde zu vernichten. Am Ende braucht die rudimentäre Justice League vor allem eins – die Hilfe des verstorbenen Superman…

  • Facebook-Sondermüll: Resteverwertung


    Keine Sorge, die Besprechung von C.L.E.A.N. kommt – dauert aber, weil ich dazu noch mindestens einen Tag Recherche und Bildbetextung brauche. Es wird episch.

    Nun ist es so, dass viele Leser zwar hier dabei sind, aber auf Facebook nicht (mehr). Und darum hebe ich zum Sonntag mal wieder ein paar Beiträge rüber, die eventuell auch außerhalb von Zuckerbergs magischem Königreich interessant sein könnten. So eine Art "best of", quasi.

    "Tatort: Tote brauchen keine Wohnung". Ein absolutes Faszinosum von 1973. Thema: die skrupellose Gentrifizierung der Münchner Innenstadt auf Kosten der Altmieter…