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  • BRAVO! Der Sorgen-Sommer 1989


    Auch Extasy und das 1987 erstmals eingeführte Red Bull (in meinen Augen zwei Hauptschuldige für alle Verfehlungen der 90er) konnten die Jugend nicht auf Spur halten – Sorgen, Sorgen, Sorgen überall. Und weil man sich noch nicht auf Facebook oder Instagram ausheulen konnte, tat man das bei Dr. Sommer.

    Grob überflogen scheint mir, als wäre es zum Ende des Jahrzehnts und dem Ende des Ostblocks primär um arschige Lehrer und angehimmelte Popstars gegangen. In diesem Fall würde ich allerdings zynischerweise zuraten:

    Den Harrow (aka Stefano Zandri) ist der Italo-Schmierlappen, der bis weit in die 2000er tapfer gelogen hat, er wäre auf seinen Platten tatsächlich zu hören gewesen – eine Nebelkerze, die irgendwann nicht mehr zündete:

    Wegen Don Johnson wuschig werden und den Lebenswillen verlieren…

  • Vespa Schlüsselkind: Original und Fälschung


    Bevor es richtig losgeht – ein kleines Update. Ich hatte ja über das Drama mit dem Autoschlüssel geschrieben, für den BMW knapp 500 Euro haben wollte. Gerechter Furor brachte mich dazu, Widerstand zu leisten und für 15 Euro bei Amazon ein Ersatzgehäuse zu kaufen, um den Transponder-Chip selber darin einzubauen.

    Es stellt sich heraus, dass BMW mit so etwas rechnet – und einen Riegel vorschiebt. Den Transponder "sicher eingebaut" zu nennen, wäre eine Untertreibung. Er ist regelrecht ins Hartplastik eingebacken. Der "body" mit dem Transponder ist zäher als der Brustkorb einer Big Jim-Puppe (Jungs meines Alters wissen, was das heißt), Ich habe versucht, den Schlüssel aufzubrechen, mit der Rohrzange zu knacken, aufzusägen – keine Chance, vor allem dann nicht, wenn man den Transponder nicht beschädigen darf…

  • Kriegsgedanken, Kriegsbedenken


    Ich habe bisher nichts über den Krieg in der Ukraine geschrieben. Das hat mit dem einzigen Kommentar zu tun, den ich gleich zu Beginn auf Facebook absetzte und der ungefähr lautete:

    "Ich weiß nicht, was da passiert. Ich weiß nicht, was zu tun ist."

    Das hat sich nicht geändert. Im Gegensatz zu den 80 Millionen Fußballtrainern in diesem Land, die vor zwei Jahren auf Virologe umgeschult haben und sich nun als Experten in Sachen Außenpolitik entpuppen, täusche ich keine Kompetenz vor. Ich verachte Menschen, die so lange wissen, was zu tun ist, so lange sie nichts zu sagen haben…

  • BRAVO! Das Jahr 1989


    Ganz genau. 1989. Keine Sorge, ihr habt nicht die letzten 18 Folgen der Blogreihe verschlafen. Ich habe nur nach genauer Abwägung entschieden, dass es lustiger ist, mich abwechselnd von vorne und hinten durch die BRAVO-Historie zu wühlen. 1970, 1989, 1971, 1988 – ihr versteht das Prinzip. Am Ende treffen wir uns in der Mitte bei 1980 und machen einen Pikkolo auf.

    Die wichtigen Eckdaten und Ereignisse zu 1989 – was ein Scheissjahr:

    Kanzler ist Helmut Kohl George H.W. Bush wird als amerikanischer Präsident vereidigt Der iranische Revolutionsführer Ruhollah Chomeini ruft zur Tötung des Schriftstellers Salman Rushdie auf Massaker auf dem „Platz des Himmlischen Friedens“ ProSieben beginnt den Sendebetrieb Im Kino: OTTO – DER AUSSERFRIESISCHE Der Öltanker Exxon Valdez fährt vor Alaska auf ein Riff Die Kaulitz-Brüder werden geboren ("Tokio Hotel") Sergio Leone stirbt Irgendwas in der DDR Andererseits: Ich bin Zivi, habe die erste eigene Wohnung und die erste Freundin…

  • Filmprogrammhefte: Ein Rückblick auch in dunkle Zeiten


    Ich hoffe, ich kann diesen Beitrag schreiben, ohne dass er so ausartet wie das Essay über die Serials. Wie üblich ist der Aufhänger ein banaler: ich habe auf dem größten Trödelmarkt in Bayern vor drei Wochen einen aus der Leimbindung gerupften, ziemlich mitgenommenen Stapel an Filmkurier-Programmen gekauft.

    Soweit es ging, habe ich die Heftchen getrennt und gescannt. Das brachte mich auf die Idee, mal etwas mehr über Filmprogrammhefte zu erzählen – kann ja sein, dass "junge Leute heutzutage" kaum mehr was darüber wissen.

    Im Fall des ILLUSTRIERTEN FILM-KURIER ist das zudem auch ein Ausflug in das dunkelste Kapitel deutscher Geschichte, wie man so sagt…

  • Glasklar: iphone-Reparatur deluxe


    Ich war nie der Meinung, ein Firmenhandy zu brauchen. Ich brauche generell kein Smartphone. Ich arbeite zu 90 Prozent zu Hause, kommuniziere am liebsten via Email und schalte mein Handy nur in Notfällen an. Auch von den ganzen Funktionen, die moderne Smartphones bieten, brauche ich wenig – meine Begeisterung von 2011 ist deutlich abgekühlt.

    Nun ist aber so, dass ich, WENN ich ein Smartphone brauche, meistens beruflich unterwegs bin. Auf Reportage. Und auf einer solchen krachte mir auch 2016 mein Moto G auf einen Felsen und war im Eimer…