Letzte Artikel


  • BRAVO! Der Sorgen-Sommer 1970


    Ich hatte ja angedroht, die Dr. Sommer-Ratschläge aus den Jahresübersichten auszulagern. So blasen sie die Chronik nicht auf – und wahrlich, sie verdienen ihre eigene Rubrik. Meine Hoffnung war, Schräges und Lustiges, Doofes und Überraschendes zu präsentieren. Aber leider stellt sich heraus, dass "jung sein" vor 50 Jahren ein verdammt hartes Brot war und besonders die Mädchen teilweise aus einer Not heraus schrieben (so die Briefe authentisch sind, was ich einfach mal annehmen muss), dass dem Leser jede Häme schnell im Hals stecken bleibt.

    Böse Zungen könnten behaupten, dieses Mädchen wäre Opfer UND Täter – mit 15 vom Stiefvater schwanger…

  • First Look: STAR TREK: STRANGE NEW WORLDS (spoilerfrei)


    Vor zweieinhalb Jahren habe ich ein Plädoyer für STAR TREK: PIKE geschrieben, für eine Rückkehr zum klassischen Star Trek-Prinzip der Enterprise-Crew mit klarer Aufgabenteilung und wöchentlichen Missionen, zur Begeisterung für das "out there", zur Suche nach "strange new worlds". Ein Gegenentwurf zur unsäglichen "woke-ness" und aufgezwungenen Diversität von DISCOVERY, der weinerlichen Innerlichkeit, den ständigen all-umfassenden Melodramen, die am Ende zu nichts führen und nichts erreichen. Back to the basics.

    It’s here. And I am home.

    STAR TREK: STRANGE NEW WORLDS ist die Serie, auf die ich gehofft hatte…

  • Kino-Kritik: DOCTOR STRANGE IN THE MULTIVERSE OF MADNESS (spoilerfrei)


    USA 2020. Regie: Sam Raimi. Darsteller : Benedict Cumberbatch, Elizabeth Olsen, Chiwetel Ejiofor, Benedict Wong, Xochitl Gomez, Rachel McAdams u.a.

    Offizielle Synopsis : Der mächtige Magier Dr. Strange öffnet die Portale zu verschiedenen Universen, die die Gegenwart aus dem Gleichgewicht bringen. Der entstandene Schaden weitet sich mit jeder verstreichenden Minute mehr aus und stürzt die Welt in ein unheilvolles Chaos. Zusammen mit seinen Freunden Wong und der Hexe Wanda Maximoff muss er versuchen, die geöffneten Portale so schnell wie möglich zu schließen. Doch die Gottheit Shuma-Gorath hat sich bereits ein Schlupfloch gesucht und dringt in die Gegenwart ein…

  • Der absteigende Ast: Die Popcharts 1985


    Ich weiß, dass ich aktuell extrem viele Retro-Themen poste. Das wird sich auch erstmal nicht ändern. Es liegt sehr viel auf Halde aus dem Bereich.

    Mittlerweile freue ich mich jeden Monat auf die <a href=" von Francis Pelletier wie auf Weihnachten. Ein großes Paket voller Wiedersehensfreude, Peinlichkeiten und vergessenen Perlen. Die Jahre 1981 bis 1984 haben sich dabei als die vermutlich potenteste Pop-Ära aller Zeiten entpuppt. Wave, NDW, Rock: All the classics, all the time. Leider hat das Jahrzehnt seinen Zenit aber 1985 schon erkennbar überschritten…

  • The best of the worst of the best of "Die scheißeste Musik wo gibt" (4): Unkaputtbare Monster


    Diese Reihe hatte ich fast schon vergessen. Machen wir den Deckel drauf.

    Das hier ist der Urahn aller "worst music videos" aus einer Zeit, da YouTube noch nicht Google gehörte – sechs Millionen Aufrufe in 15 Jahren bürgen für Qualität:

    Wie beschreibt man das? Gay Eurodance Minimalism?

    Die spinnen, die Finnen:

    Bushido, Farid Bang und Xavier Naidoo haben als Boyband angefangen?!

    Gut, aber die Frage darf man ja durchaus mal stellen:

     

     

    Auch Metaller haben ein Herz. Ein Herz. Ich habe nichts von Talent gesagt…

  • Arabella Night: Debakel in Nahaufnahme


    Wer hier schon länger mitliest, der weiß ja, dass ich nach meiner Zeit beim GONG und vor meiner Zeit bei TANDEM auch über vier Jahre für Pro7 gearbeitet habe. Vor ein paar Tagen war ich mal wieder in Unterföhring und mein ehemaliger Arbeitsplatz sieht aktuell so aus:

    1995 noch hochmodern, heute abgerissen. Wir alle verlieren gegen die Zeit.

    In den 90ern war ich beruflich bei vielen Aufzeichnungen von Fernsehsendungen. Großes Entertainment war eigentlich immer der QUATSCH COMEDY CLUB, der in Ismaning vor die Kameras ging…