Thema: Neues

  • Lost in Time (12): 50 Serien, die ihr verpasst habt


    Ich habe im Rahmen dieser Reihe schon über Anthologie-Serien geschrieben und auch der heutige Beitrag wird nicht der letzte sein. Die folgenden Shows habe ich zusammen gelegt, weil sie wieder mal gut zueinander passen – freistehende Science Fiction-Episoden mit bekannten Gaststars und gerade mal ein Jahr Abstand bei der Ausstrahlung.

    Für den Fall, dass ihr es noch nicht mitbekommen habt: Im Normalfall sind die Titel der Serien zu den entsprechenden Wikipedia-Einträgen verlinkt.

    Perversions of Science Ich weiß nicht mehr viel aus der Zeit, aber ich weiß noch, dass 1998 am Sunset Boulevard ein gigantisches Plakat mit dem Auge im Ei hing – so wurde ich erstmals gewahr, dass die Produzenten von "Tales from the Crypt" einen Ableger ihrer gerade in die Zielgerade gegangenen Horror-Anthologie auf die Beine gestellt hatten…

  • Facebook Futter


    Weil ich es selber ein bisschen doof finde, dass viele meiner kürzeren Meinungen und Entdeckungen bei Facebook die Mehrheit meiner Leser (vermutlich) nicht erreichen, bastel ich euch mal ein paar Sammeltassen.

    How the mighty have fallen: Kelsey Grammers neue Sitcom "Partners" ist schmerzhaft unkomisch. Nicht ganz so erbärmlich wie "Hank", nicht ansatzweise so vielversprechend wie "Back to you", an keiner Stelle so anspruchsvoll wie "Boss" – und qualitativ Universen entfernt von "Frasier". Das einzige, was Grammer an diesem blassen Rückfall in die frühen 90er gereizt haben kann, ist das Geschäftsmodell des Senders FX, der mit der 90/10-Konstruktion schon Charlie Sheen ("Anger Management") und George Lopez ("Saint George") ködern konnte…

  • Lost in Time (11): 50 Serien, die ihr verpasst habt


    Heute tauchen wir mal wieder brettfett in die Science Fiction und so mancher von euch wird sich wundern, wenn ich sage, dass es diesmal um eine der teuersten Weltraumserien der 90er geht, die ihr TROTZDEM nicht kennt.

    Willkommen zu

    Mercy Point

    Mit dieser Serie wollte UPN wirklich die Sau rauslassen – teurer als "Star Trek: Voyager", mit einem hochkarätigen Cast und fotorealistischen Spezialeffekten, wie sie erst wieder von "Enterprise" und "Battlestar Galactica" einige Jahre später erreicht wurden.

    Ich kann mir nur grob vorstellen, wie dick die Eier des Produzenten gewesen sein müssen, als er breit grinsend das Konzept beim Sender pitchte…

  • Lost in Time (10): 50 Serien, die ihr verpasst habt


    Ich hatte ja neulich schon erklärt, dass die 90er die Hoch-Zeit der Syndication-Serien war. "Babylon 5" und "Hercules", "Baywatch" und "Deep Space Nine" – in 22er-Packs wurden Serien produziert und dann an die einzelnen lokalen Stationen verhökert. Ein lukratives Geschäft, wenn es klappte, ganz besonders dann, wenn man es auf mehr als 100 Folgen brachte. Das galt nämlich als magische Grenze, ab der eine Serie nicht mehr nur zur wöchentlichen Ausstrahlung, sondern auch zur täglichen Wiederholung geeignet war. Den Weg in die Dauerschleife zu finden, war der goldene Gral…

  • Lost in Time (9): 50 Serien, die ihr verpasst habt


    Kindred: The Embraced Auch heute gönne ich mir eine Serie, die fleißige Leser meiner "SF TV Guides" bereits kennen. Es ist aber durchaus spannend, sie aus großer zeitlicher Entfernung noch einmal zu begutachten.

    Die freie Adaption des Rollenspiels "Vampire: The Masquerade" startete 1996 mit ziemlichen hohen Erwartungen, einer profilierten Produktionsfirma (Spelling) und einem sexy Cast. Mark Frankel hatte sich in der unterhaltsamen, aber leider gefloppten Agentenserie "Fortune Hunter" bewiesen, Stacy Haiduk war der aparte Rotschopf aus "Superboy", Kelly Rutherford kannte man aus der Kultserie "The Adventures of Brisco County jr"…

  • Kino-Kritik: "Guardians of the Galaxy"


    USA 2014. Regie: James Gunn. Darsteller: Chris Pratt, Zoe Saldana, Dave Bautista, Vin Diesel (Stimmme), Bradley Cooper (Stimme), Karen Gillan, Michael Rooker, Lee Pace, Benicio del Toro, John C. Reilly, Glenn Close u.a.

    Offizielle Synopsis : Der Pilot und intergalaktische Vagabund Peter Quill, als „Star-Lord“ bekannt und immer auf der Suche nach kostbaren Relikten, gerät durch einen dummen Zufall zwischen die Fronten eines (welt-) allumfassenden Konfliktes. Bei seinem letzten Beutezug stiehlt er ohne es zu ahnen eine mysteriöse Super-Waffe, auf die offensichtlich das ganze Universum scharf ist, und macht sich damit nicht nur zum neuen Lieblingsfeind des gewieften Schurken Ronan…

  • Science Fiction Triple Feature: "Appleseed Alpha", "Survivor" & "The Machine"


    Ich muss gestehen, dass Double und Triple Feature einen massiven Vorteil gegenüber Einzelkritiken haben: Sie ermöglichen einen Kontext, einen Vergleich, einen Kontrast. Sucht man thematisch oder technisch verwandte Filme aus, kann man erheblich mehr "Fleisch" aus der Besprechung ziehen.

    Heute schreibe ich über drei Science Fiction-Filme, die sich zwar das Genre teilen, ansonsten aber scheinbar durch Welten getrennt sind. Es treffen Low Budget und CGI aufeinander, Monster und Roboter, fremde Welten und die nahe Zukunft. Die ganze Bandbreite der SF eben. Und doch gibt es auch Ähnlichkeiten über das Label hinaus: Alle drei Filme präsentieren starke weibliche Hauptfiguren, wo normalerweise männliche Stereotypen herrschen…