TV: Perspektiv- statt Paradigmenwechsel
Zu diesem Artikel hat mich ein Beitrag des Lesers Mahwa inspiriert.
Machen wir uns nichts vor: Das deutsche Fernsehen wird auf absehbare Zeit nicht das Fernsehen werden, das wir uns erhoffen. Und mit wir meine ich die junge, halbwegs gebildete, halbwegs anspruchsvolle Zielgruppe, die "24" lieber auf DVD schaut, und Axel Stein nicht für den deutschen Jon Stewart hält.
Das Problem: wir sind nicht genug, wir sind nicht geeint, und wir sind besser im Nörgeln als im besser machen. 2 Millionen von uns desertieren Abend für Abend zu GZSZ, und die mit Preisen überschütteten Serien wie "Stromberg" und "Pastewka" kriegen quotentechnisch den Arsch nicht hoch, weil wir zwar gerne drüber reden, mit dem gucken aber anscheinend nicht nachkommen…
