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  • First Impressions: Das Wortvogel Open Air Kino 2024 ist eröffnet!


    Die LvA und ich schauen gerne abends gemütlich fern: Dokumentationen, Back-Shows, Serien, 9gag-Videos. Wir sitzen im Sommer aber auch gerne auf unserer wunderschönen umlaufenden Terrasse:

    Vor ein paar Tagen konfrontierte mich die LvA mit der Frage, ob man beides nicht kombinieren könne:

    "Gibt es da nicht so Beamer, mit denen man draußen schauen kann?"

    Ein Auslöser der Frage war sicher auch die Tatsache, dass wir in diesem Sommer zweimal Karten für Open Air Kino hatten, beide Vorführungen aber wegen Gewittern im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser gefallen waren…

  • Hass ist Menschenrecht!


    Während ich endlich (?) mal wieder an einer Filmverbrechen-Fotostory arbeite, haue ich in diesen Tagen diverse kleinere Beiträge raus, die sich angesammelt haben. Man kann ja nicht jeden Text über 10.000 Zeichen prügeln.

    Die BILD DER FRAU verleiht jedes Jahr die GOLDENE BILD DER FRAU an Frauen, die sich um die Rechte von Minderheiten (wozu wohl auch Frauen zählen) verdient gemacht haben. Die Preisträgerinnen werden in einer bundesweiten Plakataktion geehrt und dürfen ihr Mantra auf eine Zeile reduziert als Zitat präsentieren. Ich finde das eitel und oft genug ziemlich einfältig, weil wir primär mit Allgemeinplätzen im Stil von "Gewalt gegen kleine Mädchen muss aufhören"…

  • KRAVEN: Die Geschichte zwischen zwei Trailern


    2022 wurde KRAVEN – THE HUNTER, ein weiterer Spin-Off des Spider-Man-Universums, von Sony gedreht. Geplant war der Kinostart für den Januar 2023, dann wurde der Film auf August 2023 verschoben, schließlich auf Dezember 2024.

    Vor einem Jahr hat Sony einen halbwegs fertigen Trailer dazu veröffentlicht. Achtet mal auf die Tonalität, das Tempo, die Action, die Darstellung des "Helden":

    Das ist sehr urban, erkennbar im SSU angesiedelt, und zeichnet Kraven als Quasi-Superhelden, der seinen moralischen Kompass noch finden muss. Ich war nicht sonderlich begeistert, weil ich immer noch nicht glaube, dass das SSU irgendeine Lebensberechtigung jenseits der Ausschlachtung von Zweite Liga-Charakteren besitzt, die keinen eigenen Film tragen können und deren "character arc" bis ins Lächerliche hingebogen werden muss, damit sie als "Helden" funktionieren,

    Das scheint Sony mittlerweile auch zu schwanen…

  • The most 80s EVER!!!


    Ich habe schon häufiger gemutmaßt, dass unsere Erinnerung an die Jahrzehnte selten den kompletten Jahrzehnten gilt – "die 60er" meinen meistens die zweite Hälfte der 60er, während "die 70er" am typischsten im mittleren Drittel waren. Auch das, was wir stilistisch mit "den 80ern" verbinden (NDW, New Wave, Popper, Italo-Pop, Edding, Zauberwürfel), ballte sich primär in der ersten Hälfte.

    Für mich war dieses Musikvideo immer "peak 80s", ein Best of des Worst of, eine komprimierte Brausekugel an Geschmacklosigkeit unter Einbeziehung von Mode, Musik Frisur, Sexappeal, Farben und Technik:

    Tatsächlich bin ich allerdings vor zwei Tagen auf den Mitschnitt einer TV-Sendung gestoßen, die den ollen Zaza glatt vom Thron kegelt, gerade weil sich hier das verbliebene Spießertum der 80er auf die Ringermatte mit dem unterstellten "Geschmack der heutigen Jugend" begibt…

  • Kino Kritik: SLEEPING DOGS


    USA 2024. Regie: Adam Cooper. Darsteller : Russell Crowe, Karen Gillan, Márton Csókás, Thomas M. Wright, Harry Greenwood, Tommy Flanagan u.a.

    Offizielle Synopsis: Der ehemalige Ermittler der Mordkommission Roy Freeman, der an Alzheimer leidet, sieht sich gezwungen, einen früheren Fall (an den er sich nicht erinnern kann) wieder aufzurollen, um einen brutalen Mord aufzuklären. Während das Leben eines Mannes in der Todeszelle auf dem Spiel steht, beginnt Freeman mit aller Entschlossenheit zu recherchieren und versucht, die Beweise aus der zehn Jahre zurückliegenden Mordermittlung zusammenzusetzen. Was er dabei aufdeckt, ist ein düsteres Netz aus streng gehüteten Geheimnissen und Verrat, das auch mit seiner eigenen Vergangenheit und seinen Dämonen verbunden ist…

  • Filmlexikon-Geschichtsklitterung: Lügen wie gedruckt


    Vor ein paar Jahren habe ich über die letzte Ausgabe des legendären "Movie Guide" von Leonard Maltin geschrieben. Gedruckte Filmlexika haben sich überlebt, man holt sich die gewünschten Informationen aus dem Netz. Da ist die Schrift auch nicht so klein.

    Nun dachte ich, mit der letzten aktualisierten Version (dann auch in digitaler Fassung) den finalen Wälzer im Regal zu haben, die volle Packung – auch wenn Maltin in den letzten Jahren immer mehr alte Reviews gestrichen hatte.

    Gestern musste ich jedoch feststellen, dass beim Movie Guide im Laufe der Jahre nicht nur aufgeräumt wurde – es wurde auch "gesäubert", wenn ich das mal vorsichtig ausdrücken darf…