Thema: Diet Diary


  • Sport: Auf dem Laufenden bleiben


    Der Wandel der Jahreszeiten ist ein Problem für mich. Nicht wegen der Kälte oder wegen etwaigen Regens – die Dunkelheit nervt. Ich laufe gerne abends, aber ein Teil meiner Lieblingsstrecken hat keinerlei Beleuchtung. Also schnalle ich mir doch eine Sicherheitsleuchte um. Das macht es nicht angenehmer. Ich denke darüber nach, auch mal Läufe am Vormittag anzutesten – was ich im Sommer primär der Temperaturen wegen nicht getan habe. Oder ich schaue mal nach, was die aktuellen Angebote im lokalen Fitnessstudio sind.

    Ich weiß, ich weiß – letztes Mal hatte ich gesagt, dass ich wieder mit mehreren kurzen Strecken anfangen will, statt immer nur 8 Kilometer zu laufen…

  • Sport: Der Lauf des Lebens


    Je ernster ich das Jogging nehme, desto ernster muss ich auch die Signale nehmen, die mir mein Körper sendet, als da wären: Schmerzen in der rechten Ferse bei der Aufwärmphase und schmerzende Knie in den 48 Stunden nach dem Lauf. Bei der Ferse kann ich wenig machen, mein Knochen ist da halt ein wenig verformt und ich trage schon Einlagen. Muss immer mal wieder Voltaren drauf.

    Die Knie sind schon ein größeres Problem, denn sie schmerzen zwar nur begrenzt, aber regelmäßig, und das kann kein gutes Zeichen sein…

  • Sport: Filmfestival & Fitness-Edition


    Last time on "Flash Gordon conquers Mars"…

    … war ich nach Spanien erstaunlich gut wieder in meinen Laufrhythmus gekommen, hatte schließlich sogar mit 6 Kilometern in 40 Minuten einen neuen Rekord aufgestellt. Die Herausforderung für die nächste Staffel: auch während des Fantasy Filmfest nicht schlabbern. Das ist schon zeitlich hakelig, denn ich sitze zwischen 10 und 12 Stunden am Tag im Kino, schreibe zwischen 2 und 3 Stunden Reviews und brauche locker noch 1 Stunde für die Fahrt vom und zum Festival. Da bleibt allenfalls noch Zeit für eine Mütze Schlaf, nicht aber für Jogging, was inklusive Umziehen und Duschen mindestens 90 Minuten frisst…

  • Sonne, Sand, Spanien: Liegen bleiben ist auch Sport


    Noch zwei Läufe bis Ibiza. Durchhalten. Wenigstens ist das Wetter deutlich milder geworden, der bewölkte Himmel hilft, die Kräfte zu konservieren.

    9 Kilometer soll der nächste Lauf werden. Leider ist Freitag, ich habe beruflich viel zu erledigen, und als ich endlich dazu komme, meine Laufschuhe anzuziehen, teilt mir die Ehefrau mit: "In einer Stunde holen uns die Freunde ab, damit wir Essen gehen."

    Eine Stunde inklusive Dusche und neuer Kleidung? Da kann ich 9 Kilometer abhaken. Ganz ausfallen lassen? Kommt auch nicht in Frage. Nach dem Essen laufen…

  • "… und damit kommen wir zum Sport …"


    Ich hatte letztes Mal glatt vergessen, einen weiteren erfreulichen Effekt meiner Diät und meines sportlichen Ehrgeizes zu vermelden. In meinem Kleiderschrank hängen zwei "slim fit"-Hemden von Marc O’Polo, die ich mir als "Belohnung" nach der ersten Diät 2013 gekauft hatte und die mir damals prima gepasst haben.

    Seit 2014 konnte ich sie nicht mehr tragen, ohne wie eine Presswurst auszusehen. Ähnlich wie mit den Hemden, die mir die LvA zu Weihnachten geschenkt hatte, behielt ich die durchaus schicken Kleidungsstücke in der Hoffnung und als Ansporn, sie irgendwann wieder tragen zu können…

  • Spocht ist Mocht


    Ich habe es anderswo schon angedeutet – nach den letzten sechs Läufen hatte ich vor, eine Pause von fünf Tagen einzulegen, damit meine Muskulatur und meine Gelenke sich etwas erholen können. Leider wurde das torpediert, als ich gleich am ersten Ruhetag für eine Reportage auf das Nebelhorn musste. Bergwandern ist zwar eine schöne Abwechslung, aber ein Abend in der Badewanne wäre besser gewesen.

    Danach folgt eine Phase brutaler Leibesschwere. Ich komme kaum aus dem Bett, meine Beine fühlen sich wie altgriechische Tempelsäulen an und meine Motivation ist =<0…

  • Diet Diary: Zwischenstand


    Bei einer Diät ist nicht der Weg das Ziel, sondern das Ziel das Ziel – was manchmal etwas ermüdend sein kann. Hungern und sporteln sind für mich keine Werte an und für sich. Ich will damit etwas erreichen. Und in Ruhe sterben kann ich erst, wenn das Ziel erreicht ist.

    Das bedingt natürlich, dass ich mein Ziel kenne. Konkret: 90 Kilo und darunter. Konzeptionell: eine Gewöhnung an Sport und vernünftige Ernährung, um das auch zu halten. Sollte mein Interesse am Jogging anhalten, gerne auch mal ein Stadtlauf…