• Fastenziel – fast am Ziel


    Zwei Monate Hardcore-Intervallfasten sind rum. Eigentlich eine spontane Schnapsidee nach einem zu üppigen Brunch. Und natürlich habe ich das viel zu extrem gemacht – statt eine kurze Fastenwoche einzulegen oder nach 16:8-Prinzip jeden Tag ein kontrolliertes Fenster zur Nahrungsaufnahme einzurichten, habe ich einfach jeden zweiten Tag nichts mehr gegessen. Jeden zweiten Tag Hunger, jeden zweiten Tag miese Laune, jeden zweiten Tag die Frage "habe ich noch alle Murmeln in der Tasche?".

    Ich habe dabei viel gelernt. Über meinen Körper, meine Disziplin, mein Hungergefühl und meinen Kalorienverbrauch…

  • Scan as scan can: Die Digitalisierungswelle rollt


    Okay, Zeit für ein kleines Update in Sachen Umstellung auf Digitalbibliothek.

    Wie erhofft, hat mein letzter Artikel einige spannende und sehr hilfreiche Reaktionen der Leserschaft (hier und auf Facebook) provoziert. So hat ein Kommentator angeboten, mir den Czar-Scanner zu schicken für Bücher, die ich nicht zerlegen will. Dann brauche ich mir das günstige, aber nicht billige Teil nicht selber zu kaufen.

    Eine genauere Inventur meiner Bücherschränke hat außerdem gezeigt, dass ich den Großteil meines Archivs tatsächlich durch einen Scanner mit automatischem Einzug jagen kann, um den Vorgang zu automatisieren…

  • B-Film Basterds 2018 (4): Zelluloidscher Zieleinlauf


    Sachen, die man nach einem langen Festival-Tag probiert:

    Kurzurteil: bäh.

    Und damit zum einzigen Filmfestival, bei dem Sätze wie dieser nonchalant in den Raum geworfen werden: "Auf die deutsche Hymne kann man übrigens prima den Bärenmarke-Song singen."

    Ostzone Wieder mal deutscher Horror – und ob ich mich damit auf das Genre oder die Erfahrung beziehe, ist bekanntermaßen immer ein Wurf der Münze. Ich würde gerne die Diskussion anstoßen, warum deutsche Filmemacher kein "Horror können", aber dem aktuellen Stand nach können sie Science Fiction, Action und romantische Komödie ja AUCH nicht…

  • B-Film Basterds 2018 (3): Füllhorn Film


    Ach, der Fluch des sozialen Miteinanders – in anderthalb Stunden muss ich aus dem Hotel ausgecheckt sein und bei einem verspäteten Geburtstagsfrühstück antanzen. Ein knallharter Einstieg für den letzten Festivaltag.

    Doc Acula verloste heute wieder fleißig – und angesichts der 1:1-Ration von Publikum und Gewinnen musste eigentlich jeder was mit nach Hause nehmen. Da ich die Reduktion meines Hausrats plane, verkniff ich es mir, die Hand zu heben. Es war eh nichts dabei, das meinem Leben eine positivere Richtung gegeben hätte (glaube ich).

    FWU Selection Man kann dem Veranstalter vieles (VIELES)…

  • B-Film Basterds 2018 (2): Kino, das wehtut


    Der Wortvogel und Doc Acula – modische Titanen bis zu den Socken:

    Zweiter Tag B-Film Basterds 2018 – eine Wundertüte schlechten Geschmacks unter der Beteiligung Indiens, Deutschlands, Mexikos, Italiens und Spaniens. Maskierte Rächer, nackte Nymphomaninnen, tanzende Gurus und hosenlose Bayern zum Einsatz!

    Diler (aka Anji) Den Tag einläuten durfte ein Bollywood-Streifen… nein, genau genommen ein Tollywood-Streifen. Den Unterschied könnt ihr hier nachlesen. Es geht – wie immer im indischen Kino – um alles, ein all you can eat buffet aus Melodrama, Komödie, Romanze und Abenteuer…

  • B-Film Basterds 2018 (1): Vier Tage Schmerz


    Nürnberg sexy – von meinem Hotelzimmerfenster aus gesehen:

    Mir ist es wurscht – ich habe gut geschlafen und es ist nur ein kurzer Fußweg zum Kino. Nachteil heute: Fastentag. Mehr als Wasser und ein paar Babykarotten sind also nicht drin. Das ist bei einem Filmfestival natürlich kacke und beim großen FFF in Berlin werde ich das definitiv anders handhaben. An cineastischen Delikatessen laben, aber an kulinarischen Delikatessen darben? Nicht mit mir!

    Ich bin gestern sehr zeitig nach Nürnberg gefahren, weil es hieß, dass sich die Jungs vorher bei Uschi (vulgo O’Shea) treffen würden…