• Kultkritik: Die letzte Folge


    Es wird gerne vergessen, dass das deutsche Kriminalfernsehen in den 60ern aus mehr bestand als Durbridge-Mehrteilern und "Stahlnetz". Ganz wie in den USA gab es eine beträchtliche Menge an Theater-Adaptionen, auch wenn der Live-Aspekt hierzulande nicht so dominant war. Die Vorteile liegen auf der Hand: Stoffe gab es genug, der Aufwand an Sets hielt sich in Grenzen und auch der Cast war überschaubar. Natürlich geriet bei solchen "ausgestrahlten Stücken" der filmische Aspekt gerne mal in den Hintergrund – aber den Anspruch, der großen Leinwand Konkurrenz zu machen, hatte das deutsche Fernsehen damals sowieso nicht…

  • Redaktionsalltag vor 20 Jahren – schwarz auf weiß


    Ich trage mich mit dem Gedanken, mal eine Mappe mit Texten aus allen möglichen Quellen zusammen zu stellen, um meine Arbeit als Autor kompakt präsentieren zu können. Ehrensache, dass ich dabei auch auf Artikel zurück greife, die ich seinerzeit als Jungredakteur für den GONG geschrieben habe.

    Im Rahmen unseres Umzugs nach Schwabing fiel mir kürzlich ein Ordner mit Fotokopien in die Hände, die ich vermutlich gemacht habe, als ich den GONG 1995 in Richtung ProSieben verlassen sollte. Es sind ausgesuchte Beiträge zu allen möglichen Themen, die ich damals als soliden Querschnitt meiner Arbeit betrachtete…

  • Ach ja, Tagesschau24…


    … du bist der reinkarnierte Sender "EinsExtra", auf dem künftig die Tagesschau noch häufiger wiederholt wird – für die 10 Leute, die nicht in der Lage sind, sich die aktuelle Fassung im Internet anzusehen. Wenigstens sendest du keine Endlosschleife, sondern füllst die Zeit zwischen den regurgitierten Nachrichten z.B. mit Talkshows, die du durch News-Einblendungen am unteren Bildrand ergänzt.

    So weit, so banal.

    Kann ich aber doch ein paar Sachen anmerken? Z.B. ist es eher kontraproduktiv, wenn die News-Einblendungen ständig und penetrant die Namen bzw. die Fachgebiete der Diskussionsteilnehmer von Talkshows verdecken…