• Ruhe da vorne! Movie-Mania 2009 (86-88) 12 Runden, Paco – Kampfmaschine des Todes, The Terminators


    Willkommen zur Hirntot-Action-Sonderedition!

    Es gibt Fleisch, Baby! Wenn die heute anliegenden Filme etwas gemeinsam haben, dann ist es neben der Action die Tatsache, dass alle drei mit muskelbepackten Ochsen in den Hauptrollen aufwarten. Wenn die Monatskarte für das Fitnessstudio das Budget für die Schauspielstunden auffrisst, dann hat meistens der Zuschauer das Nachsehen…

    12 Runden

    USA 2009 . Regie: Renny Harlin. Darsteller: John Cena, Ashley Scott, Aidan Gillen, Steve Harris u.a.

    WWE (World Wrestling Entertainment) kann einem fast schon leid tun: vier Filme haben sie nun produziert – und alle vier sind am Boxoffice elendiglich verreckt: "See no evil" mit 18 Millionen, "The Marine" mit 22 Millionen, "The Condemned" mit 8 Millionen, und jetzt "12 Rounds" mit 15 Millionen…

  • Zurücklehnen, zuhören, entspannen: In Memory of "Twin Peaks"


    Kollege Sixtus sprach mich kürzlich über eine Curry-Frikadelle darauf an, wie genial und zeitlos David Lynchs Mindfuck-Serie "Twin Peaks" doch war. Ich musste ihm Recht geben – zumal die Serie der Welt Sherilyn Fenn geschenkt hat.

    Den stärksten Eindruck machte ich auf mich damals allerdings der Soundtrack von Angelo Badalamenti. Auf langen Autofahrten von Düsseldorf zurück nach München, spät in der Nacht, endloser Asphalt, müde – und dann "Twin Peaks" im CD-Player. Der Eintritt in eine andere Welt.

    Aus genau diesem Grund präsentiere ich gerne und mit Begeisterung zwei Videos, in denen der Gitarrenvirtuose Martin Tallstrom die zwei signifikantesten Stücke des Soundtracks nachspielt…

  • "Buffy" ohne Buffy? Da ist was dran!


    Eine Meldung machte in den letzten Tagen im Internet die Runde: Fran Rubel Kuzui, die japanophile Regisseurin des Original-"Buffy"-Kinofilms, möchte gerne einen neuen "Buffy"-Kinofilm drehen – ohne Sarah Michelle Gellar (oder Kristy Swanson), ohne Joss Whedon, ohne jeglichen Bezug zur TV-Serie.

    Die Fans sind erwartungsgemäß empört, und verweisen die Meldung gerne ins Reich der Phantasie.

    Nicht so schnell.

    Kurioserweise weiß ich mehr über die Sache. Das Projekt ist  mir nämlich schon Anfang des Jahrtausends auf einer Geschäftsreise nach Los Angeles vorgeschlagen worden.

    Vor ein paar Jahren traf ich dort den Showbiz-Agenten Marty Fink, der bei uns vortasten wollte, ob es Interesse an einer Reihe von "Buffy"-Filmen gäbe, die allerdings ohne Sarah Michelle Gellar auskommen müssten…

  • Kino-Kritik: Terminator 4 – Die Erlösung


    USA 2009. Regie: McG. Darsteller: Christian Bale, Sam Worthington, Moon Bloodgood, Helena Bonham Carter, Anton Yelchin, Bryce Dallas Howard u.a.

    Story : Im Jahr 2018 glaubt der menschliche Widerstand, endlich eine wirksame Waffe gegen Skynet und die Heerscharen an Terminatoren zu kennen, die der Zivilisation das Licht ausgeblasen haben. Eine weltweit koordinierte Attacke wird geplant – doch John Connor muss befürchten, dass dabei Kyle Reese umkommt, den er eigentlich in naher Zukunft in das Jahr 1984 schicken muss, damit dieser sein Vater wird. Und plötzlich taucht mit dem verdächtig robusten Marcus Wright ein weiterer unberechenbarer Faktor im Mensch/Maschine-Krieg auf…

  • Mitmachen: Anywhere, Anytime, Anything!


    Gestern fiel mir eine beliebte Frage aus der Schulzeit ein, die ich hier einem viel größeren Publikum zur Diskussion stellen kann.

    Sie lautet: Wenn ihr Zeit, Ort, und Umstände frei bestimmen könntet, wo, wann und wie würdet ihr leben wollen?

    Meine eigene Antwort: Als reicher Schnösel im New York der 30er. In der Welt, wie man sie aus den Fred Astaire-Filmen kennt: Hotel-Suiten mit Marmorboden und 500 Quadratmeter, jeden Abend in mondänen Clubs Champagner schlürfen, mit literarischen Größen der Zeit abhängen, die Sommer in den Hamptons verbringen, Chauffeur und Smoking als Standard…