Mein Bruder brachte mich drauf: Er spielte mir kürzlich den Song "Early Morning Rain" in der Fassung von Elvis Presley vor. Das Lied wurde 1966 von Gordon Lightfoot geschrieben und veröffentlicht, ein paar Jahre später war es ein Hit für "Peter, Paul and Mary". Es gibt auch eine sehr schöne Fassung von Paul Weller.
Hier die Fassung des Komponisten live:
Hier der Text:
In the early morning rain
With a dollar in my hand
With an achin' in my heart
And my pockets full of sand
I’m a long way from home
And I miss my loved ones so
In the early morning rain
With no place to go
Out on runway number nine
Big seven-o-seven set to go
And I’m stuck here in the grass
Where the cold wind blows
Now the liquor tasted good
And the women all were fast
Well there she goes my friend
She’ll be rollin' down at last
Hear the mighty engines roar
See the silver wing on high
She’s away and westward bound
Far above the clouds she’ll fly
Where the mornin' rain don’t fall
And the sun always shines
She’ll be flyin' o’er my home
In about three hours time
This old airport’s got me down
It’s no earthly good to me
'Cause I’m stuck here on the ground
As cold and drunk as I can be
You can’t jump a jet plane
Like you can a freight train
So I’d best be on my way
In the early morning rain
You can’t jump a jet plane
Like you can a freight train
So I’d best be on my way
In the early morning rain
1974 komponierte Reinhard Mey, den ich sehr verehre, seinen Klassiker "Über den Wolken":
Auch hier der Text:
Wind Nord/Ost, Startbahn null-drei
Bis hier hör' ich die Motoren
Wie ein Pfeil zieht sie vorbei
Und es dröhnt in meinen Ohren
Und der nasse Asphalt bebt
Wie ein Schleier staubt der Regen
Bis sie abhebt und sie schwebt
Der Sonne entgegen
Über den Wolken
Muss die Freiheit wohl grenzenlos sein
Alle Ängste, alle Sorgen
Sagt man
Blieben darunter verborgen
Und dann
Würde was uns groß und wichtig erscheint
Plötzlich nichtig und klein
Ich seh' ihr noch lange nach
Seh' sie die Wolken erklimmen
Bis die Lichter nach und nach
Ganz im Regengrau verschwimmen
Meine Augen haben schon
Jenen winz’gen Punkt verloren
Nur von fern' klingt monoton
Das Summen der Motoren
Über den Wolken
Muss die Freiheit wohl grenzenlos sein
Alle Ängste, alle Sorgen
Sagt man
Blieben darunter verborgen
Und dann
Würde was uns groß und wichtig erscheint
Plötzlich nichtig und klein
Dann ist alles still, ich geh'
Regen durchdringt meine Jacke
Irgendjemand kocht Kaffee
In der Luftaufsichtsbaracke
In den Pfützen schwimmt Benzin
Schillernd wie ein Regenbogen
Wolken spiegeln sich darin
Ich wär' gern mitgeflogen
Über den Wolken
Muss die Freiheit wohl grenzenlos sein
Alle Ängste, alle Sorgen
Sagt man
Blieben darunter verborgen
Und dann
Würde was uns groß und wichtig erscheint
Plötzlich nichtig und klein
Kann alles Zufall sein, klar…