Thema: Neues

  • Blindflug des Bösen: Fantasy Filmfest Nights 2014 (2)


    Zweiter Tag der Fantasy Filmfest Nights – die eigentlich Fantasy Filmfest Weekend heißen müssten. Ich habe am Mittag die Wohnung in Schwabing endgültig geräumt, dafür steht nun mein Haus in Obergiesing wieder frei. Dort wird in den nächsten Monaten renoviert, dass die Schwarte kracht. So bleibt mir immer eine Unterkunft, wenn es mich doch mal in die bayerische Hauptstadt treibt.

    „Wolf Creek 2“ ist heute der Opener gewesen. An das Original erinnere ich mich nur sehr rudimentär – ein ziemlich zynisch-brutaler Outback-Slasher, der seine Protagonisten wie im Staffellauf krepieren ließ…

  • Blindflug des Bösen: Fantasy Filmfest Nights 2014


    Ich bin noch nie so unvorbereitet, so übermüdet und so gestresst zu einem Festival gefahren. Die letzen sieben Tage war ich komplett mit dem Umzug nach Speyer beschäftigt. Ich habe mit meinem Handwerker heute morgen so lange Regale geschleppt und Kisten ausgeräumt, bis ich dringlichst auf die Autobahn musste, um im 350 Kilometer entfernten München nicht zu spät zum ersten Film zu kommen. Auf der Fahrt in die Stadt habe ich bei einem Supermarkt gehalten, um ein paar Notrationen einzukaufen, die mich zwischen den Vorführungen auf den Beinen halten sollen…

  • Face to face mit dem Fehlerteufel


    Gerade war ich im REWE hier um die Ecke. Den Kühlschrank fülle ich ja aktuell angesichts des bevorstehenden Umzugs nur noch punktuell. An den Kassen war viel los, es staute sich. Den Grund entnahm ich einem überall aushängenden Zettel, der mich so fassungslos machte, dass ich eine Version gleich mal in die Tasche steckte, um sie mit euch zu teilen:
    Das hat jemand in eine Textverarbeitung getippt, mehrfach ausgedruckt und überall angebracht. Wo war die Rechtschreibprüfung? Warum hat keine Kassiererin was gesagt? Sind die Kunden so maulfaul, dass sie nicht mal freundlich darauf hinweisen können, dass dieses Gestammel schon rufschädigend ist…

  • Werbung in eigener blutiger Sache


    Ich hatte es schon angedeutet – die Verkäufe unseres Band-Buches laufen wohl ganz gut, auch die entsprechende Genre-Presse springt auf den Waggon. Wie es aussieht, werden die zwei ganz großen Schwergewichte der Branche uns demnächst noch mit Reviews beglücken, aber da möchte ich nicht vorgreifen.

    Gestern habe ich am Bahnhofskiosk erstmal das neue "The Dark Side" erstanden:
    Eine ganze Werbeseite ist unserem Projekt gewidmet:
    But wait – there’s more!

    Satte sechs Seiten hat man unserem Buch gegönnt – statt eines Reviews gibt es einen üppigen Auszug zu lesen…

  • Liebe, kranke Sibylle Lewitscharoff…


    … ich will mich gar nicht über Ihre Rede im Dresdner Staatsschauspiel auslassen. Das wäre Heischen nach billigem Beifall, denn welcher Mensch, der sich so nennen darf, würde Ihren ekelhaften und den Menschen verachtenden Thesen schon zustimmen?

    Auslassen will ich mich stattdessen über Ihre Entschuldigung, zu der Sie sich nach dem massiven Druck im ZDF-"Morgenmagazin" haben drängen lassen. Weil es eine dieser Entschuldigungen ist, die an Widerwärtigkeit der ursprünglichen Aussage fast ebenbürtig ist, die Sie nicht entlastet, sondern vollends disqualifiziert.

    "Das tut mir wirklich leid, der (Satz) ist zu scharf ausgefallen…

  • Zur Spannung noch die Gänsehaut: 3 Zeilen Horror


    Im Internet macht in diesen Tagen dieses Posting die Runde – 20 Horrorstories, die aus maximal zwei Sätzen bestehen.

    Da ich gerade an einer größeren Übersetzung arbeite, hielt ich es für eine nette Fingerübung, die Mini-Grusler nicht einfach zu verbreiten, sondern ins Deutsche zu übertragen. Dabei zeigte sich wieder sehr schön, dass zu einer adäquaten Übersetzung mehr gehört als ein Langenscheidt.

    Viele Geschichten lassen sich gut übersetzen, wenn auch nicht wortwörtlich – die knappe Spannungskurve und die spezifischen deutschen Satzkonstruktionen verlangen immer wieder Umstellungen und Umformulierungen…

  • Wenn die Zeitschrift Zeitgeschichte wird…


    Angesichts meines letzten Beitrages (und einiger davor) dürftet ihr schon gemerkt haben, dass der Wortvogel ein Zeitschriften-Junkie ist, der gerne in uralten Ausgaben wühlt und sich über das Aktuelle von Vorgestern amüsiert.

    Wer nur ab und an einen dreckigen Lacher braucht, findet den bei VonGestern. Wem es primär um legendäre Videospiele geht, der ist bei Kultboy richtig.

    Wer aber so richtig einsteigen will in das Thema "alte Magazine", der musste sich bisher entweder die Finger blutig suchen oder auf halb- bis komplett nicht legale Angebote zurück greifen…