Theater-Kurzkritiken: Das weite Land, Die Zauberflöte, Rolf Boysen liest Nachtseiten, Weibsteufel, Tannöd
Okay, bevor mir das alles aus dem Gedächtnis fleucht, arbeite ich mich noch fix an ein paar Theaterbesuchen der letzten Monate ab. Man will ja nicht als Kulturbanause dastehen, der nur Hollywood-Blockbuster und britische Krimiserien konsumiert.
"Das weite Land" von Arthur Schnitzler
Zugegeben, es ist selten ein Risiko, ins Residenztheater zu gehen. Auf Münchens renommiertester Bühne wird nur Premiumkost geboten, technisch wie inhaltlich. Ich verweise da gerne noch mal auf meine Kritik zu Shakespeare "Viel Lärm um nichts".
Und so wurde auch Schnitzlers "Das weite Land" erwartungsgemäß beeindruckend gespielt und mit mutigem Bühnenbild umgesetzt:
Obwohl Schnitzlers Gesellschaftsdrama kaum aufgepeppt wurde, wirkte es in dieser Deko und unter diesem Ensemble frisch und zeitgemäß…
