Band-Film der Woche: "Dark Angel: The Ascent"
Frisch online, komplett, und komplett legal – einer der besseren Streifen aus der denkwürdigen Phase, als Charles Band im Auftrag von Paramount Direct to Video-Filme drehte:
Frisch online, komplett, und komplett legal – einer der besseren Streifen aus der denkwürdigen Phase, als Charles Band im Auftrag von Paramount Direct to Video-Filme drehte:
Keine Sorge, ich buddel nicht schon wieder in meinen Archiven herum – der Titel ist wörtlich zu nehmen. Bei uns sind gerade die Handwerker, wie man so schön sagt. Eigentlich ist die Wohnung ja nagelneu renoviert, aber meine LvA hat beschlossen, dass die antiken Türen und Türstöcke dringend saniert gehören. Es werden also die Übergänge zwischen den Zimmern aufgebrochen und ersetzt, alles abgeschliffen, neu lackiert, neue Türklinken drauf etc. (wir mischen in unserem Domizil relativ willkürlich Jugendstil und Wirtschaftswunder).
Gerade wurde das dicke Holzbrett, das den Übergang von der Diele zu meinem Arbeitszimmer bildet, heraus geflext…
Statham mal wieder. Überraschenderweise spielt er diesmal einen knallharten, schweigsamen Typen mit viel Ehrgfühl, dem selbst eine Armee von Bösewichtern nichts kann:
Klar ist das auch nur eine Variation von Bruce Willis' "Das Mercury Puzzle". Und trotzdem: Es gefällt mir. Es ist straight. Die Action ist sehr handgemacht. Das New York ist glaubwürdig. So oldschool, dass Clint Eastwood den Film in den 70ern nicht viel anders gedreht hätte. Oder Burt Reynolds in den 80ern. Oder eben Willis in den 90ern.
Das ist insbesondere aus zwei Gründen so bemerkenswert wie nachvollziehbar: Drehbuchautor Boaz Yakin hat sowohl den stimmigen Lundgren-"Punisher" wie auch den Eastwood-Actioner "Rookie" geschrieben…
Es wäre sicher ein eigenes Thema wert, über nationalsozialistische, bzw. von deren Gedankengut inspirierte Science Fiction zu schreiben. Glücklicherweise haben sich andere damit schon beschäftigt.
Ans Herz legen möchte ich euch allerdings die Kuriosität "Weltraumschiff I startet – eine technische Fantasie". Dabei handelt es sich um den 23minütigen Zusammenschnitt zweier nicht fertig gestellter SF-Filme aus dem Dritten Reich ("Zwischenfall im Weltraum" und "Weltraumschiff 18"). Es gibt einiges an Hurra-Propaganda, wenig wirkliche Story – aber wenn die Rakete dann abhebt, verblüffen diverse Effekte, die ihrer Zeit teilweise deutlich voraus waren…
Heute geht es ans Eingemachte. Es gibt auch wieder was zu lachen.
In "Dr. Hope" gibt es eine Szene, in der Hope ihr "Hausbuch für die Frau" erstmals gedruckt in der Hand hält. Dafür brauchten wir einen ganzen Stapel Exemplare, die auch noch neu aussehen mussten. Hier rechts ein Original von ungefähr 1910, links die Reproduktion (basierend auf einer anderen Auflage):
Deutlicher wird der Unterschied, wenn man die Bücher aufschlägt:
Alles fake im Fernsehen!
Es geht gar nicht so sehr um den TV-Film "Das Mädchen auf dem Meeresgrund", den das ZDF nach den Erinnerungen von Lotte Hass hat drehen lassen. Sie war die Ehefrau des bekannten Meeresforschers und Dokumentarfilmers Hans Hass, der in den 70ern noch landesweit bekannt war, heute aber nicht mehr die Strahlkraft von Grzimek oder Sielmann besitzt. Dabei lebt er noch.
Ich habe den Film nicht gesehen, ich kann ihn nicht bewerten. Zumindest optisch hat man die Originale gut getroffen, auch wenn man Yvonne Catterfeld einen fesch-roten Badeanzug und Benjamin Sadler Badeshorts statt eines Slips gönnt:
Es stößt mir nur ein wenig sauer auf, wenn ich die Inhaltsangabe des Senders lese:
Als Hans Hass im Sommer 1947 für sein Büro in Wien eine Sekretärin sucht, bewirbt sich Lotte Baierl erfolgreich auf die Stelle…