• Drei Meinungen wider meinen Charakter


    Ich habe hier und andernorts schon häufiger gefordert, dass "wir" besser sein müssen als "die". Weil wir doch angeblich die mit dem moralischen Anspruch sind, die mit dem Recht auf unserer Seite, die "Guten". Das ist keine Plattform, die man einfach beansprucht, um von oben auf andere hinab zu schauen. Es ist eine Verantwortung. Im Idealfall ist es auch anstrengend, denn wir wissen ja aus Star Wars, dass die Dunkle Seite der Macht so verführerisch ist, weil sie alles so leicht, einfach und klar wirken lässt…

  • Mein erstes Wohnzimmer: So much 90s…


    Ich werde dieses Jahr 50. Das schreibe ich ohne Wehmut. Ich werde nämlich gerne 50. Das Alter, Zipperlein und Brille inklusive, schreckt mich nicht. Und darum werde ich auch mit einem gewissen Wohlwollen über mein Leben schreiben, wenn es in die zweite Halbzeit geht. 20 Jahre Kindheit und Jugend in Düsseldorf, 25 Jahre pralles Leben in München, 5 Jahre die neue Rolle als Ehemann und fest angestellter Schreiberling.

    Bis dahin werfe ich dann und wann ein paar nostalgische Brosamen hier rein.

    Beim üblichen Aktenwühlen zum Jahresbeginn bin ich z.B…

  • Facebook Resteverwertung: Star Trek & Stuff


    Sorry für die Funkstille, aber ich arbeite gerade massiv das Chaos in meinem Leben ab. Auch der glamouröseste Blogger muss seine Steuern machen, die Festplatten aufräumen und im Keller Ordnung schaffen, wenn ein neues Jahr droht. Außerdem planen die LvA und ich gerade eine USA-Reise mit folgenden Eckdaten: 16 Tage, 11 Hotels, 3 Staaten und 2900 Kilometer. Boldly going everywhere…

    Letztes Mal hatte ich ja meine Kurz-Kritiken zu "The Orville" dem Facebook entrissen. Da ist es nur gerecht, wenn ich selbiges auch mit den Einträgen zu "Star Trek Discovery" mache…

  • Auch 2018 aktuell: 2017


    Willkommen im Neuen Jahr! Wir sind heuer Silvester wieder daheim geblieben, haben "Bake Off: Crème de la Crème" und "Monaco Franze" geschaut, Festplatten und Keller aufgeräumt und die nächste Reise geplant.

    Glücklicherweise wissen wir mittlerweile, dass unsere beiden Katzen mit dem Feuerwerk gut umgehen können – während andere Stubentiger sich im Bad hinter der Toilette verkriechen, springen Becky und Rufus begeistert auf die Ablage des einzigen Fensters, bei dem wir die Rolladen nicht runtergelassen haben, und schauen fasziniert nach draußen, wo es knallt und blitzt…

  • Eine Anekdote (1): Weihnachtsgeschenke


    Ich werde vielleicht in nächster Zeit immer mal wieder einzelne Erinnerungsfetzen aufschreiben, damit sie nicht verloren gehen, wenn meine grauen Zellen nach und nach auf dem Gedächtnisfriedhof begraben werden. Wenn sich das bewährt, mache ich eine unregelmäßige Reihe daraus.

    Wo wir gerade bei Weihnachten sind – ich bin nicht schwer zu beschenken. Oder sehr schwer. Das ist eine Frage der Einstellung. Mir ist egal, was ein Geschenk kostet. Für mich zählt – ganz Klischee – der Gedanke dahinter. Ich möchte, dass man sich überlegt, was man mir schenkt…

  • Das Gesetz des Dschungels in unserem Garten


    Es passiert gewöhnlich eher wenig im Garten. Wir wohnen ja mitten in der Stadt und da ist es schon ein Ereignis, wenn mal eine Katze durchschlendert oder eine Amsel eine kurze Trinkpause einlegt. Jetzt im Winter ist sowieso Schicht im Schacht.

    Bis eben.

    Wie es aussieht, wollte ein kleiner Vogel sich entspannt nach Regenwürmern umschauen und hüpfte auf dem verrottenden Laub herum. Und das hat wohl aus der Höhe ein Bussard (Milan? Falke? Adler?) gesehen und zum Sturzflug angesetzt. Whäm! Ein Piepmaz weniger, ein voller Greifvogel-Bauch mehr…