• Stars! (wenn man nicht genau hinschaut…)


    Charlie Chaplin wird von zweitklassigen Clowns gerne imitiert, weil sich "der Tramp" auf wenige Requisiten (Stöckchen, Schnauzbart, Melone) und Manierismen (Schulterzucken, Watschelgang) reduzieren lässt.

    Durch die grandiose sechsstündige Doku "Make 'em laugh" habe ich jetzt gelernt, dass Chaplin schon zu Lebzeiten mit Doppelgängern zu kämpfen hatte, weil jedes Filmstudio, das ihn nicht unter Vertrag hatte, ein Stück vom Kuchen wollte:

    Ganz schön dreist.

    Zu dem Thema wollte ich mehr wissen, und recherchierte nach: Besonders frech trieb es der Mexikaner Charles Amadore, der sich 1916 sogar in "Charlie Aplin" umbenannte, was ihm schnell eine Klage des Originals einbrachte…

  • Zum Tode von "Duke Nukem forever"…


    … ist es vielleicht angebracht, das dahinter liegende Problem zu betrachten.

    Ihr habt es ja vermutlich anderswo gelesen – nach 12 Jahren Entwicklung, vielen Versprechungen, diversen Grafik-Engines, und dutzenden "Vaporware"-Preisen ist das Software-Studio, das "Duke Nukem forever" (welche Ironie!) entwickelte, dichtgemacht worden. Aus der Ansage, das Spiel werde veröffentlicht, "when it’s done", wurde ein "never".

    Nun passiert sowas immer wieder mal, und es ist nicht ungewöhnlich, dass ein Projekt aus den verschiedensten Gründen eingestellt wird. Allein die Star Trek-Spiele haben eine ganze Sackladung Code-Leichen im Keller…

  • Die neuen Sci Fi-Serien 2008/2009 – das sieht momentan nicht so prall aus…


    Trotz aller Probleme des amerikanischen Marktes, überhaupt neue Stundenserien zu etablieren, sah es für Freunde des SF-Genres nach einer guten Saison aus: es wurde sehr viel angekündigt, teilweise von den wirklichen Koryphäen der Branche. Science Fiction is alive and well…

    Je näher die Ausstrahlungstermine rücken, desto düsterer wird allerdings das Bild: "Caprica" hat mich nicht überzeugt, und ob die Serie mittelfristig das Erbe von "Battlestar Galactica" stemmen kann, wage ich doch schwer zu bezweifeln.

    "Galactica"-Neuerfinder Ron Moore hat aber ein weiteres Eisen im Feuer: "Virtuality", die Story einer Raumschiff-Besatzung, die sich die Zeit mit Holo-Simulationen vertreibt, und außerdem Bestandteil einer "Big Brother"-artigen Reality-Show ist, die zur Erde übertragen wird…

  • Wer erinnert sich?


    Heute brauche ich mal etwas Hilfe, um eine düstere Erinnerung meiner Jugend wieder ans Tageslicht zu zerren.

    Schaut euch den an:

    Das ist der großartige Charakterdarsteller Dirk Dautzenberg, hier als "Butler Parker" in der Serie zur gleichnamigen Groschenroman-Reihe. Jeder, der in den 70er und 80er Jahren Fernsehen geguckt hat, kennt den Mann.

    Nun bin ich aber überzeugt, dass Dautzenberg auch eine Rolle gespielt hat, die selbst in der Wikipedia und in diversen anderen Biographien unterschlagen wird.

    Folgendes: In Düsseldorf gab es im Kino in den 70ern oft Kurzfilme zu sehen, wenn der Hauptfilm an Länge schwächelte…

  • Wenn die Realität den Gag versaut


    "Gary unmarried" ist eine harmlose, aber durchaus ansehbare Familien-Sitcom. In der aktuellen Episode muss Gary feststellen, dass Halbbruder Mitch die Kinder nach Las Vegas kutschiert hat. Dort angekommen, stellt Gary seinen Sohn zur Rede:

    "No one is going to Danny Gans!" – und das ist makabrerweise auch richtig so, wie die Serie im Nachspann eingestehen muss: