Thema: Neues

  • London: Look sharp!


    Es hat sich in gewissen Zirkeln herum gesprochen – wir ziehen wieder um. Diesmal allerdings nur innerhalb Baden-Badens. Ein Zimmer mehr, ein großer Keller, ein Garten. Die nächste Woche wird sicher hektisch werden, weshalb es eine gute Idee war, dass ich mit der LvA am letzten Wochenende noch mal nach London geflogen bin, um die Synapsen durchpusten zu lassen.

    Bei dieser Gelegenheit durfte ich feststellen, dass unsere Kamera recht schöne Nachtaufnahmen machen kann, wenn man weiß, welche Knöpfchen zu drücken sind:

    Als ich die Reise gebucht habe, war ich diesmal ein wenig rebellisch gewesen – muss es denn immer ein Hotel am Trafalgar Square sein…

  • Your comprehensive guide to piracy, compliments of the British authorities


    Vor ziemlich exakt drei Jahren habe ich mich darüber ausgelassen, dass in der Türkei Webseiten auf Betreiben von Kirche und Staat blockiert werden. Das kann der SPIEGEL sein, aber kurioserweise auch der Wortvogel. Man bekommt dann einen Hinweis, dass der Besuch der Webseite nach Verordnung Paragraph Unterstrich Querverweis nicht gestattet ist.

    Auf ein ähnliches Phänomen bin ich am Wochenende in London gestoßen – bestimmte graue bis dunkelgraue Webseiten werden dort vom Provider blockiert. Erfreulicherweise geschieht das allerdings nicht anonym – man bekommt eine Liste sowohl der gesperrten Sites als auch der Beschwerde führenden Organisationen zu sehen…

  • Volles Non-Programm in London


    Es ist einigen Lesern schon bekannt, dass ich mit der LvA für ein langes Wochenende über den Valentinstag in London war. Darüber wird zu sprechen sein – wir haben schließlich viel unternommen.

    Nicht weniger interessant scheint mir aber diesmal, was wir alles NICHT unternommen haben – sei es aus Mangel an Zeit oder der aufgrund der Tatsache, dass uns diverse Veranstaltungswebseiten für dieses Wochenende nur ein seltsam kastriertes Programm angezeigt hatten.

    So hätte ich nach dem Debakel 2012 zu gerne das hier gesehen – ist letzte Woche angelaufen und "strictly limited season":

    Die neue Fassung hat wieder einen bemerkenswerten Cast – neben Liam Neeson (immer noch als Hologramm) stehen diesmal Sänger und Schauspieler Jimmy Nail, Sugababes-Blondie Heidi Range, Popstar Daniel Bedingfield und vor allem "Robin Hood" und "Jules Verne" Michael Praed auf der Bühne:

    Auf dem Weg zu einem großartigen Popkonzert am Samstag kamen wir am Palace vorbei – und mussten feststellen, dass in diesen Minuten der unfassbar großartige Eddie Izzard hier die Fortsetzung seines unfassbar erfolgreichen Comedy-Programms "Force Majeure" zum Besten gab:

    Ich habe nie einen Hehl daraus gemacht, ein Fan des großen Easy Listening-Komponisten Burt Bacharach zu sein, dessen Songs nur scheinbar seicht und dessen Melodien unvergesslich sind…

  • Hauspost


    Vielleicht liegt es daran, dass der Valentinstag mich milde stimmt. Oder London. Oder die Tatsache, dass die Kino-Kritik zu "Deadpool" tatsächlich der 3000. Beitrag auf diesem Blog war/ist. Es wird kaum daran liegen, dass ich mir Kritik zu Herzen nehme…

    Ich habe die "Deadpool"-Kritik noch einmal umgeschrieben, um zu verdeutlichen, dass das Marvel-Universum und das MCU nicht deckungsgleich sind und dass "Deadpool" natürlich eine Marvel-Figur ist, der Film aber nicht zum Marvel Cinematic Universe gehört.

    Glaube ich weiterhin, dass man so argumentieren kann, wie ich argumentiert habe…

  • Kino Kritik: "Deadpool" (spoilerfrei)


    USA 2016. Regie: Tim Miller. Darsteller : Ryan Reynolds, Ed Skrein, Morena Baccarin, T.J. Miller, Gina Carano, Brianna Hildebrand u.a.

    Offizielle Synopsis: Deadpool erzählt die Geschichte des ehemaligen Special Forces-Soldaten und Söldners Wade Wilson, der – nachdem er sich einem skrupellosen Experiment unterzieht – unglaubliche Selbstheilungskräfte erlangt und sein Alter Ego Deadpool annimmt. Mit schwarzem, schrägen Sinn für Humor und ausgestattet mit neuen Fähigkeiten begibt sich Deadpool auf die unerbittliche Jagd nach seinen Peinigern, die beinahe sein Leben zerstörten.

    Kritik : Verdammt Marvel, könnt ihr denn gar nichts falsch machen…

  • Meine (un)gefragte Meinung zu den neuen X-Akten


    Ich wollte nichts darüber schreiben. Mittlerweile läuft der Reboot von "X-Files" ja auch schon in Deutschland, da kann sich jeder seine eigene Meinung bilden. Zumal der größte Aufreger (David Duchovnys neue Synchronstimme) mich nicht betrifft – ich schaue die Folgen im Original.

    Aber es haben kurioserweise mehrere Leute angefragt, die meine Meinung hören wollen – und des Menschen Wille ist bekanntlich sein Himmelreich. Sei’s drum.

    Meine wirre Sammlung an Gedanken bezieht sich dabei auf die ersten drei Folgen. Aber zuerst einmal geht es natürlich in die Vergangenheit, zu einem meiner patentierten Rückblicke…

  • Der Roger Willemsen, von dem ich zuviel bekam und doch nie genug kriegen konnte


    Roger Willemsen ist tot. Der Talkmaster, Moderator und Autor starb im Alter von 60 Jahren an Krebs. Das ist die Meldung.

    Und hier ist meine kleine Geschichte dazu.

    Vor zehn Jahren habe ich bekanntermaßen für 13th Street die "Böse Nacht Geschichten" betreut. Ich habe Autoren kontaktiert, mit ihnen verhandelt, die Kurzgeschichten lektoriert und dann fernsehtauglich aufgearbeitet. Wahrlich nicht immer eine leichte Aufgabe – Promis sind Diven -, aber eine furchtbar spannende. Wie oft hat man schon die Gelegenheit, mit Andreas Eschbach zu arbeiten, mit Burkhard Driest, mit Friedrich Ani, Katja Riemann, Frank Schätzing…