Thema: Neues

  • Die Pestbeule der Politspinner – angestochen


    Es ist vielleicht ganz angemessen, dass ich eigentlich auf der Suche nach einem Schauspieler aus den Loriot-Sketchen war, als ich über die Webseite CDU Bielefeld Verbrecherorganisationen stolperte. Es kann in diesem Kontext auch kein Zufall sein, dass es bei der CDU der Phantomstadt Bielefeld allen Ernstes einen Mike Krüger gibt.

    Ich empfehle dringlich, beim Besuch von CDU Bielefeld Verbrecherorganisationen den Ton zu deaktivieren – bei mir wurde ein Song der Kelly Family im Hintergrund gespielt. Wenn ich das aus der groben Drübersicht richtig schlussfolgere, geht es hier um die "Erkenntnis", dass die CDU in Sachsen und anderswo so granatenmäßig korrupt ist, dass selbst Grenzer im Kongo neidisch werden würden…

  • Schnickschnack-Zuwachs: Amazon Fire TV Stick (2. Nachtrag)


    Vorab ein kurzes Update in Sachen Amazon Fire Tablet. Tatsächlich hat sich der preisgünstige Flachmann als idealer Jackentaschen-Allrounder und Spaßgerät heraus gestellt. Dank der Installation des Google Playstore kann ich auf das komplette App-Angebot zurück greifen, auch wenn weiterhin Amazon Underground die perfekte Quelle für kostenlose hochwertige Spiele ist. Man höre und staune: Gerade meine geliebten Hidden Object-Games lassen sich auch auf 7 Zoll ziemlich klasse zocken:

    Ich weiß, dass ich die Tatsache gepriesen habe, dass man ein 49 Euro-Tablet ruhig auch schäbig rumwerfen darf, aber mit zunehmender Zuneigung kam dann doch der Drang, mein Fire Tablet etwas pfleglicher zu behandeln…

  • Rutscht gut raus, kommt gut rein


    So, 2015 haben wir gleich geschafft, 2016 ist in diesem Moment nur Versprechen oder Drohung (je nach Sichtweise). Was ich schreiben könnte, würde seltsam redundant klingen, denn es wiederholt sich jedes Jahr und bei jedem Menschen in Variationen: viel hat sich verändert, viel ist vergangen, viel wurde geschafft. Same procedure as every year.

    Ich hoffe derweil, dass wir uns gewogen bleiben und auch 2016 (wenn der zehnte Geburtstag dieses Blogs zur Feier ansteht) viele rhetorische Säbel zu Wortgefechten ziehen.

    Auf geht’s!

  • 16 for ’16: Wortvogels Serienguide (4)


    Childhood’s End 3 Teile, Syfy Channel. Basierend auf dem Roman von Arthur C. Clarke. Aliens, Overlords genannt, kommen auf die Erde und geben der Menschheit eine Chance auf ewigen Frieden und Wohlstand – aus wenig altruistischen Gründen. Im Gegensatz zu den meisten anderen neuen Serien schafft "Childhood’s End" einen erstaunlichen Spagat – die epische Miniserie wird ohne Event-Bombast ruhig und bedächtig erzählt, kommt ohne Effektspektakel und Starbesetzung aus. Große Science Fiction ohne großen Aufwand, inhaltlich anspruchsvoll und fern der Klischees. Highlight.

    Beowulf: Return to the Shieldlands 13 Episoden, ITV…

  • 16 for ’16: Wortvogels Serienguide (3)


    The Magicians 7 Episoden, Syfy Channel. Basiert auf einer Reihe von Young Adult-Büchern. Harry Potter als dröges Hipster-Drama mit unsympathischen, fehlbesetzten Darstellern, teilweise erschreckend schwachen Effekten und einem konfusen Skript, das den Zuschauer völlig außen vor lässt und null Spannung generiert. Versagt genau da, wo Magie anfängt: Bei Kreativität und Phantasie. Kanadisch produzierte Billigware wie "Dark Matter" und "Killjoys", die primär Sendeplätze zwischen den Prestige-Produktionen füllen soll.

    Neon Joe, Werewolf Hunter 5 Episoden, Adult Swim. Dem Sender Adult Swim haben wir ein paar echte Kultklassiker zu verdanken – nur leider merkt man Neon Joe an, dass die Serie zu penetrant in Richtung Kult schielt…

  • Kostümwechsel bei den Superhelden: Dankbarkeit zum Jahreswechsel


    Heute wurde das erste offizielle Bild von Benedict Cumberbatch als "Dr. Strange" veröffentlicht – und wieder mal hat Marvel bei Casting & Kostüm den Nagel auf den Kopf getroffen. Das sitzt so perfekt wie bei Jackman als Wolverine, bei Hemsworth als Thor, bei Robert Downey jr. als Tony Stark.

    Ein Grund mehr, von allen Superheldenfans der neuen Generation ein bisschen Demut einzufordern. Es gab Zeiten, da waren Comics drittklassige, als minderwertig betrachtete Vorlagen für jämmerliche TV-Serien und Low Budget-Filme. Damals war die Frage nicht "Wie setzen wir das werkgetreu um?", sondern "Wie können wir das soweit kastrieren und verwässern, dass es dem Normalpublikum zumutbar ist"…

  • 16 for ’16: Wortvogels Serienguide (2)


    South of Hell Acht Episoden, WEtv. Eli Roth hat seine Finger wirklich überall drin, und nachdem er mich mit diversen Filmen gelangweilt hat, die ein immer gleiches Gerüst in wechselnde Genres kleiden, versucht er sich nun an Miniserien. Natürlich werden die üblichen Exorzismus- und Schock-Nummern abgezogen, edginess wird angedeutet, aber nie wirklich geliefert. Trotzdem wäre "South of Hell" dank der atmosphärischen New Orleans-Locations und einer starken zentralen Performance von Mena Suvari und ihrem brandneu erweiterten Dekolleté durchaus sehenswert, würden nicht der dünne Plot und die hanebüchen platten Dialoge den Zuschauer immer wieder aus der Laune reißen…