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  • Streaming Kritik: MURDERBOT


    Story : Der selbsternannte Murderbot ist eine veraltete Sec-Unit, gebaut für den Schutz und die Verteidigung verschiedener Teams und Projekte. Mit viel Geduld ist es dem Roboter gelungen, seinen Kontrollchip außer Kraft zu setzen und fortan nach eigenem Willen zu handeln. Nun kann er in inneren Monologen seine Abneigung gegenüber den Menschen zum Ausdruck bringen und alle 2900+ Episoden seiner Lieblingsserie THE RISE & FALL OF SANCTUARY MOON schauen. Dummerweise wird er einer Gruppe von liberalen Gutmenschen zugewiesen, die auf einem unwirtlichen Planeten von einer Gefahr in die andere stolpert…

  • Hyperland Redux (19): Die aufgedrängte Kostenloskultur


    Originaltext von Mai 2014:

    Fragt man die kommerziellen Anbieter, ist der Geburtsfehler des Internet die als selbstverständlich angesehene "Kostenloskultur". Falsch, sagt unser Autor: Die Kunden würden ja gern bezahlen – aber sie können es nicht. Es wurde ihnen 20 Jahre lang abtrainiert. Ein kleiner Essay über eine Welt, in der einen die Verkäufer daran hindern, ihnen etwas abzukaufen.

    Freie Fahrt für freie Bürger!

    Stellen Sie sich mal vor, Sie ziehen in eine neue Stadt. Hier stehen überall Taxis und Busse, die sie zu den tollsten Sehenswürdigkeiten fahren…

  • Warum sind Musicals so scheiße?! Eine uncharmante Neubewertung


    Der Titel dieses Beitrags ist natürlich reine Provokation – wer mich kennt, der weiß, dass ich Musicals liebe. Ich bin mit Fred Astaire und Gene Kelly aufgewachsen. Ich habe den Village People-Film CAN’T STOP THE MUSIC ebenso überlebt wie XANADU und THE APPLE. Mein erster Besuch in London Ende der 80er führte mich in eine Performance von SUNSET BOULEVARD mit Patti LuPone. RENT? Check. GREAT BRITISH BAKE OFF – THE MUSICAL? Check.

    Das ändert aber nichts daran, dass es "rewatches" der großen Musical-Blockbuster sind, die mich zu einer Neubewertung zwingen…

  • Hyperland Redux (18): Der Mythos der nachgebauten Wirklichkeit


    Originaltext Mai 2014:

    Immer genauer wird die Welt kartographiert: Google Maps geht bis an die Haustür, Project Tango möchte sogar eintreten. Die Bilder werden feiner, die weißen Stellen auf den Karten verschwinden zusehends. Kommt irgendwann die virtuelle Echtzeit-Erfassung – und kann jemand das ernsthaft wollen?

    Vom Schulatlas zu Streetview

    In den 90er Jahren begann das Siechtum des klassischen Schulatlas – auf 12 CDs konnte man damals erstmals Satellitendaten kaufen, die eine präzisere Ansicht der Welt anhand von tatsächlichen Bildern aus dem All ermöglichten. Google Maps war der nächste logische Schritt…

  • Here I go again: Diet or die 2025!


    Ihr könnt das hier überspringen, wenn es euch langweilt und/oder ihr meint, dass ihr die folgenden Absätze schon (häufig) gelesen habt.

    Ich will mal wieder abnehmen. Ob es notwendig ist, liegt noch stärker als früher im Auge des Betrachters. Knapp unter 110 Kilo ist sicher nicht ideal, aber anders als früher hadere ich nicht mehr in dem Maße mit meinem Gewicht. Das hat erstmal den banalen Grund, dass eine Zunahme an Kilos bei gleichzeitiger Abnahme der Muskelmasse ab 50 relativ normal ist. Die Trägheit des Alters ist (mit)schuld…

  • Hyperland Redux (17): Vom digitalen zum analogen Kiosk: Zurück zum Papier


    Originaltext Juni 2013:

    Printprodukte und das Internet – eine Hassliebe voller halbgarer Allianzen, die von vielen als Übergangsphase gesehen wird, bis die elektronischen Medien endgültig über die „toten Bäume“ triumphieren. Aber manche Online-Junkies spüren den Reiz des Gedruckten und suchen vereinzelt den Weg zurück zu Heftklammer und DIN a4-Format.

    Es ist eine Einbahnstraße, deren Fahrtrichtung von ökonomischen Zwängen bestimmt wird: Zeitschriften, deren Produktion sich nicht mehr lohnt, wandern ins Netz. Das wird oftmals als „neuer Weg“ beschrieben, ist aber selten mehr als das Wachkoma vor dem Exitus, wie das anhaltende Drama um das ehrwürdige Nachrichtenmagazin „Newsweek“ beweist…