Thema: Neues

  • Das George Lucas-Evangelium


    Ich schaue aktuell mit großer Begeisterung das hier:
    Klar ist das meiste bekannt, kaum ein SF-Nerd wird hier neue Erkenntnisse finden. Es ist eine Sammlung sattsam bekannter Clips aus sattsam bekannten Filmen, kommentiert von sattsam bekannten Personen – inklusive des umvermeidlichen John Landis.

    Aber "The Real History of Science Fiction" ist trotzdem liebevoll gemacht, sauber recherchiert und hat tatsächliche rote Fäden, wo frühere Dokumentationen nur eine Anekdote an die nächste reihten. Es werden Zusammenhänge hergestellt, die nicht überraschend, aber doch interessant sind.

    Einen dieser Zusammenhänge möchte ich hier gerne zur Diskussion stellen, weil ich nicht weiß, was ich von der unterliegenden These halten soll…

  • B-Film Basterds 2014: Badass bad taste (4)


    So, mit etwas Verspätung komme ich doch noch zur Würdigung des finalen Films und zum abschließenden Kommentar.

    Mit "Voyage of the Rock Aliens" hatte sich Doc Acula einen Abschlussfilm ausgesucht, zu dem man ihm vorwerfen kann, kein Risiko eingehen zu wollen – dieser Bastard der MTV-Ära ist ein garantierter Crowdpleaser, eine perverse Mischung aus "Grease" und "Class of Nuke 'Em High" minus Talent und Respekt vor dem Publikum. Ein eiskalt kalkuliertes Vanity-Projekt für eine mäßig begabte und mäßig aussehende Millionärsgattin, die eine Saison in den 80ern Star spielen durfte…

  • Die Wortvogel-Lobby braucht keinen Wallraff


    Vor dreieinhalb Jahren habe ich mich an dieser Stelle über einen überteuerten Snack in Form, Geschmack und Textur eines Radiergummis aufgeregt. Form, Geschmack und Textur waren allerdings nicht mein Problem – mein Problem war die Tatsache, dass ein Produkt zu über 90 Prozent aus Apfel bestehen kann und trotzdem als Geschmack "Erdbeere" verkauft wird.

    Damals sah die Verpackung so aus:

    Auffällig auch, dass "Ohne Zuckerzusatz" zwar gut klingt, aber eben nicht "Ohne Zucker" bedeutet und dass man mit der Fußnote "Alle Rohstoffe bestehen aus Früchten" zwar nicht lügt, aber zumindest unterschlägt, dass es sich dabei zu 95 Prozent eben nicht um Erdbeeren handelt…

  • Busted!


    Manchmal versuchen Leute, mich zu denunzieren, zu verleumden oder anderweitig zu treffen – treffen dabei aber nur sich selbst. Selten war das allerdings so lustig wie auf dem Tumblr-Blog "Deutsche Zustände", das wohl rechtes und/oder menschenverachtendes Gedankengut an den Pranger stellen möchte. Natürlich anonym und auf Zuruf hat man meine schändliche, frauen- wie extremistenphobische Existenz dort ins grelle Licht der Öffentlichkeit gezerrt:

    "Elmar Hörig 2.0: Wortvogel-Blogger (wortvogel.de) Torsten Dewi hat ganz dolle Angst vor (antideutschen) Extremisten und Frauen, die sich in der Öffentlichkeit nackt zeigen"…

  • "Louie": Die beste Serie, über die ich mit niemandem reden kann


    Ich gebe zu, dass ich mit den Jahren begonnen habe, immer weniger Serien zu schauen – das betrifft auch und besonders die Serien des "new golden age of television". Es mangelt an Zeit und ehrlich? Es ist auch nicht ganz so dolle, Serienfan in einer Zeit zu sein, da jeder Serienfan ist.

    Vielleicht ist das auch der Grund, warum ich so gerne obskure Perlen suche, kleinere Projekte, Außenseiterproduktionen. Neulich habe ich mir alle sechs Folgen von "Spoils of Babylon" angesehen (immerhin mit Will Farrell, Val Kilmer, Toby Maguire, Kristen Wiig, Tim Robbins und Jessica Alba):

    Eine Parodie auf die Event-Miniserien der 70er…

  • Insider-Joke – direkt am Publikum vorbei


    Ich liebe "The Soup". Besser kann man sich Wirrniss und Wahnwitz des US-Fernsehen nicht aufarbeiten. Manchmal geht es aber mit den Autoren durch und sie bringen obskure Querverweise, die geschätzte 0,02 Promille des Publikums verstehen dürften. In der letzten Folge wurde ein – nennen wir es mal so – "Klassiker" von Charles Band beiläufig referenziert:

    Gemeint ist übrigens der hier:

  • B-Film Basterds 2014: Badass bad taste (3)


    Man gestehe mir zu, dass ich am Samstag Abend einfach zu fertig war, um die letzen beiden Filme des Tages nachzuschieben. Und da es am nächsten Morgen „schon“ um 11 Uhr weiter ging, nutze ich nun die Rückfahrt für die abschließenden Reviews.

    Vor“ Scarletto“ (aka „Bloody Pit of Horror“ aka „Crimson Executioner“) hatten die Filmgötter in Form von Doc Aula und Reini den Kurzfilm „Klopf nicht an die Tür des Teufels“ gesetzt, so eine Art Pseudo-Giallo-Bebilderung der Musik des Pseudo-Giallo-Projekts Sospetto. Nun sind ja schon Giallos oft nicht wirklich handlungsorientiert, aber hier konnten 23 Minuten sehr lang werden…