Thema: Neues

  • Bauch rein, Brust raus, Po auch – Update


    Ihr erinnert euch vielleicht/hoffentlich/möglicherweise an den Artikel zum Thema "Wie Frauen auf Filmplakaten posieren". Hier ein aktuelles Beispiel – die Handschellen geben dem Motiv den Extra-Bondage-Kick:

    Was das Poster doppelt albern macht, ist die Hauptdarstellerin. Katherine Heigl wird nicht müde, lahme Skripts und sexistische Rollen zu kritisieren, mit denen Schauspielerinnen in Los Angeles bombardiert werden. Sie will nicht das ewig gleiche blonde Dummchen in vorhersehbaren Romantic Comedies spielen.

    Hier eine Liste ihrer Filme: "27 Dresses", "100 Girls", "Kiss & Kill", "New Year’s Eve", "Romy & Michelle: Hollywood wir kommen!", "Voll verarscht", "Beim ersten Mal", "Die nackte Wahrheit", "So spielt das Leben"…

  • Wortvogels Gastarbeiter (9): Doc Acula


    Markus Risser (besser bekannt unter seinem rasend originellen Pseudonym Doc Acula) ist Betreiber des fast schon legendären Review-Blogs Badmovies.de, dessen Forum ein Sammelbecken für alle Wirrköpfe des Trashfilm-Fandoms ist. Um noch einen drauf zu setzen, veranstaltet Risser neuerdings das Badmovies-Festival in Nürnberg, so auch in diesem Jahr vom 20. bis 22.04.2012 im KommKino. Näheres dazu bald.

    Wenn einem die Ehre zuteil wird, in den erlesenen Kreis der Wortvogel-Urlaubsvertreter aufgenommen zu werden, kann man nicht einfach die nächste Jim-Wynorski-DVD aus dem Regal greifen und drei-vier Absätze absalbadern, das hat schon etwas Denkwürdigeres verdient…

  • Captain America – Biker Dude!


    Seit Jahren spiele ich mit der Idee, mir ein Superheldenkostüm zu kaufen. Einfach so. Weil man auch mit 43 noch bereit sein muss, sich zum Affen zu machen. Leider sind die Kostüme z.B. von Halloween Costumes wenig geeignet, dem Abschaum der Straßen die Furcht in die Adern zu treiben – auch bei der "Prestige Adult"-Version für knapp 100 Dollar:

    Deutlich badasser sind da schon die Motorrad-Outfits von UD Replicas:

    Jetzt müsste ich nur noch ein etwas badasseres Zweirad fahren…

  • "Reguly Gry": Warschau ist nicht New York


    Es ist kein Geheimnis, dass die Deutschen das Genre Sitcom nicht wirklich im Griff haben – zumindest, was das originär amerikanische Format angeht mit dem Wohnzimmer und dem Live-Publikum im Studio. Selbst Kultserien, die so deutsch wie Eisbein mit Sauerkraut scheinen, haben ihre Wurzeln im Ausland.

    Das hier kennt jeder – "Ein Herz und eine Seele":

    So mancher TV-Fan weiß mittlerweile auch, dass Ekel Alfred irgendwie mit Archie Bunker aus "All in the family" zusammen hängt:

    Tatsächlich geht "Ein Herz und eine Seele" aber auf das britische Original "Till death do us part" zurück:

    Das hat funktioniert…

  • Klolektüre


    So, ich bin wohlbehalten aus Sizilien zurück. Schee war’s. Es wird dieser Tage einen meiner patentierten Reiseberichte geben. Bis ich dazu komme, lenke ich euch erstmal mit anderem Schnickschnack ab.

    Ich wollte schon länger mal einen Beitrag zum Thema "Beste Badezimmer-Bücher" machen. Das neulich erwähnte Lexikon der 80er-Popmusik gehört ebenso dazu wie der fette Band "Was geschah mit Schillers Schädel?". Oder Niggemeiers Fernseh-Lexikon. Sachen, die sich häppchenweise lesen lassen, in die man beliebig ein- und aussteigen kann.

    Heute morgen kam ich jedoch auf die erheblich naheliegendere Idee, statt einer theoretischen Liste einfach den Stapel sprechen zu lassen, der auf dem kleinen Brettchen liegt, das ich extra zu diesem Zweck in unserem kleineren Waschraum über der Tür habe anbringen lassen:

    Dieses Chaos ist in der Tat ein recht repräsentativer Durchschnitt dessen, was ich mir wie weiland Al Bundy gerne unter den Arm klemme, wenn ich mich in Richtung Badezimmer aufmache…

  • Wortvogels Gastarbeiter (8): Claudia Kern


    Claudia Kern ist Journalistin, Übersetzerin und Romanautorin. Ihr Blog befindet sich hier. Sie hat die "Der verwaiste Thron"-Trilogie ebenso geschrieben wie die Horrorcomedy "Sissi die Vampirjägerin – Scheusalsjahre einer Kaiserin". Momentan kann man ihre Beiträge bei SF-Radio genießen. Außerdem war sie Redakteurin der kürzlich anscheinend eingestellten Zeitschrift "SpaceView".

    Mach’s gut, SpaceView, und danke für den Fisch

    Erst mal das Obligatorische vorweg: Ich habe keine Ahnung, ob und wie es mit der Space View weitergeht.

    Okay, und jetzt zum Thema. Torsten hat mich gefragt, ob ich nicht Lust hätte, ein paar Anekdoten über meine Zeit als Co-Chefredakteurin bei der Space View zu erzählen…