• Blogideen zu verschenken


    Ich kann alles. Ich kann aber nicht alles machen. Zumindest nicht gleichzeitig. SPIEGEL-Chefredakteur, Papst und neuer James Bond? Auch mein Tag hat nur 36 Stunden. Und die Nacht nicht viel mehr.

    Das ist umso bedauerlicher, da ich immer wieder Ideen für gewinnbringende neue Blogs habe. Im Sinne von von erkenntnisgewinnbringend. Das liegt an der zyklischen Natur des Universums und der mustersuchenden Programmierung des menschlichen Gehirns. Mir fällt was auf, ich sehe es noch einmal, dann wieder – schwupp, denke ich mir: "Da müsste man doch mal drüber schreiben"…

  • Laser Razor aus dem Hause Frobisch & Feinbein


    Ich habe als Jugendlicher gerne MAD gelesen. Am liebsten die Kinoparodien ("Krampfstern Becknacktika: Angriff der Zitronen"), gerne auch die Leserbriefe und Don Martin. Dave Berg fand ich hingegen eher mau und "Spion & Spion" zu gaga. Ich bin außerdem ein Kind der Schwarzweiß-Ära, als Herbert Feuerstein Chefredakteur des "Haufen Idioten" war. Zur Dino/Panini-Phase war ich schon aus dem Humor rausgewachsen.

    Es bleibt erstaunlich, wie oft die Autoren und Zeichner von MAD eine ziemlich gute Vorstellung davon hatten, wohin die Reise geht. Umweltverschmutzung, Korruption, Massenmedien – immer auf den Punkt aufs Korn genommen…

  • Wegen Betrieb geschlossen


    So, ich fahre heute für eine Woche nach Österreich. Keine Ahnung, ob die da Internet haben. Und arbeiten muss ich auch noch. Sicherheitshalber warne ich also vor: Hier wird es mit neuen Inhalten eher mau sein. Es sei denn, ich finde in der Alpenrepublik Berichtenswertes über meine Liebes Land-Reportagen hinaus…

  • Abschiebung wegen analoger Altersschwäche


    Wir haben in den letzten Monaten die physisch wie psychisch schwere Aufgabe gehabt, in einer anderen Stadt einen über Jahrzehnte gewachsenen Haushalt auflösen zu müssen. So viel in den Container, was gestern noch lieb und wert war, so viel Gebrauchtes, das Unbrauchbares wird. Loslassen müssen. Schwer.

    Manche Sachen habe ich die Hand genommen, in den Container geworfen, wieder heraus gekramt, wieder hinein gelegt. Ja? Nein? Ich ja nicht, aber vielleicht wer anders? Loslassen. Los!

    Bei solchen Geräten schmerzt es besonders, weil sie bis vor 15 Jahren noch echte Sammlerstücke waren und erst vom digitalen Zeitalter ihres Erbzwecks beraubt wurden – und weil sie so wunderbare Beispiele für gelungenes Industriedesign und Wertarbeit sind…

  • Katzenspielzeug: Rufus & Becky als Triebtäter


    In den letzten anderthalb Jahren habe ich die Erfahrung gemacht, dass unsere Katzen jedes Federchen an der Angel begeistert annehmen. Dann wird getobt, gejagt, gebalgt, gesprungen, was das (Spiel)Zeug hält. Immer schön der Reihe nach, übrigens: Mit nicht wahrnehmbaren Signalen verständigen sich Becky und Rufus, wer gerade "dran" ist. Da ist keine Konkurrenz, keine Eifersucht. Federn und Lederbömmel sind für alle da.

    Sie spielen generell auch unterschiedlich – Rufus als der Stärkere springt mitunter einen Meter in die Luft und überschlägt sich dabei auch souverän…

  • Sammelneid an Halloween


    Gestern war ich mit der LvA bei der Metro in Karlsruhe. Erwartungsgemäß sind die schon auf die Feierlichkeiten des vierten Quartals vorbereitet: Adventskalender, Pfefferkuchen, Marzipan – und ein großer Shop mit ziemlich geilen Halloween-Kostümen und Props. Es freut mich, dass wir in dieser Beziehung von den Amerikanern lernen.

    Ganz besonders begeistert war ich von diesen kleinen Kerlen:

    Nicht unterschätzen: Die gehen mir durchaus bis zum Knie (45cm), sind detailliert gearbeitet und bemalt. Auf dem Bild nicht zu sehen sind die Sturmtruppen und der Joker.

    Kostenpunkt pro Figur: gerade mal 35 Euro…