Thema: Film, TV & Presse

  • 20 Jahre Wortvogel in München: Wie er kam, was er wollte, warum er blieb (2)


    Neueinsteiger bitte Teil 1 lesen!

    Freitag Nachmittag, Ende April 1990. Mir ist gerade ein Praktikum zugesichert worden – für ab Montag. Und es klang gar nicht nach einem gemeinen Scherz.

    Es gibt Momente, da muss man sich entscheiden. Ich habe keine Wohnung in München, keinen Plan, kein Geld, und nur 48 Stunden übers Wochenende, alles zu organisieren. Zu wenig Zeit, um Angst zu haben.

    Also mache ich mich auf den Weg zur Mitwohnzentrale, lasse mir ein paar Adressen von potentiellen kurzfristigen Wohnorten geben. Dann rufe ich beim Sozialdienst in Düsseldorf an: Sie sollen die Papiere für einen dringlichen Eilantrag fertig machen – ich muss eine Freistellung für zwei Monate erreichen…

  • Natürlich wird dieser Film scheiße…


    "Von den Machern von 'Epic Movie' und 'Disaster Movie'" muss mittlerweile als Warnung gelten – hier kommt "Vampires suck":

    Ich traue es mich kaum zu sagen: Das Original "Twilight" ist vermutlich besser. Und lustiger.

    ABER: Für den deutschen Verleihtitel " Beilight – Biss zum Abendbrot " gibt es ein Fleißsternchen!

  • 20 Jahre Wortvogel in München: Wie er kam, was er wollte, warum er blieb (1)


    Keine Ahnung, ob euch das hier interessiert. Aber wenn ich es heute nicht aufschreibe, schreibe ich es vielleicht nie auf.

    Jubiläen und Jahrestage haben etwas sehr Willkürliches. Die Wiederkehr eines Datums bekommt ein Gewicht, zerrt an den Erinnerungen, und spiegelt früh gestellte Fragen in die Gegenwart zurück.

    Diesen Monat bin ich ziemlich genau 20 Jahre in München. In keiner Stadt habe ich länger gelebt, auch nicht in Düsseldorf, das ich immer noch als Heimat betrachte. Nicht mehr lange, und ich werde die Hälfte meines Lebens hier verbracht haben…

  • Mythen-Zerstörung voraus: How to create a sexy pop star


    Dieses Video ist schon ein paar Jahre alt – ich habe es seinerzeit entdeckt, bevor ich mein Blog startete. Heute kam es mir eher zufällig wieder unter die Augen.

    Wie stellt man einen Popstar her – nach allen Regeln der Kunst?

    Es scheint mir immer noch besonders aktuell, weil die Diskussion um die Pest "Auto-tune" gerade besonders hitzig geführt wird, und weil diverse Casting-Shows viele Elemente dieses "Produkt-Entwurfs" fleißig beherzigen. Wer sich an meine Erzählungen von der Telenovela "Lotta in Love" erinnert – da lief es auch nicht viel anders…

  • Kino-Kritik: Knight and Day


    USA 2010 . Regie: James Mangold. Darsteller: Tom Cruise, Cameron Diaz, Peter Sarsgaard u.a.

    Story : June Havens will eigentlich nur zur Hochzeit ihrer Schwester fliegen. Dummerweise teilt sie den Flieger mit Superagent Roy Miller – und einer Rotte von Kollegen, die ihn wegen vermeintlichen Verrats ausschalten wollen. Eine Actionsequenz später wacht June in ihrem Bett auf. Aber wie es scheint, ist ihr Schicksal mit dem von Roy auf erstaunliche und lebensbedrohliche Weise verknüpft…

    Kritik : Ich hatte ja vor zwei Tagen schon geschrieben, dass "Knight & Day" in den USA für alle Auguren überraschend mau angelaufen ist…

  • Blockbuster 2010: The summer so far…


    Okay, die Blockbuster-Saison ist "in full swing", wie man so sagt, und da kann ich ja ruhig mal schauen, wie ich mit meinen Vorhersagen gelegen habe. Zwischenbilanz, sozusagen.

    Vorab sei angemerkt, dass sich ein Trend der letzten Jahre (wie schon erwähnt) immer mehr verstärkt: Auch teure Filme müssen nicht in den USA punkten, um an Ende ihr Geld einzuspielen. Der weltweite Markt fängt auch Big Budget-Produktionen auf, die daheim sehr soft gestartet sind.

    Ich gehe die Filme so durch, wie ich sie in meinem dreiteiligen Vorabbericht vorgestellt habe – auch wenn sich einige Starttermine mittlerweile wieder verschoben haben…