• Ja, is’ denn scho’ Weihnachten? Nein, aber des Wortvogels Kalenderplunder muss unters Volk! (18)


    Es muss mal Schluss sein mit dem ewigen Trash – ich trete heute mit der Absicht an zu beweisen, dass der Wortvogel auch gute, wertvolle Filme besitzt. Und bereit ist, diese abzugeben:
    Einmal Michael Caine, einmal David Bowie, einmal Krimi-Farce, einmal SciFi-Existentialismus, zweimal 100 Prozent 70er. Diesmal auch auf deutsch, weil ja nicht immer nur die Sprachkünstler bedient werden können.

    Der Trailer zu "The Man who fell to Earth" ist primär von sich selbst und von David Bowie besoffen – bezaubernd:

    Auch der drollige Trailer zu "Pulp" ist mehr daran interessiert, sich selbst zu feiern, als den Film vorzustellen:

    Als kleiner Bonus hier ein Ausschnitt der Serie "The Trip", in dem sich Steve Coogan und Rob Brydon nicht einigen können, wie man Michael Caine korrekt imitiert…

  • Ja, is’ denn scho’ Weihnachten? Nein, aber des Wortvogels Kalenderplunder muss unters Volk! (17)


    Heute tut es wieder weh – ich trenne mich von zwei Biographien, die ich aus Amerika mitgebracht habe und die für jeden B-Movie-Fan absolute Schmöker sind. Sam Arkoff und William Castle waren zwei der fleißigsten, einfallsreichsten und unterhaltsamsten Produzenten liebevollen Schrotts.
    Einmal Hardcover, einmal Taschenbuch – und ganz viele tolle Anekdoten über die Seitenstraßen von Hollywood, über nicht immer gelebte Träume und über ganz großes kleines Kino. Nicht umsonst basiert John Goodmans Produzent in Joe Dantes Film "Matinee" auf William Castle:

  • Cannon und die Folgen Double Feature: "Electric Boogaloo" & "Stonehearst Asylum"


    Electric Boogaloo: The Wild, Untold Story of Cannon Films Australien 2014 . Regie: Mark Hartley. Beteiligte: Olivia d’Abo, John G. Avildsen, Martine Beswick, Richard Chamberlain, Bo Derek, Sybil Danning, Lucinda Dickey, Michael Dudikoff, Robert Forster, Elliott Gould, Tobe Hooper, Just Jaeckin, Dolph Lundgren, Franco Nero, Molly Ringwald, Robin Sherwood, Catherine Mary Stewart, Alex Winter, Franco Zeffirelli u.a.

    Kritik : Wer in den 80er Jahren als Junge aufgewachsen ist, liebt Cannon Pictures. Geht nicht anders. Cannon-Filme waren Fleisch gewordene pubertäre Fieberträume voller Selbstjustiz, Superhelden und Ninjas…

  • Ja, is’ denn scho’ Weihnachten? Nein, aber des Wortvogels Kalenderplunder muss unters Volk! (16)


    Zuerst einmal muss ich mich bei den ersten Gewinnern entschuldigen, die täglich an der Haustür sitzen und auf den Postboten warten – ich konnte die Advents-Geschenke 1-14 erst gestern los schicken. Asche auf mein Haupt, man möge mir verzeihen.

    Die zweite Entschuldigung geht an die Damenwelt, denn das heutige Quadrupel-DVD-Pack ist eindeutig für die ewigen Jungs – schleimige Monster, hoher Ekelfaktor, viele nackte Frauen und Szenen, die den Katholischen Filmdienst zur zuverlässigen Empfehlung "Wir raten ab." bringen würden:
    Frauen duschen, haben lesbischen Sex, spielen mit Tentakeln, lassen sich anknabbern, vergewaltigen und hängen in der Sauna rum…

  • BILD und die Blutsverwandtschaft: Der Wortvogel rät Al Pacino zum Vaterschaftstest


    Ich habe schon länger nichts mehr über die BILD geschrieben – primär deswegen, weil ich sie nicht lese. Heute bin ich bei der Recherche zu einem Artikel aber wieder auf so einen Mangel an journalistischer Trennschärfe gestoßen, für den die BILD nur deswegen nicht rot wird, weil sie schon rot ist.

    Es geht mal wieder um die unbedingte Bereitschaft, Bilder scharfen Weibsvolks, die man kostenlos von Firmen zwecks ebenso kostenloser Werbung gestellt bekommen hat, irgendwie ins Blatt oder auf die Webseite zu prügeln.

    So schafften es heute Bilder der Mode-Firma Ossira vom Model Camila Morrone auf die Titelseite bei BILD.de, ohne als Anzeige gekennzeichnet zu werden…

  • Ja, is’ denn scho’ Weihnachten? Nein, aber des Wortvogels Kalenderplunder muss unters Volk! (15)


    Gönnen wir uns zum Wochenstart mal wieder ein richtiges Leckerchen:
    "Industrial Light & Magic: The Art of Special Effects" ist eines der frühen Werke über Technik und Kunst von Kino-Spezialeffekten, in diesem Falle aus der Schmiede von George Lucas. Hardcover, Großformat, bis unter die Dachkante angefüllt mit spektakulären Bilder, die sich teilweise fast postergroß ausklappen lassen. Und dank der Entstehung des Bandes in den 80ern regiert hier auch nicht Kollege Computer. Traditionelle Matte Paintings, Modelle, Miniaturen – wer Spezialeffekte liebt, wird kein schöneres Buch finden.