Thema: Neues

  • "Datenpanne" anno 1983: Geht auch ohne Google


    Man mag es für eine seltsame Angewohnheit halten, aber immer mal wieder gebe ich die Namen obskurer Filmtitel bei Google ein und schaue, was passiert. Weil immer mal wieder obskure Filme doch noch auftauchen.

    Heute ist es wieder passiert – ich bin auf "Datenpanne – das kann uns nie passieren" gestoßen, ein "Fernsehspiel der Gegenwart" von 1983, gedreht für das ZDF. Im "Lexikon des Science Fiction Films" wurde seinerzeit darüber geschrieben – ein TV-Stück aus dem Kalten Krieg, vor Paranoia und Technikphobie strotzend, aus Angst vor "1984" den Computer als diktatorischen Datenschnüffler für 1991 ()…

  • Der Wortvogel ist auf Öl gestoßen!


    Eine gewisse Vorliebe für ungesunde ausländische Fresskultur meinerseits ist bekannt. Verbunden mit meiner Affinität für Discounter führt das dazu, dass ich gerne in fernen Ländern durch ALDI und LIDL stromere, um zu sehen, wie sich die Sortimente unterscheiden. Nicht viel, würde ich sagen – zwei bis fünf Prozent nationaltypische Produkte konnte ich ausmachen.

    Bei ALDI Memphis hat der Konzern es geschafft, den Amerikanern das bei ihnen bis dato unbekannte Pfand-Prinzip bei Einkaufswagen beizubringen. Viel ekliges Lightbier und gigantische Schachteln mit Cornflakes sind mir außerdem aufgefallen…

  • Sentimentalitäten einer alternden Tastenschlampe


    Es ist nicht üblich, angesichts einer profanen Summe D-Mark nostalgisch zu werden – Schecks taugen nicht zu feuchten Augen und einem gehauchten "ach…". Man verzeihe mir, dass ich trotzdem etwas wehmütig an die Zeit zurück denke, als ich meine ersten Schecks als Buchautor und als Übersetzer bekam. Die sind nämlich gestern ebenfalls in alten Aktenordnern aufgetaucht – und bald 20 Jahre alt.

    Adleraugen bemerken, dass zwischen den beiden Schecks auch die Umstellung von vier- auf fünfstellige Postleitzahlen lag.

    Ich war so jung. Und so stolz.

  • Mit diesem Ring…


    Ein Ring kann dir die Macht der Galaxien geben. Er formt, was immer du dir vorstellen kannst. Keine Limits. Keine Angst. Am lichten Tag und in dunkler Nacht macht er dich zum Beschützer. Ein Ring kann ein Symbol sein. Für das Gute, das die Zeiten überdauert, für die Werte, denen du verpflichtet bist. Sein Zeichen ist das Zeichen deines Reiches, in seinen Grenzen kennst du keine. Ein Ring kann Schutz und Versteck sein. Er verbirgt deine wahre Kraft, bewahrt deine Geheimnisse und ist nur denen Signal, die auf deiner Seite stehen…

  • Der Parkplatz, das Abzock-Paradies


    Auf Facebook machte dieser Tage dieser Cartoon die Runde:

    Ja-haa, da lacht der überlegene liberale Sozialnetzwerker, da nickt man per Like-Button und amüsiert sich über den deutschen Regelwahn. Sowas von wahr, echt. Anderswo – anderswo ist es immer besser.

    Ist natürlich vor allem Bullshit. Ich weiß, dass der Cartoon im Dienste der Pointe überspitzt und vereinfacht, aber es ist eben ein Unterschied, ob ich einfach ein Ticket auf einem gebührenpflichtigen Parkplatz ziehe oder ob ich eine Fahrkarte aus Tausenden Verbindungen, Hunderten Preismodellen und Dutzenden Fahrverbünden herausfiltern will…

  • Straight from the depths of Hyperspace


    Ich komme meinem Ziel, den Aktenbestand zu sichten, auszumisten und zu digitalisieren, immer näher. Nur noch zwei Ordner liegen hier, die ich vermutlich seit 1999 nicht mehr in der Hand hatte. Und in einem davon habe ich ein Kleinod gefunden, an das ich mich gar nicht mehr erinnern konnte.

    Vor mittlerweile sechs Jahren habe ich euch von meinen ersten ungelenken Schritten in Sachen Sekundärliteratur erzählt – und davon, dass Heyne mich zwar schon am 6.7.1995 für das "Babylon 5 Universum" unter Vertrag nahm, den Band aber dann aus rechtlichen Gründen nicht veröffentlichen konnte (das übernahm Jahre später der Heel-Verlag)…