Die hässliche Fragilität der Gerechtigkeit
Ich hatte eben ein Facebook-Erlebnis, das ich mit euch teilen möchte. Weil es ein Lehrstück dafür ist, dass "gut meinen" und "gut machen" selten deckungsgleich sind und dass sich hinter einer vermeintlich "gerechten Sache" auch schnell kranker Fanatismus verstecken kann.
Es gibt eine Frau bei Facebook, die fordert auf ihrer eigenen Seite und auf einer eigens dafür eingerichteten Protestseite "Gerechtigkeit" für ihren Sohn. Soweit ich das verstanden habe, ist dieser nach diversen Straftaten in der Psychiatrie gelandet. Seine Mutter glaubt, das sei Folter, unwürdig, Teil einer großen Verschwörung von Politik und Pharma gegen die Menschlichkeit…
