Thema: Diet Diary


  • Der Wind schlägt um – aber wohin? Die Diät-Spritze als Zeitenwende


    Disclaimer : Ich bin mir der Problematik der folgenden Diskussion bewusst. Ich habe in meinem Leben viele Menschen mit Essstörungen kennen gelernt, habe sogar Menschen daran sterben sehen. Ich habe selber die erste Hälfte meines Lebens nach klassischem Verständnis zu wenig, die zweite Hälfte zu viel gewogen.

    Ich habe in den letzten Wochen mit gleich mehreren Menschen gesprochen, die auf die Spritze als Mittel zur Gewichtsreduktion setzen, darunter gestresste Manager ebenso wie Frauen, die zeitlebens mit schwankendem Gewicht kämpfen. So skeptisch man sein mag: bei allen scheint es zu diesem Zeitpunkt sehr gut zu funktionieren…

  • Diätenerhöhung: Der Wortvogel gibt Wasserstandsmeldung


    Seit ca. fünf Wochen bin ich auf Diät: mehr bewegen, besser essen, hart fasten. Weil der ständige Blick auf die Waage so gefährlich ist wie der ständige Blick auf die Aktienkurse, protokolliere ich die Fortschritte nur unregelmäßig. Auch wieder wie bei den Aktien: meistens dann, wenn ich auf ein positives Ergebnis hoffe.

    Wie es läuft? Es läuft gut. Mir war klar, dass die von mir gewählte Kombi aus Bewegung, Fasten und Menüwahl nicht immer perfekt durchzuhalten sein würde. So kann ich es mir auf dem Fantasy Filmfest in Berlin acht Tage lang schlicht nicht leisten, jeden zweiten Tag hangry meine Kritiken zu schreiben…

  • Here I go again: Diet or die 2025!


    Ihr könnt das hier überspringen, wenn es euch langweilt und/oder ihr meint, dass ihr die folgenden Absätze schon (häufig) gelesen habt.

    Ich will mal wieder abnehmen. Ob es notwendig ist, liegt noch stärker als früher im Auge des Betrachters. Knapp unter 110 Kilo ist sicher nicht ideal, aber anders als früher hadere ich nicht mehr in dem Maße mit meinem Gewicht. Das hat erstmal den banalen Grund, dass eine Zunahme an Kilos bei gleichzeitiger Abnahme der Muskelmasse ab 50 relativ normal ist. Die Trägheit des Alters ist (mit)schuld…

  • Fat Wars III: The Return of the Kalorienzähler


    Ahhh, meine Diätbemühungen. Eine "Neverending Story" ganz ohne Michael Ende. Obwohl ich vor 11 Jahren nach 17 verlorenen Kilos überzeugt war, dem Jojo-Effekt ein Schnippchen schlagen zu können, bin ich doch nur ein Mensch mit typischem Stoffwechsel und Essverhalten. Nach der Diät ging es wieder rauf, dann dank Jogging und Intervall-Fasten wieder runter, dann wieder rauf. So schwankte ich in den letzten 12 Jahren zwischen minimal 88 Kilo und maximal 115 Kilo.

    Zuletzt war ich 2018 sehr zufrieden mit mir selbst:

    Dummerweise musste ich das intensive Joggen wegen Problemen an der rechten Ferse beenden und einige private Rückschläge forderten meinen Fokus anderswo…

  • Wie Sting sang: A gentleman will walk, but never run


    Abtlg.: "Worauf habe ich mich da wieder eingelassen?!"

    Es läuft gerade ganz gut (pun intended) – ich halte seit mehr als sechs Monaten mein Intervall-Fasten durch und spaziere jeden Tag eine Stunde lang durch Trudering, während ich dabei spannende Podcasts höre. Die 36er-Hosen und diverse Hemden, die noch zum Jahreswechsel im Kleiderschrank vor sich hin baumelten, kann ich problemlos wieder tragen. Es ist keine radikale Gewichtsabnahme, keine radikale Fitness – aber es funktioniert, zumal ich erst in den nächsten Wochen dazu komme, endlich mal meine rechte Ferse professionell durchchecken und eventuell behandeln zu lassen…

  • Jojo-Man: Projekt weg mit der Pandemie-Plauze!


    Das hier bin ich – links aktuell, rechts vor drei Jahren:

    Fett isser mal wieder geworden, der Vogel.

    Ich dachte ja bei meinen Diäten, ich wäre schlauer als der Rest der Welt – einmal abgenommen, würde ich das Gewicht nie wieder drauflegen. Ich doch nicht. Ich durchschaue ja die Mechanismen. Ich kenne alle Tricks.

    Ich und meine große Klappe.

    Ich will es gar nicht in toto (aber auch) auf Corona schieben. Natürlich bewege ich mich seit Home Office und Pandemie noch weniger als vorher und natürlich kompensiere ich einen Teil der Langeweile, die durch kulturelle Durststrecken und mangelnde soziale Kontakte entsteht, durch essen – gerne Schokolade, Eis, Chips in ungefähr der doppelten Menge, die noch vertretbar wäre…

  • Fastenziel – fast am Ziel


    Zwei Monate Hardcore-Intervallfasten sind rum. Eigentlich eine spontane Schnapsidee nach einem zu üppigen Brunch. Und natürlich habe ich das viel zu extrem gemacht – statt eine kurze Fastenwoche einzulegen oder nach 16:8-Prinzip jeden Tag ein kontrolliertes Fenster zur Nahrungsaufnahme einzurichten, habe ich einfach jeden zweiten Tag nichts mehr gegessen. Jeden zweiten Tag Hunger, jeden zweiten Tag miese Laune, jeden zweiten Tag die Frage "habe ich noch alle Murmeln in der Tasche?".

    Ich habe dabei viel gelernt. Über meinen Körper, meine Disziplin, mein Hungergefühl und meinen Kalorienverbrauch…