Thema: Diet Diary


  • Nach dem Lauf ist vor dem Lauf


    Fangen wir mit dem Equipment an. Das ist der aktuelle Neuzugang in der stetig voller werdenden Sportschublade:

    Gut gegen Regen UND Sonne – außerdem hat mir die Trainerin den Tipp gegeben, das Teil bei Hitze in kaltes Wasser zu tunken. Hält die Fontanelle kühl.

    Ich habe meine Laufschuhe erstmals in der Maschine gewaschen, weil sie extrem staubig waren und sich wegen des Stoff-Mesch kaum von Hand reinigen lassen. Viele Webseiten raten dringlich von einer Maschinenwäsche ab, weil das die Kunststoffe in den Sohlen angreifen und lösen könnte…

  • Die unsichtbare Wand: Neues vom Spocht


    Ich habe euch semi-reguläre Updates meiner Läufe versprochen, dann mache ich das auch. Alle sechs Einheiten scheint mir überschaubar, das entspricht knapp 2 Wochen.

    Die gute Nachricht: 97,5 Kilo. Es geht vorwärts. Also abwärts.

    In der letzten Übersicht hatte ich angekündigt, mal testweise das Wasserparadies in Baden-Baden hinauf und hinab zu rennen. 70 Meter Höhenunterschied auf knapp 300 Metern mit Treppen, Steigungen, Winkeln und Kurven. Wer 6 Kilometer geradeaus kann, kann auch so etwas.

    Dachte ich.

    Fakt ist: Ich bin noch nicht das erste Mal oben angekommen, da denke ich schon, mir platzen die Lungen und brechen die Schenkel…

  • B-Film Basterds 2017 Broviews (3)


    Tag 3 der Basterds. Ich wälze mich nach sechs Stunden aus dem Bett, das Hirn so bleiern wie die Beine. Es gibt eine Art Festival-Paralyse, die träge und doof macht. Vermutlich ein Verteidigungsmechanismus der Psyche, die sich gegen den gezeigten Trash zu stählern versucht. Ich gehe das diesmal proaktiv an: rein in die Laufklamotten und raus in den Park, so sehr meine sterbliche Hülle auch "nöööhhh…" jault.

    Auf dem Weg in den Park an der Pegnitz stoße ich auf diese (vermute ich mal) Antifa-Aso-Kneipe – wieso hat der Doc uns da eigentlich noch nie hin eingeladen…

  • Diet Diary: Der kulinarische Frankenstein (2) – jetzt mit großem NuFood-Gewinnspiel!


    Eine meiner unangenehmeren Erkenntnisse in Sachen Ernährung ist diese: ich habe ein Problem mit der Portionskontrolle. Eben war die Packung Eis noch voll, plötzlich ist sie leer. Ich will die halbe Dose Chips essen, aber zum Ende des Bond-Films bleiben nur noch Krümel übrig. "Aufhören, wenn man genug hat" ist kein Prinzip, nach dem ich funktioniere. Ich habe nie genug. Genug ist, wenn ich träge "börps" sage.

    Koche ich selbst, koche ich instinktiv zu viel. Was ich für eine Portion halte, reicht locker für zwei…

  • Im Schweiße meines Angesichts: Laufen, rennen, Fett verbrennen


    Ich hatte versprochen, dass ich zeitnah damit beginnen würde, meine Sportergebnisse zu posten. Zeitnah ist dabei ein relativer Begriff – Runtastic erlaubt es ja sogar, mir live bei meinen Läufen zu folgen und per Facebook-Likes Applaus zu schicken. Das kommt für mich momentan nicht in Frage. Der Lauf selber ist sehr privat, fast intim. Das mache ich mit mir selber aus.

    Aber ich kann euch zumindest schon mal eine Übersicht über die sechs Läufe geben, die ich in den letzten elf Tagen absolviert habe. Sechs Läufe in elf Tagen, richtig gelesen – ich bin in einer extrem motivierten Phase…

  • True Story: The Miracle Mile


    Ich will laufen. Die Klamotten und die Schuhe liegen seit dem Morgen bereit. Aber es ist zu heiß. Über 30 Grad im Schatten. Da hole ich keinen neuen Rekord, allenfalls einen Hitzetod. Es heißt ja joggen, nicht quälen – oder gar sterben.

    Also warte ich, bis die Sonne hinter dem Fremersberg verschwindet, ohne sofort alles Tageslicht mitzunehmen. Ein Fenster von vielleicht einer halben, dreiviertel Stunde tut sich auf, in dem ich noch nicht wie ein Depp mit einer Lampe am Stirnband joggen muss. Rein in die Laufkleidung…