Hau weg den 2014-Scheiß!
Wenn man so anglophil ist wie ich, braucht man neben dem schon präsentierten "Big Fat Quiz of the Year" noch Charlie Brookers "2014 Wipe", um sich erklären zu lassen, wie scheiße das Jahr war – und warum:
Wenn man so anglophil ist wie ich, braucht man neben dem schon präsentierten "Big Fat Quiz of the Year" noch Charlie Brookers "2014 Wipe", um sich erklären zu lassen, wie scheiße das Jahr war – und warum:
Ich kann mich noch gut an die Zeit erinnern, als Stephen King-Verfilmungen eine ganz große Sache waren. Ein Event. Da gab es jedes Jahr neues Kinofutter vom Meister, jeder neue Roman wurde mit Spannung erwartet. Und kleinere Produktionen, die sich mit seinem Namen schmücken durften, waren im Video-Tauschkreis schwer gefragt: Frank Darabonts Erstling "The Woman in the Room", die Twilight Zone-Folge "Gramma" (adaptiert von Harlan Ellison!) und die erste, wenngleich erfolglose King-TV-Serie "The Golden Years".
Mit der "direct to video"-Ära kam es erstmals zu einer Schwemme semi-offizieller Sequels (Children of the Corn, Sometimes they come back) und diverse TV-Sequels (Carrie, Shining, Salem’s Lot) machten es immer unmöglicher, wirklich alles zu schauen, was den Namen des Horrorkönigs trägt…
I Origins USA 2014 . Regie: Mike Cahill. Besetzung: Michael Pitt, Brit Marling, Astrid Bergès-Frisbey, Steven Yeun, Archie Panjabi u.a.
Offizielle Synopsis : Ian Gray, der an seiner Doktorarbeit in Molekularbiologie arbeitet, verlässt sein Labor und geht zu einer Party, wo er eine intensive Begegnung mit einem maskierten Model hat. Obwohl er nur ihre Augen gesehen hat, spürt er sie auf und verliebt sich in sie. Ihr gegensätzlichen Ansichten vom Leben verstärken ihre Verbindung nur noch, und die beiden schwören sich, für immer zusammenzubleiben. Jahre später machen Ian und seine Laborpartnerin Karen eine erstaunliche Entdeckung mit existentiellen Konsequenzen…
Es gibt Accessoires, die ich nicht benutze, weil ich mich nie an sie gewöhnen konnte – Regenschirme, Mützen, Sonnenbrillen, Schals. Trotzdem HABE ich Regenschirme, Mützen, Sonnenbrillen und Schals – das ist Teil meines Plunderproblems.
Neulich musste ich aber mal einen neuen Schal kaufen, weil ich bei einer Schneeproduktion zur dunkelgrauen Jacke laut LvA "irgendwas mit Farbe" brauchte – alle meine Schals sind so grau wie mein Gemüt. Eilfertig kaufte ich einen blaugraurotweißen Schal bei Tchibo.
Zu Hause machte ich den Fehler, die Tüte mit dem eingepackten Schal unbeaufsichtigt zu lassen…
Es ist eine Tradition für die LvA und mich seit 2010: Zwischen den Jahren schauen wir das "Big Fat Quiz of the Year" mit Moderator Jimmy Carr und drei Teams aus Showstars und Comedians. Es ist hysterisch komisch und wir können prima prüfen, ob wir über das Geschehen in Königreich adäquat auf dem Laufenden sind. Wir sind.
Seit zehn Jahren gibt es das "Big Fat Quiz" nun schon mit diversen Ablegern, es ist eine echte Institution für die Engländer und eine wunderbare Alternative zu den ganzen trocknen Jahresrückblicken…
Als Kind habe ich viel "Micky Maus" gelesen, sowohl die Heftchen als auch die Lustigen Taschenbücher. Ein Klassiker ist immer noch Band 41 "Donald mal ganz anders", die brillante Origin Story von Phantomias. Von Erika Fuchs habe ich Worte wie "Tapisserie", "Morpheus" und "Triptychon" gelernt, auch lateinische Phrasen wie "plenus venter non studet libenter" ("Voller Bauch studiert nicht gern"). Ein üppiges Mahl begrüße ich heute noch gerne mit dem Satz "Jetzt muss ich mir erstmal was Nahrhaftes zwischen die Rippen schieben".
Beim B-Film Basterds Festival vor zwei Jahren kaufte ich als Klolektüre das "Mega Magnum 4", 750 Seiten mit aus den "Lustigen Taschenbüchern" recycelten Geschichten für 3 Euro (gebraucht)…