Thema: Neues

  • Wasserstandsmeldung des Wortvogels


    Erst Kurzurlaub in Dublin, nun Reportagemarathon in und um München – man kommt zu nix. Wenigstens habe ich heute ein Angebot bekommen, das ich stressfrei ablehnen konnte:

    Erwartungsgemäß habe ich mir deshalb meine guten Carnaby Boots durchwässert, was einen trockenen Fleck hinterließ, der erstaunlich an Texas erinnert:

    Zum Wochenende hin schreibe ich wieder ein paar Texte für euch, versprochen. Bis dahin seid mit dieser Anekdote vertröstet:

    Ich kam heute Abend sehr müde, durchfroren und gestresst im Hotel an. Hunger hatte ich auch. Also dachte ich mir: Wenn schon in München, dann doch gleich in mein Lieblingsrestaurant Sangam in Schwabing…

  • Das deutsche Horror-Fandom bläst zum Angriff!


    Es ist schön, dass sich manche Dinge nie ändern. Schon in den 80ern war sehr offensichtlich, dass man mit den Fans bestimmter Filme nicht reden kann – weil die auf jede Kritik an ihren Heiligtümern aggro reagieren. Da treffen sich Nerd und Neigung in seltener Eintracht, hilflos wird mit verbalen Bierdosen geworfen und "deine Mudda!" gegrölt.

    Aus dem Grund wundert es mich auch nicht wirklich, dass die Beteiligten von "German Angst" und ihre Claqueure meinen Verriss von zwei Dritteln des Werkes eher unsouverän aufnehmen:

    Bundestag, RTL, Gymnasium – die holen wirklich die ganz dicken Kanonen raus…

  • Fantasy Filmfest Nights 2015: Die Reviews (2)


    Marshland Spanien 2014. Regie: Alberto Rodriguez. Darsteller: Raul Arévalo, Javier Gutierrez, Antonio de la Torre, Nerea Barros u.a.

    Story : Zwei Polizisten sollen das Verschwinden zweier Schwestern in der spanischen Provinz des Jahres 1980 aufklären. Bald gibt die weite Sumpflandschaft die Leichen frei und es geht um Mord. Um mehrere Morde. Und schließlich um die Frage, wie weit eine Gemeinschaft zu gehen bereit ist, um vergangene Sünden und nie bestrafte Täter zu schützen. Dabei verläuft der Graben nicht nur zwischen den Dörflern und der Polizei, sondern auch zwischen den Beamten selbst…

  • Fantasy Filmfest Nights 2015: Die Reviews (1)


    Cub Belgien 2014. Regie : Jonas Govaerts. Darsteller : Gill Eeckelaert, Maurice Lujiten, Stef Aerts, Titus de Voogdt u.a.

    Story : Wir wollen sein ein einig Volk von Brüdern – so stellt sich ein Pfadfinder-Ausflug nur in Donald Duck-Comics dar. In der Realität von „Cub“ ist der Mikrokosmos der Ferien-Waldläufer seitens der Kids wie der Aufseher geprägt von Animositäten, Bösartigkeiten und keimender Geilheit. Die zur Gänsehauterzeugung erzählte Wildkind-Lagerfeuerstory macht die Sache nicht besser, zumal das ferale wie brutale Wildkind Kai tatsächlich existiert und sich über diverse Untaten mit dem unsicheren Sam „anfreundet“…

  • We’ll be back after a short break


    Sodele, nach zwei Tagen "auf Reportage" (Tirschenreuth und Seligenstadt) fahre ich nun direkt weiter in Richtung Kölner Dom. Die Fantasy Filmfest Nights rufen. Drei Filme habe ich bereits gesehen und besprochen, die lasse ich dementsprechend aus:

    Automata, The Guest und Tusk.

    Damit ihr euch zwischenzeitlich nicht langweilt, hat Dia Westerteichter satte 3 Stunden "Evil Ed on Video 2" für euch digitalisiert und hochgeladen. Proxy wie ZenMate braucht ihr immer noch, dafür ist die Bildqualität diesmal deutlich erträglicher. Ein wirklich spannendes Relikt für alle, die sich für die Horror-Szene der späten 80er interessieren…

  • Wortvogels Video-Archäologie: Die 5. Braunschweiger Aktionstage der Science Fiction (1998)


    In den 90ern wurde ich immer mal wieder zu kleineren SF-Cons eingeladen. Dortmund, Garching, Frankfurt – und Braunschweig. Das hing mit meinem Job bei ProSieben zusammen, meinen SF-TV-Guides und sicher auch der Tatsache, dass ich auf jeder Bühne ein Knaller bin. Rampensau, deine Name sei Wortvogel.

    An Braunschweig habe ich nur gute Erinnerungen. Eine kleine, völlig unkommerzielle Con, ohne Stars, aber dafür mit Leuten, die in der Szene als echtes Urgestein durchgehen. 1998 waren das (außer mir, dunkles Hemd) noch Peter Terrid (grünes Polo) und Rolf Giesen (nicht im Bild):

    Ich habe damals ein Q & A zu aktuellen SF-Produktionen geleitet, ein Mini-Seminar zum Thema Drehbücher gegeben und mich an einer Podiumsdiskussion mit Terrid und Giesen beteiligt…

  • Schlafes Schwester


    Ich habe ja schon öfter gehört, dass Katzen gerne auf dem Schoß des Besitzers schlafen, niedlich eingerollt oder quer drüber. Rufus hat das von Anfang an anders gehandhabt, er will wie ein Kleinkind gehalten werden:

    Dabei schläft er nicht besonders tief, er tankt nur eine Viertelstunde Nähe zu "seinem" Menschen. Dann steht er auf und sucht sich einen ruhigen Platz für das richtige Nickerchen.

    Seine Schwester Becky ist da anders. Sie ist generell lieber für sich, braucht Kuscheleinheiten eher sporadisch und formlos, gerne auch verpackt in Spielereien…