• Video-Vorschau: London macht Theater


    Wir haben genau 43 Stunden in London – von Freitag Nachmittag bis Sonntag Mittag. Abgesehen von diversen Shops und Restaurants steht Kultur auf dem Programm: Tickets für drei hochkarätige Theaterstücke konnten wir ergattern.

    Den Freitag Abend bestreitet Agatha Christie:

    Am Samstag nehmen wir die Matinee eines Gore Vidal-Klassikers mit, dessen Cast mir die Hände schwitzig macht: <a href=" Martin Shaw und <a href=" Jeff Fahey live auf der Bühne! Nun steht die LvA bekanntermaßen auf Psychodramen und Krimis – da war es nur logisch, dass wir die letzte Vorstellung des Thrillers "Frozen" besuchen würden: Und wo geht man nach Mord & Totschlag angemessen frühstücken…

  • Four days of Brosnan (1): The Foreigner


    Ich mag Pierce Brosnan. Immer schon. Der Mann hat klein angefangen, mit einer Statistenrolle in Agatha Christies "Mord im Spiegel" am Busen von Elizabeth Taylor:

    Ziemlich schnell schaffte er es nach Amerika und in die Serie "Remington Steele", die von Folge 1 an klarmachte: Dieser Typ war geboren, Roger Moore als James Bond abzulösen. Leider kam er aus "Remington Steele" nicht rechtzeitig raus und musste den Part ablehnen (das gleiche Schicksal hatte ja Tom Selleck ereilt, der für Indiana Jones vorgesehen gewesen war, aber den Vertrag für "Magnum" einhalten musste)…

  • Kino Kritik: Winchester – das Haus der Verdammten


    USA/Australien 2018. Regie: Michael Spierig, Peter Spierig. Darsteller : Jason Clarke, Helen Mirren, Sarah Snook, Angus Sampson, Laura Brent u.a.

    Offizielle Synopsis: In einer verlassenen Gegend von San Jose, 50 Meilen von San Francisco entfernt, lebt die Witwe Sarah Winchester in ihrer monströsen Villa. Die Erbin des Waffen-Imperiums von William Winchester lässt in jahrzehntelanger, ununterbrochener Bautätigkeit ein gigantisches und unübersichtliches Anwesen mit über 500 Zimmern errichten – voller Irrwege, falscher Türen und im Nirgendwo endender Treppen. Auf die Außenwelt wirkt das Gebäude wie das exzentrische Denkmal einer wahnsinnigen Frau…

  • Cosby vogelfrei


    Vorab: Ich bin froh und dankbar, dass Bill Cosby schuldig gesprochen wurde. Nach all den Informationen, die ich habe, war er ein Prototyp des sexuellen Ausbeuters, für den Missbrauch über Jahrzehnte eine regelmäßige und akzeptable Form des Umgangs mit jüngeren Frauen darstellte. Ein ekelhafter Mensch, der nie zu alt sein darf, um nicht noch bestraft zu werden. Cosby ist – nach dem Stand der Dinge – ein Dreckschwein.

    Und trotzdem kann ich mich genauso prima über all die Fingerzeiger und Empörten aufregen, die nun wortreich erklären, warum man das alles hätte wissen müssen und warum sie – obwohl sie es wussten – die Klappe gehalten haben…

  • Essen für Anfänger


    Es ist mal wieder Zeit für ein Diät-Update. Ich habe jetzt knapp vier Wochen mein Intervall-Fasten hardcore durchgehalten: Jeder zweite Tag fällt in Sachen Speis & Trank flach, es wird nur Wasser getrunken. Und es ist hart. Gestern Abend war mir regelrecht flau vom Hunger und erstmals hatte ich auch leichten Schwindel, als ich aufstand.

    Das war aber zu erwarten. Je mehr ich meinen Körper in die Knie zwinge, desto weniger hat er, wovon er ersatzweise zehren kann. Mein Körper wehrt sich, er will nicht hungern…

  • Staffel-Review: Lost in Space 2018


    Die LvA und ich haben uns in den letzten Wochen eine Form des "slow binging" angewöhnt: Wir schauen nicht wie andere Leute neue Serien im Marathon, sondern mit einer Folge pro Abend. Zehn Tage für "Altered Carbon" und jetzt zehn Tage für "Lost in Space" in der 2018er-Version.

    Dazu ein bisschen Background für alle, die ganz frisch sind, was die Franchise angeht. Das Original "Lost in Space" startete 1965, also noch vor "Star Trek", und basierte auf einer Comicserie von Gold Key. Anfänglich ging man die Sache noch mit dem gebotenen Ernst (und in schwarzweiß) an, allerdings mit deutlich mehr Remmidemmi als Trek:

    Mit dem Umstieg auf Farbe wurde die Serie zunehmend alberner…