Thema: Neues

  • 16 for ’16: Wortvogels Serienguide (1)


    Ich dachte schon in den 90ern, als ich meine "Serien-Guides" schrieb, im neuen goldenen Zeitalter der TV-Serien zu leben. Akte X, Babylon 5, Deep Space Nine, aber auch Northern Exposure, ER, New York Cops und Frasier waren Belege, dass die Dramaturgie erwachsener wurde, der Anspruch höher. Teurer waren Serien nie gewesen, mutiger auch nicht.

    Im Nachhinein wirkt das naiv, lächerlich fast. Heute kosten Serien teilweise das fünf- bis zehnfache dessen, was vor 20 Jahren ausgeben wurde. TV hat kein Stigma mehr, sondern dem Kino auch als Event-Erzählmaschine auf vielen Ebenen den Rang abgelaufen…

  • Elf Uhr Mittags: Weihnachtsgrüße


    Nach jedem chaotischen Jahr freue ich mich, dass es nächstes Jahr sicher anders wird. Wird es auch. Anders chaotisch. Oder um es mit James Franco zu sagen (anklicken):

    Auch 2015 wird nicht als das Jahr der großen Entspannung in die Geschichte eingehen. Wir sind privat umgesiedelt, mit der Redaktion umgezogen, mussten Haushalte auflösen, Wohnungen sanieren, zu viele geliebte Menschen begraben und auf Urlaub verzichten.

    Aber 2015 ist auch das Jahr, in dem ich die beste Ehefrau von allen geheiratet habe und mit ihr auf Hochzeitsreise war…

  • Star Wars – Das Erwachen der Macht: Erinnerungen und Gedanken einen hoffnungslosen Geeks (spoiler)


    ACHTUNG : Ich werde keine Details über die Geschichte verraten und mich auch sonst bei den Spoilern zurückhalten. Da ich aber über Struktur, Charaktere und Plots spreche und Verbindungen zu den früheren Filmen aufzeige, warne ich sensible Naturen hiermit vor. Der Beitrag soll den Kinobesuch nicht schmälern, könnte aber.

    In einem Artikel vor unglaublichen acht Jahren habe ich schon ausführlich dargelegt, was den 10jährigen Torsten begeisterte, als er 1978 erstmals "Krieg der Sterne" im Kino sah. Die Musik, das Poster, die Weltraumschlachten, die Roboter – Science Fiction-Fan war ich schon vorher gewesen, Lucas aber machte mich zum Geek…

  • Der Feind unter deinen Füßen…


    Eine sehr nette Bekannte, die ebenfalls erheblich zu verwöhnte Katzen besitzt und diese gerne mit dem neusten Spielzeug unterhält, schickte mir neulich dieses Ding zu:

    Das ist ein Hexbug nano. Sieht aus wie eine Kreuzung aus Kakerlake und Mikrochip und vereinigt tatsächlich auch die Eigenschaften dieser Elternteile. Der Korpus vibriert, wodurch die 12 Gummibeinchen den Hexbug vorwärts bewegen. Die Vibration sorgt auch dafür, dass sich der Hexbug automatisch umdreht, wenn er auf dem Rücken liegt. Ein paar Sensoren helfen dem Bug, nicht in Sackgassen stecken zu bleiben…

  • Ich fordere: Verschleierungsverbot!


    In meinem Rant über den Spiegel-Kindergarten bento habe ich kürzlich Folgendes geschrieben:

    "Oder wie wäre es mit einem Wutstück über die Unsitte, Produkten immer vagere Namen zu geben, die kaum einen Rückschluss auf den Inhalt zu lassen."

    Und was soll ich sagen? Eine Woche später standen die hier in der Redaktion herum:

    "Flacher Bauch"? "Atem Frei"? Das sind TEE-SORTEN!!!

    Nun gut, wenn man es so vage hält, hat man wenigstens den Vorteil, in die Beutel bröseln zu können, was auch immer gerade im Aschenbecher liegt…

  • Treibstoff für die Heimfahrt tanken


    Der Mensch lebt nicht vom Fantasy Filmfest allein und für die Rückfahrt von Nürnberg nach Baden-Baden brauchte ich Flüssignahrung. Leider fand sich keine nahrungstechnische Tankstelle auf dem Weg vom Hotel zur Autobahn, nur eine Resterampe mit fragwürdiger Wegzehrung in From von verschweißten Donuts ohne Verfallsdatum. Die habe ich angesichts meiner Diät links liegen gelassen – aber diese Dosen kitzelten erfolgreich das Trash-Tester-Gen im Wortvogel:

    Cooles Design, vier verschiedene Sorten, abgelaufenes Verfallsdatum – und 29 Cent pro Dose. Genau das richtige Getränk für Leute, die Filme wie "Lavalantula" gucken…

  • I’m dreaming of a White Nights Fantasy Filmfest Movie Marathon Christmas (2)


    Demon Ich war vor Jahren mal peripher an der Comic-Verfilmung "<a href=" beteiligt. Da ging es auch um eine Hochzeit auf dem Land, die völlig aus dem Ruder läuft und in Gewalt endet. Die Ähnlichkeiten mögen oberflächlich scheinen, aber tatsächlich handeln beide Filme davon, wie der Druck und die mannigfaltigen emotionalen Stresspunkte des "schönsten Tages im Leben" sehr schnell destruktive Ausbrüche zur Folge haben können. "Demon" nutzt hierfür einen jüdischen Dämon, einen Dybbuk. Sein Erscheinen ist zwar nur von minimalen okkulten Vorkommnissen begleitet (ein Windstoß triebt die Gäste aus der Scheune, der Bräutigam redet jiddisch), aber er dient als Durchlauferhitzer, um die besoffenen Familienmitglieder und ihre verlogenen Freunde in die Raserei zu treiben…