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  • Der Wortvogel mit dem Spatzenhirn


    Jetzt ist es zum zweiten Mal passiert – eine gute Gelegenheit, Stellung zu beziehen.

    Wer genau hinschaut, dem wird auffallen, dass ich die Kritik zu HAGEN offline genommen habe. Der Grund ist einfach: es gab/gibt ein Embargo für Reviews bis zum 30. September. Die Kritik hätte also (noch) nicht online gehen dürfen.

    Einen ähnlichen Lapsus habe ich mir neulich bei DIE ERMITTLUNG geleistet, aber da ging es wenigstens nur um ein paar Tage.

    Ich kann mich schlecht rausreden – es stand in der Einladung:

    Das Problem: Ich hatte die Einladung aus Gründen nicht ordentlich genug gelesen…

  • Filmverbrechen-Fotostory: DIE SCHÖNEN WILDEN VON IBIZA (3) oder: Matadore und Moneten


    Wir verließen Teil 2 unserer ausführlichen Betrachtungen mit der schockierenden Erschießung des armen Poldi durch den abgebrühten Bosso. Es machte PÄNG, der österreichische Bubi taumelte zurück, rotes Blut an der Stirn.

    Plötzlich lacht Bosso, streicht Poldi den Schmier von der Stirn und verkündet:

    "Das ist Ketchup!"

    Unter all den Szenen, in all den LISA-Filmen, die keinen Sinn ergeben, nimmt diese hier eine Sonderstellung ein. Sie ist quasi der Maßstab für totalen Bullshit, die Richtschnur, das platonische Ideal.

    Wir haben GESEHEN, dass Boss eine Kugel in den Revolver geladen hat…

  • Filmverbrechen-Fotostory: DIE SCHÖNEN WILDEN VON IBIZA (2) oder: Von Gattenfreunden und Muttischwestern


    Wo waren wir stehengeblieben? Ach ja, Gauner Bob will die schöne Babsi nicht nur aus-, sondern auch rannehmen. "Stranger danger" scheint ihr kein Begriff zu sein, denn sie lässt willig das Kleidchen fallen und…

    … ich weiß nicht, wie ich weitermachen soll. Ich habe im ersten Teil erklärt, dass LISA den Koitus oft nur vorbereitet oder verhindert, statt ihn zu vollziehen, weil man mit all der pubertären Geilheit eben auch die pubertären Zuschauer ködern wollte, was eine 16er-Freigabe bedingte. Schmatzendes rein und raus war damit tabu, sexuelle Perversion sowieso…

  • Kino Kritik: BORDERLANDS


    USA 2024. Regie: Eli Roth (bzw. Tim Miller). Darsteller : Kevin Hart, Ariana Greenblatt, Cate Blanchett, Jamie Lee Curtis, Jack Black (nur Stimme; in Deutschland: Chris Tall), Haley Bennett, Édgar Ramírez, Gina Gershon, Janina Gavankar, Bobby Lee, Olivier Richters, Cheyenne Jackson, Florian Munteanu

    Offizielle Synopsis: Lilith kehrt widerwillig in ihre Heimat Pandora zurück, dem chaotischsten Planeten der Galaxie. Beauftragt mit der Suche nach der Tochter des übermächtigen Atlas, stellt die berüchtigt-mysteriöse Kopfgeldjägerin ein bunt zusammengewürfeltes Team von Außenseitern auf: Roland, ein erfahrener Söldner mit einer Mission; Tiny Tina, eine wilde, vorpubertäre Sprengstoffliebhaberin; Krieg, Tinas muskelbepackter, wortkarger Beschützer; Tannis, eine kauzige Wissenschaftlerin, die schon alles gesehen hat; und Claptrap, ein besserwisserischer Roboter mit fragwürdiger Moral…

  • Burgerrepublik Deutschland: Der M


    Ich gehe eher selten zu McDonald’s – maximal einmal im Monat. Meistens esse ich McNuggets und Pommes mit BBQ- oder Senfsauce. Die Burger waren mir immer eher wurscht, weil ich sie für eine reichlich fade Angelegenheit halte, selbst in theoretisch leckeren Varianten wie dem Hüttengaudi:

    Der Zusammensetzung nach müsste das für mich der perfekte Burger sein – allein, er schmeckt mir nicht. Weder der Speck noch die Rösti noch das Patty sind auch nur ansatzweise ausreichend gewürzt, den Geschmack muss man mit Ladungen zusätzlicher Soße reinprügeln – als wäre die Fastfood-Kette entschlossen, um der Massentauglichkeit willen jede Form von Aroma auszuschließen…

  • Filmverbrechen-Fotostory: DIE SCHÖNEN WILDEN VON IBIZA (1) oder: Bauch rein! Brust raus!


    Wow, die letzte Fotostory ist mehr als ein Jahr her! Time flies. Ich gestehe, dass ich ein bisschen aus dem Rhythmus gekommen bin. Und vor ein paar Monaten habe ich dann mit dem Frankster einen weiteren Kandidat gesichtet, der mich aber irgendwie nicht begeistern konnte (trotz Zachi Noy und Sibylle Rauch!). Vielleicht hole ich den irgendwann nach.

    Zum Wiedereinstieg mache ich es mir vergleichsweise einfach: Wir setzen uns einer weiteren Zelluloidverschwendung der LISA aus. If it ain’t broke, don’t fix it.

    DIE SCHÖNEN WILDEN VON IBIZA ist ein ziemlich prototypischer Film für Karl Spiehs & Konsorten…