• It’s an Abby Sunday (29): Feel the Heat!


    Wir haben Parkett, sehr hohe Decken und 100 Jahre alte Fenster. Da ich lieber einen Pulli anziehe, als die Heizung aufzudrehen, fühlt sich die Katze trotz Winterfell immer mal etwas "unterkühlt". Auf der Zentralheizung oder dem Kachelofen zu liegen ist eine Sache – Genuss deluxe empfindet Abby besonders dann, wenn die LvA in ihrem Heimoffice den Radiator anmacht:

    Sie wärmt sich nicht – sie toastet. Wenn man sie anfasst, ist das Fell regelrecht heiß. Aber wie heißt es so schön: ist die Katze gesund, freut sich der Mensch…

  • Der zunehmend abnehmende Wortvogel (2)


    "Dicksein liegt am Vererben eines schlechten Gens und zwar dem Zum-Kühlschrank-Gen " (angeblich Sissi Perlinger)

    Genug Leute haben mich gewarnt und die haben auch Recht gehabt: die zweite Woche ist ungleich schwerer als die erste. Zwar stellt sich bei der Ernährung eine gewisse Routine ein und man horcht auch nicht mehr ständig in sich hinein, wie der Körper nun reagiert, aber eine frustrierende Schere geht immer weiter auseinander: der Drang nach Fast Food und Süßkram steigt, während das Tempo der Gewichtsabnahme sinkt.

    Ich hatte es geahnt und es bestätigt sich nun: Herbst/Winter ist eine schwierige Zeit für eine Diät…

  • Zoff bei “Voice”? Wer gegen wen? Watt denn nu?


    Bei Shows wie "The Voice" geht es um ganz große Emotionen – habe ich mir sagen lassen. Ich schaue mir sowas nicht an. Nicht mein Genre, nicht mein Herzblut.

    Da diese Sendungen Melodramen und Mini-Stars im Minutentakt ausspucken, sind sie ein gefundenes Fressen für die Boulevardpresse, die hier Narrativen in einer Woche durchpeitschen kann, für die echte Promis mindestens ein halbes Jahr brauchen: heimliche Liebe, großes Outing, erster Streit, Versöhnung, Trennung. Manchmal so perfekt, dass es nur gescripted sein kann.

    Wenn es gerade mal kein Drama gibt, wird eins herbei geredet, wie ich heute bei meinem täglichen Schlagzeilen-Überflug von Bild.de feststellen musste…

  • It’s a crazy, crazy world


    Am Wochenende war ich mit der LvA in Salzburg. Nicht mit dem Auto, wie sonst üblich – sondern mit dem Bayern-Ticket der Deutschen Bahn. Geile Sache: mit dem Regionalzug über Land von München nach Salzburg tuckern, durch die Altstadt spazieren, Kaffee im Tomaselli trinken, ein bisschen schauen, dann wieder heimwärts. 24 Euro hin und zurück für beide.

    Drollig fand ich in der österreichischen Puppenstadt, die von Mozart(kugeln) und "The Sound of Music" lebt, diesen Aufkleber an einer Straßenlaterne:

    Ein paar Straßen weiter gab’s einen Aufsteller, für dessen Slogan sich sicher jemand ganz doll auf die Schulter klopft, der mich allerdings mit Würgegefühlen kämpfen lässt:

    Das finde ich unheimlich bewusst und es macht irgendwie auch ein Stück weit betroffen…