Stars! (wenn man nicht genau hinschaut…)
Charlie Chaplin wird von zweitklassigen Clowns gerne imitiert, weil sich "der Tramp" auf wenige Requisiten (Stöckchen, Schnauzbart, Melone) und Manierismen (Schulterzucken, Watschelgang) reduzieren lässt.
Durch die grandiose sechsstündige Doku "Make 'em laugh" habe ich jetzt gelernt, dass Chaplin schon zu Lebzeiten mit Doppelgängern zu kämpfen hatte, weil jedes Filmstudio, das ihn nicht unter Vertrag hatte, ein Stück vom Kuchen wollte:
Ganz schön dreist.
Zu dem Thema wollte ich mehr wissen, und recherchierte nach: Besonders frech trieb es der Mexikaner Charles Amadore, der sich 1916 sogar in "Charlie Aplin" umbenannte, was ihm schnell eine Klage des Originals einbrachte…
