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  • Running for Roger: Der Wortvogel beim Giro di Monaco 2024


    Vor ein paar Wochen ist es mal wieder soweit: Der Frankster erwähnt einen eher harmlosen Charity-Stadtlauf und fragt, ob ich nicht Bock hätte, mit ihm zusammen dabei anzutreten. Wobei "zusammen" ja ein sehr relativ Begriff ist, denn der Frankster trägt 30 Kilo weniger auf dem Skelett als ich und geht auch gerne mal 100 Kilometer am Stück. Von dem sehe ich immer nur den Kondensstreifen, bis er am Horizont verschwindet.

    Aber warum eigentlich nicht? Das Wetter soll schön sein am Sonntag, ich habe dank der neusten Diät wieder ein paar Kilo abgenommen und trage mich mit dem Gedanken, etwas stärker ins Jogging einzusteigen…

  • Groschenromane: Das große Abenteuer in den Kleinanzeigen


    Das hier wird mal wieder so ein richtiger Artikel zum Wochenende, den man lesen kann, falls man sich von der ZEIT überfordert fühlt.

    Kürzlich hatte ich geschrieben, dass ich meine alten Heftromane in diversen Bücherschränken der Republik untergebracht habe. Das waren weniger als ich dachte – weil ich eine riesige Wanne voll im Keller vergessen hatte. Diese wurde nun in Hohenbrunn bei München ausgeräumt:

    Der Preis für den besten Romantitel geht an den GEISTER-THRILLER:

    So, wie man manchmal in der Jackentasche einen Geldschein findet, barg auch die Wanne mit den Romanheften einen kleinen Schatz:

    Die Werbeheftchen hatte ich Anfang der 80er im Spielwarenladen Lütgenau mitgenommen…

  • Bilderrepublik Deutschland


    Aus verschiedenen Gründen musste ich in den letzten Tagen mehrfach mit dem Roller durch München fahren. Und wie zu Frühzeiten meines Blogs sind mir wieder Plakate aufgefallen, die mich verwirren. Oder ärgern. Oder überraschen.

    Es stehen Europawahlen an. Die Parteien betrachten das als minder relevant und die Plakatierung ist wenig bemerkenswert. Es gilt weiterhin die Maxime: Ein Plakat hat nur dann eine plausible Aussage, wenn sie auch ins Gegenteil verkehrt Sinn macht. Als Beispiel: "Mehr Freiheit! Mehr Bildung" ist keine plausible Aussage, weil keine Partei jemals die Umkehrung "Weniger Freiheit…

  • Flugangst-Miniserien-Doppelpack: HIJACK und RED EYE


    Ich hatte vor ein paar Monaten über thematisch ähnliche Filme geschrieben, die zeitgleich in die Kinos kamen – manchmal aus Zufall, manchmal aber auch, weil Produktionsfirmen ein gerade aktuelles Thema um jeden Preis abfeiern wollten.

    Auch im Fernsehen gibt es solche Doppelungen, es fällt nur seltener auf. So produzierte RTL 2004 kurz vor LOST eine wirklich lachhaft schlechte "weekly soap" über eine Gruppe Überlebender auf einer einsamen Insel – VERSCHOLLEN:

    2012 kamen zum 100. Jahrestag der Jungfernfahrt der TITANIC diverse Produktionen auf den Markt:

    Im Jahr 2019 gab es mehrere konkurrierende WAR OF THE WORLD-Adaptionen:

    Eher durch Zufall bin ich nun auf eine aktuelle Dopplung gestoßen und habe zusammen mit der LvA zwei Wochen in der Business Class des aktuellen TV-Marktes verbracht, mit hochkarätigen Miniserien für Leute, die nicht unter Aviophobie leiden – sie hier aber bekommen könnten…

  • Fantasy Filmfest Nights 2024: Nach(t)gedanken & Trailershow


    Okay, das Festival ist eine Woche her und ich hatte Zeit, meine kleinen grauen Zellen wieder auf Spur zu bringen. Sprechen wir also abschließend über das "kleine" Fantasy Filmfest und das Drumherum.

    Bei der Gesamtbewertung des Programms tue ich mich schwer, denn mit LOVE LIES BLEEDING und ROUNDUP: PUNISHMENT habe ich zwei "crowdpleaser" am ersten Tag ausfallen lassen, das mag mein Urteil unangemessen trüben. LOVE LIES BLEEDING werde ich voraussichtlich diese Woche nachliefern – auch auf Wunsch des FFF-Veranstalters, der ihn mir sehr ans Herz gelegt hat…

  • Die Vergangenheit der Zukunft unserer Gegenwart


    Es gibt Entwicklungen, die klingen nach Science Fiction – und bleiben es erstmal auch. Immer wieder werden sie als "bald" angekündigt, ohne je den Durchbruch zu schaffen. So wurde seit den 40ern in jedem Jahrzehnt das Zeitalter des Video-Telefons beschworen. Hier nur eins von vielen Beispielen:

    Tatsächlich war die Technik einfach noch nicht soweit, gekoppelt mit der Erkenntnis, dass viele Menschen am Telefon nicht beobachtet werden wollen. Der Mehrwert war nicht zwingend genug, um die Entwicklung zu forcieren.

    Heute? Heute können wir per Facetime, WhatsApp, Zoom, Teams und Skype von Angesicht zu Angesicht telefonieren, ohne dass es besondere Kosten verursacht oder einen zusätzlichen Apparat braucht – mit "nur" 70 Jahren Verspätung…