• Wortvogels Altlasten kommen unter die Rä… Leute


    Einige meiner Leser kennen und schätzen (hoffentlich) die legendären (?) "Science Fiction TV Guides", die ich in den 90ern für den Heel Verlag geschrieben habe. Danach kam auch noch "Das Babylon 5-Universum". Man kriegt die nie aktualisierten und damit ja völlig veralteten Bände mittlerweile für 1 bis 2 Euro bei Amazon oder ZVAB.

    Was viele nicht wissen: Wenn ein Verlag ein Buch mehrere Jahre lang nicht verlegt, fallen die Rechte gewöhnlich an den Autor zurück.

    Als mir das kürzlich klar wurde, schickte ich mal eine Email in Richtung Königswinter – und bekam postalisch die erhoffte Antwort:Seufz…

  • Lost & found: The Band-its in the house say YOO-HOO!


    Im Urlaub habe ich mir die Zeit genommen, noch mal das Manuskript zu dem von mir initiierten Charles Band-Buch durchzulesen. Ich bin von der Arbeit, die (größtenteils) mein Kumpel Dave geleistet hat, restlos begeistert. Besonders bei den Interviews gibt es echte Sahnestücke.

    Band war der "König der Ankündigungen". Auf Filmmessen in den 80ern und 90ern präsentierte er Dutzende von Artworks und Titeln, die bei mangelndem Interesse der Einkäufer in der Schublade verschwanden. Ich muss es wissen, denn diverse dieser Artworks gehören nun mir.

    Wir widmen im Buch darüber hinaus ein eigenes Kapitel den "verschollenen" Produktionen, die es zwar bis zu den Dreharbeiten schafften, aber irgendwie doch nie in den Regalen der Videotheken landeten…

  • Bunte Bilder im Ramschrausch


    Eben ging ich mit der LvA an der empfehlenswerten Buchhandlung Lehmkuhl in Schwabing vorbei – und was sehen meine überreizten Augen? Dort werden seit heute über 4500 Comic-Alben abverkauft, die wohl aus der Insolvenz eines Comicladens stammen.

    Die Bandbreite ist beachtlich – es gibt eher obskure Rudi Wäscher-Varianten der "Tales from the Crypt":

    Vincent Segrelles ist nicht nur wegen der "Söldner"-Reihe Kult – es gibt auch John Sinclair-Romane mit seiner Artwork:

    Ein echter Klassiker ist Chaykins "American Flagg"-Serie:

    Coole Sache – ein Gruselalbum aus der Sonderedition der "Gespenster-Geschichten":

    Ebenfalls zugreifen musste ich bei diesem Hardcover – weil’s schee is:

    Wer anderen Geschmäckern anhängt, kann Slapstick und Batman-Alben, Tarzan und Winnetou abgreifen…

  • Kino Kritik: Real Steel


    USA 2011 . Regie: Shawn Levy. Darsteller: Hugh Jackman, Evangeline Lilly, Dakota Goyo, Kevin Durand, Olga Fonda.

    Story : Charlie Kenton could’ve been a contender – aber er hat es als Boxer nie bis ganz an die Spitze geschafft. Dann hat sich das Business verändert, der Mensch wurde durch tatsächliche Kampfmaschinen ersetzt: Roboter dreschen sich jetzt in spektakulären Fights die Servos aus dem Leib. Charlie steht ganz unten in der Hackordnung, lässt seine ausgemusterten Schrottbots bei Kirmesabenden antreten. Eher aus finanzieller Not denn aus Vaterliebe übernimmt er für zwei Monate die Aufsicht über seinen Sohn, zu dem er nie ein nennenswertes Verhältnis hatte…

  • Die Musik ist gut – also haltet die Klappe!


    Gewöhnlich lauern Desaster, wenn man versucht, einem Instrumental nachträglich einen Text aufzupropfen – Bill Murrays Version von "Star Wars" ist da gar nicht mal so weit her geholt:

    Unvergessen – die deutsche Schlager-Version von "Bonanza":

    Nicht unerwähnt bleiben darf der Text zum "Closing Theme" von "Raumschiff Enterprise" – geschrieben (aber nie verwendet) von Gene Roddenberry, um auch bei den Musikrechten mitzuverdienen:

    Beyond
    The rim of the star-light
    My love
    Is wand’ring in star-flight
    I know
    He’ll find in star-clustered reaches
    Love,
    Strange love a star woman teaches…