Thema: Film, TV & Presse

  • Manche Frauen sollten die Finger vom Internet lassen…


    Symbolfotos sind eine ganz tolle Sache – was täten Online-Medien ohne sie?

    Ich screenshotte mich heute mal selber, weil das Bild zum entsprechenden Artikel bei BILD leider nicht mehr online ist:

    Irgendwie tut mir die Blondine leid – erst erwischt der Conficker-Virus ihren PC, und jetzt wird sie auch noch beim Online-Banking behumst:

    Natürlich ist das kein Einzelfall – besonders bei Telefon-Abzockern macht BILD immer gerne mit dem gleichen Symbolfoto auf, das eine Brünette zeigt, die latent angewidert auf ihren Telefonhörer schaut.

    Aber es kommt noch besser…

  • Thor: Der Vollständigkeit halber


    Ich will jetzt nicht anfangen, regelmäßig Beiträge von AICN zu recyceln, und voraussichtlich morgen kommt auch wieder ein richtiges Wortvogel-Reportage-Monster – aber da ich in letzter Zeit viel über Kostüme von Superhelden berichtet habe, will ich euch das hier nicht vorenthalten:

    Ich bleibe dabei: Wenn man bedenkt, wie albern der Typ in den Comics aussieht, ist das hier eine echte Meisterleistung…

  • Captain America: Wortvogel approved!


    Es ist eine gute Gelegenheit, zum umpfzigsten Mal zu bemerken, in was für glorreichen Zeiten Superheldenfans wie ich leben. Iron Man, Dark Knight, Spider-Man, 300, Sin City, Watchmen – das Genre der Comic-Verfilmungen wird endlich seinen Möglichkeiten gerecht.

    Aber machen wir uns nichts vor: Egal wer der Darsteller ist, egal wie cool das Skript daher kommt – jede Heldenverfilmung beginnt mit dem Kostüm. Das ist ein neuralgischer Punkt. Wenn hier der Designer pfuscht, oder der Respekt vor der Figur fehlt, sieht das ganz schnell so aus:

    Manchmal ist der Wille da – allein, es fehlt am Geld:

    Aber es wird besser – die "Watchmen" waren ein Knaller, "Iron Man" kann wohl kaum besser getroffen werden, und auch "Thor" hat sich weniger blamiert, als ich hoffen durfte…

  • Maul aufreißen geht auch (wo)anders: Wortvogel außerhalb des Wortvogels


    Nur damit ihr es nicht verpasst: Heute habe ich mich ein wenig mit Mikis bei Print würgt angelegt, weil mir seine Thesen zur Rettung des Qualitätsjournalismus (am Beispiel Lena Meyer-Landrut) einfach zu bequem und halbgar erscheinen.

    Und bei DWDL ist eben der erste Teil einer Reihe über die Situation der Fiction-Produktion in Deutschland online gegangen, in dem ich fleißig Senf beigetragen habe. Hat Jochen wirklich granatenmäßig recherchiert.

  • DVD quick fix: Ganz kurze Kurzkritiken


    G.I. Joe

    Nicht so schlecht, wie ich befürchtet und erwartet hatte. Natürlich ist der Plot mit dem Nanomaschinen-Sprengsatz an vielen Stellen nicht mal auf dem Level der ursprünglichen Zeichentrickserie, und natürlich sind die Charaktere noch genau so zweidimensional wie in der animierten Version, aber Sommers hält die Geschichte flüssig am Laufen. Alles ist bunt, laut, auf pubertäre Art angeberisch – aber nie so aggressiv zynisch oder militaristisch wie „Transformers“. Außerdem sind die Effektszenen zwar deutlich weniger perfekt, aber eben auch weniger verhacktstückt und hysterisch. Bei den Darstellern hapert es dafür arg – Channing Tatum ist noch charismafreier als Sam Worthington, Sienna Miller kann nicht mit Olivia Wilde mithalten (die die „Baroness“ in einem Parodievideo deutlich sexier spielte), und eine ganze Riege von soliden Darstellern (Dennis Quaid, Jonathan Pryce, Chris Ecclestone) hat erheblich zu wenig zu tun…

  • Kino-Kritik: Für immer Shrek (3D)


    Ich werde sicher dieser Tage noch einen Beitrag machen, den ich über den Sommer an erster Stelle halte, und in dem ich darauf eingehe, in wie weit meine Voraussagen bezüglich der Blockbuster eingetreten sind, und wo ich geirrt habe. Bisher liege ich ziemlich richtig, was niemanden mehr überrascht als mich selbst.

    Leider habe ich "Killers" aka "Kiss & Kill" letzte Woche verpasst, zu dem kann ich also nichts sagen. Dafür hatte ich die Zeit, in bezaubernder dreikäsehoher Begleitung den neuen "Shrek"-Film zu konsumieren.

    Story : Shrek hat eigentlich alles, was er sich nur wünschen kann: Eine liebende Frau, süße Kinder, gute Freunde, und jeder im Königreich Weit Weit Weg respektiert ihn…

  • Lena – wie ein klarer warmer Wind: Ein paar Gedanken zum Eurovision


    Es hat sich gezeigt: Twitter und Gruppenchats (oder im DWDL-Speak: "Lagerfeuer 2.0") ist DIE Methode, den ESC mit Freunden bundesweit zu genießen, in Echtzeit abzulästern, und das Gefühl der Community zu leben.

    Leider konnte ich dieses Jahr kaum etwas beitragen, darum liste ich einfach mal ein paar willkürliche Gedanken auf, die mir vor, während, und nach dem ESC so durch das Denkei trudelten. Man möge mir Chauvinismen und Gemeinheiten verzeihen.

    Generell ein extrem hohes Niveau dieses Jahr – wenige Songs ließen meine Fußnägel aufrollen. Wenn man die Choreographin von Beyoncé hat, sollte man sich dann nicht auch bewegen…