• No! Sleep! Til Eighteen!


    An dieser Stelle lasse ich gemeinhin ein paar salbungsvolle Worte fallen, die euch sentimental einschmieren und davon überzeugen, dass der Dewi vielleicht doch kein herzloser Drecksack ist, in dessen Brust nur das Getriebe einer alten Taschenuhr tickt. Irgendwas gleichzeitig Herziges und doch Herzergreifendes, das über die Feiertage in euch nachköchelt und immer wieder leise "hach…" macht.

    Aber da ich dieses Jahr zu Hause bin und vermutlich sogar Zeit haben werde, immer mal wieder ein paar Worte zu schreiben, erübrigt sich das. Es gibt keine Feiertagspause beim Wortvogel…

  • London 2017: Have yourself a merry little pre-christmas…


    Es war mal wieder soweit – die LvA und mich zog es in die britische Hauptstadt. Wer weiß, wie lange wir da ohne Visum und Führungszeugnis noch reinkommen. Wir wollten auch mal den Luxus probieren, von Baden-Baden direkt mit RyanAir zu fliegen. Der Preis war zudem heiß: 80 Euro pro Person hin und zurück, Sitzreservierung inbegriffen. Sogar die Abflugzeiten waren komfortabel: hin 10.40 Uhr, zurück 15.35 Uhr.

    Tag 0 Und siehe da, das hat was: man fährt eine Stunde vor Abflug daheim los, Handgepäck und gewebcheckte E-Tickets in der Tasche…

  • Rant: Geektum > Gewissen? (starring Chuck Norris)


    Normalerweise beginne ich meinen Artikel erst, wenn ich meine Meinung beisammen habe. Heute ist das allerdings anders. Es schwirrt in meinem Kopf. Weil ich auf andere Leute sauer bin und mich gleichzeitig frage, warum ich nicht sauer auf mich selbst bin.

    Jetzt müsst ihr mir weiterhelfen.

    Der Anlass ist vergleichsweise banal:

    Und einige meiner guten und besseren Freunde bei Facebook so: yay!

    Und ich so: echt?

    Klar war ich ein Fan des Filmstars Chuck Norris. "Octagon" war meine Eintrittskarte in die Welt von Martial Arts und Ninjas…

  • Wortvogels Medien-Imperium schlägt zurück


    Kleinkram zum Zeitvertreib, während ich in London bin.

    Tobias Hohmann hat mich anlässlich des zweiten Charles Band-Buchs ausführlich interviewt. Wer also zur Abwechslung mal auf deutsch lesen will, wie so ein Werk entsteht, der kann sich bei ihm drüben verlustieren.

    Ich bin bass erstaunt, welche Wellen mein Artikel über das vertikale Storytelling geschlagen hat – der geht tatsächlich nicht nur im Fandom, sondern auch in der Branche rum. Und aktuell haben sich die Jungs von Nerdtalk in ihrem neusten Podcast fast eine Viertelstunde damit auseinandergesetzt…

  • Öffentlich-rechtliches Streamingdrama: Mediathek – Audiothek – Highthek?


    Der respektierte Herr Niggemeier Stuckmann hat bei Übermedien eine unfassbare Fleißarbeit geleistet und sich mit der totalen Unübersichtlichkeit und Tranigkeit der Mediatheken von ARD und ZDF auseinander gesetzt. Jeder, der schon einmal durch die abgabenfinanzierten digitalen Korridore geirrt ist, wird ihm zustimmen. Kein visuelles Konzept, keine Userführung, keine nachvollziehbaren Strukturen. Es lässt sich kaum bestreiten: müssten die Angebote verkauft werden, hätte man das ganz anders gemacht. Aber hier ist der Kunde ja nur Untertan, der soll froh sein, dass er überhaupt was jenseits der Mattscheibe anschauen darf…

  • Kino Kritik: Star Wars – Die letzten Jedi


    USA 2017. Regie: Rian Johnson. Darsteller : Daisy Ridley, John Boyega, Oscar Isaac, Benicio del Toro, Adam Driver, Mark Hamill, Carrie Fisher, Lupita Nyong’o, Laura Dern, Kelly Marie Tran u.a.

    Story : Es sieht schlecht aus für den Widerstand – die Erste Ordnung fährt einen Sieg nach dem anderen ein, eine letzte kleine Flotte von Rebellen ist auf der Flucht vor Snokes persönlichem Zerstörer. Während Finn versucht, eine Schwachstelle des Raumschiffs zu knacken, legt sich Poe mit der kommissarischen Leiterin des Widerstands an. Rey ist derweil auf der Suche nach Meister Luke Skywalker, der allerdings so gar nicht ihren Erwartungen entspricht…