Liebes Seite 1-Girl: auch beim Wortvogel kein Asyl
Ich hatte in den letzten zwei Jahren häufiger angedacht, wie die BILD ein "Girl der Woche" zu präsentieren. Striptease der harmlosen Sorte, topless als Maximum, versehen mit einem ironisch-launigen Text. Mir ist schon klar, dass vielen Stammlesern so ein billiges Buhlen um Klickzahlen auf die Nerven gehen würde. Aber ich war neugierig.
Der Gedanke dahinter: Seit Jahrzehnten ködern auch semi-seriöse Blätter wie SPIEGEL und STERN immer mal wieder mit nackten Tatsachen. Es gilt als legitim, im Printbereich mit weiblichen sekundären Geschlechtsmerkmalen zu werben, ohne damit die Respektabilität aufzugeben…
