• Polizeistaat Deutschland 1989: Der Wortvogel als Rebell, Pirat – Verbrecher?


    Ich war Zivi damals. Hab alten Damen die Einkäufe getragen, Fenster und Treppen geputzt, die Wohnung gesaugt – damit sie nicht ins Pflegeheim mussten. Werde ich sicher auch noch von erzählen. Aber nicht heute.

    Ich hatte auch meine erste eigene Wohnung, bzw. WG – zusammen mit meiner Bekannten Birgit. Abnabelung vom Elternhaus war angesagt. Kein Geld, kein Auto, kein Stil, aber hirnverbrannt und lebensfroh. Coole Zeit.

    Eines Tages schwang ich mal wieder den Staubwedel bei Frau C., als ihr Telefon klingelte – und zu meiner Überraschung war der Anruf für mich…

  • Abgesang auf einen ungeliebten Freund


    Hi Hertie,

    hab’s eben in der Süddeutschen gelesen – bei dir soll vielleicht schon nächsten Monat Schicht im Schacht sein. Dann gehen die Lichter aus, und am nächsten Morgen nicht wieder an. Ein paar Wochen später rückt sogar die Abrissbirne an.

    Vor ein paar Wochen hatten sie es ja verkündet – die drei Münchner Hertie-Häuser werfen zwar Gewinn ab, fallen aber dem Konkurs des Mutterkonzerns zum Opfer. Gibt’s das – ein Schüler, der gute Noten nach Hause bringt, aber trotzdem nicht versetzt wird?

    Ich geb’s ja zu: Als ich 2002 nach Giesing zog, konnte ich dich auch nicht leiden…

  • Amerikas große Fastfood-Verschwörung!


    Wenn ich in den USA bin, esse ich gerne Fastfood. Nicht die Ketten, die man hier auch kennt (McD, BK, KFC, Pizza Hut, Subway), sondern genau die, die man sich hier mal wünschen würde. Z.B. "Taco Bell" (mmmhhh… Cheesy Bean Buritos!). Oder "Jamba Juice" (leider haben die keine lecker Süppchen mehr).

    Mein liebster "burger joint" ist "Johnny Rockets", weil es dieses Ambiente der 50er noch hat, weil die Kellner Hütchen tragen, und weil das Essen einfach Knaller ist. "In-N-Out-Burger" spielt nicht ganz in derselben Liga, hat aber bei Zagat auch gerade wieder ein paar Preise gewonnen…

  • Wortvogels dunkle Vergangenheit: “Science Fiction TV-Guide” (3)


    In den letzten Tagen war soviel los, da habe ich ganz verschlabbert, dass ich diese Reihe noch nicht abgeschlossen habe. Ich hole das jetzt mal fix nach.

    Vorab bedanken will ich mich bei den Lesern, die sich schon dahingehend geäußert haben, dass ihnen die Bücher wirklich gefallen haben. Das bedeutet mir viel, denn genau für euch habe ich mir damals die Mühe gemacht.

    Schluss mit dem gefühligen Geplänkel, weiter geht’s…

    Okay, Band 1 war auf dem Markt, und verkaufte sich tatsächlich wie geschnitten Brot – in einer soliden fünfstelligen Größenordnung, die mich genau so überraschte wie den Verlag…