• Cineastische Vorstrafen: Abkürzung als Umweg


    Zu den Sachen, für dich Facebook liebe, gehört die Tatsache, dass es Menschen wieder in mein Blickfeld schiebt, die ich lange vergessen oder verschollen wähnte. Das kann ein ehemaliger Crush sein, ein Klassenkamerad, oder einfach ein Kumpel aus Zeiten, als Kumpel zu haben furchtbar wichtig war.

    Im Fall von Olaf (für’s Protokoll: Kumpel, kein Crush) ist das doppelt erfreulich, weil er quasi als Facebook-Gastgeschenk etwas mitbrachte – den Link zum ersten Film, an dem ich je beteiligt war.

    Genau genommen ist es nicht der erste Film…

  • Kurz nachgehakt


    Ich will nur sicherstellen, dass niemand unglücklich bleibt – 23 der 24 Geschenke aus dem Wortvogle-Adventskalender sollten ihre Besitzer erreicht haben (die DVD mit meinem Booklet ist ja noch nicht raus). Überprüfen kann ich das allerdings nur sehr schwer.

    Darum, wie man bei uns so sagt: Noch irgendwer ohne Fahrschein?

  • Abofalle YouTube-Videos: Endlose Auswahl


    Ihr kennt mich. Ich neige dazu, neue Entwicklungen und Technologien so lange bitter zu verteufeln, bis ich sie in einer lauen Stunde ausprobiere und danach lauthals preise. Facebook, Smartphones, Flachbildfernseher – der Wortvogel ist selten Speerspitze, weil ich halt doch glaube, dass es viel Zeit und Mühen erspart, wenn man einfach ein Jahr oder zwei abwartet, ob sich ein Trend durchsetzt und ausentwickelt. So komme ich einfacher und preiswerter davon.

    Ich weiß nicht, wie man seine Musiksammlung mit iTunes pflegt, ich fotografiere mein Essen nicht mit Instagram und habe noch keine Minute an Candy Crush verschwendet…

  • Bankgeheimnis: Alle doof


    Die heutige Anekdote ist schon fast 12 Jahre alt. Sie ereignete sich im ersten Quartal 2003, da wohnte ich gerade noch recht frisch in meinem eigenen Haus und hatte beruflich gerade auf "frei" umgestellt, was noch etwas stockend lief. Manchmal kam monatelang nix rein, dann gaben sich die Schecks die Klinke in die Hand. Und es passierte etwas, das mich dazu brachte, nach 30 Jahren die Hausbank zu wechseln.

    Warum das gerade jetzt erzähle? Weil ich dieser Tage meine analogen wie digitalen Aktenberge entschlackt habe…

  • Mit Google Maps den Blick zurück wagen


    Man verzeihe mir die Melancholie, die einige meiner Beiträge dieser Tage vielleicht durchzieht. Es muss auch solche Zeiten geben, da man innehält und Rückschau, mit der Frage an das Morgen auch die Frage an das Gestern stellt.

    Nachdem ich so begeistert von dem TV-Bericht über das alte München berichtet habe, empfahl mir Kai Meyer die Dokumentation "München – Geheimnisse einer Stadt" von Dominik Graf und Michael Althen. In der Tat: Eine hypnotische Meditation über das urbane Prinzip, die aus dokumentarischen Details der Vergangenheit eine Utopie bastelt, ein literarisches Essay von schleichender, aber tief dringender Kraft mit einem verblüffenden, dennoch plausiblen Plädoyer für die unverwirklichten Pläne der Nazis in Sachen Germania…

  • Munich, my love!


    Ich sage es mit größter Überraschung. Ich vermisse München. 20 Jahre lang hat die Stadt mich angeödet, habe ich mir geschworen, ihr den Rücken zu kehren. Kaum ist es geschehen, sehne ich mich zurück. Ins spießige, teure, unkreative und uncoole München.

    Und so schaue ich begeistert zurück ins Jahr 1969 – als der BR begeistert zurück schaute ins Jahr 1955. Ich sehe München "vor meiner Zeit", nach dem Kriege, dann mitten in den Umwälzungen der späten 60er Jahre. Ich sehe die Orte, die 20 Jahre später und für 25 Jahre meine "hood" werden sollten…

  • Katzenauge: Watching Rufus & Becky


    Ich bin ja nicht der Typ für sinnlose Hardware-Spielereien. Ein einfaches Smartphone, ein solider Flachbild-Fernseher, mein Macbook Air, 32m/bit Internet – mehr braucht der Wortvogel nicht zum Glück.

    Nun haben wir 2014 zwei Katzen bekommen. Britta musste immer wieder beruflich verreisen. Und Weihnachten gab’s zum Jahresausklang auch schon wieder. So kam ich auf die Idee, der Sehnsucht meiner LvA nach den Haustieren Rechnung zu tragen. Ich legte ihr (untere anderem) dieses Teil unter den geschmückten Baum:

    Eine einfache IP-Kamera. Einfach deshalb, weil die beiden einzigen Mängel, die mich auf Anhieb störten (nur 640×400 Auflösung und kein Zoom), auch bei den meisten anderen, teureren Geräten auf dem Markt zu finden sind…

  • Bodensatz Triple Feature: "Man-Thing" & "S&man" & "Mad Foxes" (male nudity included)


    Man-Thing USA 2005. Regie : Brett Leonard. Darsteller : Matthew Le Nevez, Rachael Taylor, Jack Thompson, Rawiri Paratene, Alex O’Loughlin u.a.

    Offizielle Synopsis : Es sollte eigentlich ein ruhiger erster Tag in seiner neuen, stressfreien Stelle als Sheriff von Bywater werden. Doch das beschauliche Örtchen wartet mit einem "Begrüßungsgeschenk" für Kyle Williams auf: Die aufs Grausamste entstellten Überreste eines Jugendlichen wurden im nahe liegenden Sumpfgebiet gefunden – zahllose rissartige Wunden deuten auf einen Krokodilangriff hin. Kyle erfährt, dass dies nicht der erste mysteriöse Todesfall der letzten Zeit ist…