Thema: Neues

  • Kinokritik: "The Amazing Spider-Man"


    USA 2012. Regie: Marc Webb. Darsteller: Andrew Garfield, Emma Stone, Martin Sheen, Rhys Ifans, Denis Leary, Embeth Davidtz, C. Thomas Howell, Sally Field, Chris Zylka u.a.

    Story : Peter Parker lebt bei Tante und Onkel, seit die Eltern in einer Nacht & Nebel-Aktion die Stadt verlassen mussten. Auf der Suche nach den Hintergründen landet er bei Oscorp, wo auch sein Schwarm Gwen Stacy arbeitet – als Assistentin von Dr. Connors, der davon besessen ist, seinen verlorenen Arm durch Verwendung von Echsen-Genen neu wachsen zu lassen…

  • Astor Lounge: Cinema deluxe


    Nein, ich sitze hier nicht im privaten Screening-Room von Kanye West:

    Dieses plüschige Ambiente, in dem man einen Kinofilm wie daheim im Sessel anschauen kann (allerdings mit besserer Projektion und livrierter Bedienung), gehört zur Astor-Cinemalounge im Hotel Bayerischer Hof hier in München.

    Und wahrlich, ich sage euch: SO macht Kino Spass und der Silberscheibe wieder Konkurrenz. Bild und Ton vorbildlich, ein paar gut ausgesuchte Trailer, Getränke aus der hauseigenen Falk’s Bar, gerade mal eine weitere Besucherin in der Matinee-Vorstellung am Sonntag Vormittag.

    Zugegeben: 15 Euro sind kein Klacks für eine Kinokarte (ohne 3D), aber man kann immerhin das Popcorn abziehen – das ist im Preis inbegriffen und in meinem Fall super lecker gepuderzuckert…

  • Dafuq: "Asterix & Obelix – Im Auftrag Ihrer Majestät"


    Ich habe mich damit abgefunden, dass man bei den Realverfilmungen nach Christian Clavier und Clovis Cornillac mit Edouard Baer schon wieder einen neuen (optisch recht faden) Asterix besetzt hat. Und dass der Film in 3D daher kommt, darf niemanden überraschen.

    Die Inhaltsangabe lässt mich allerdings stutzen:

    "Unter dem Kommando von Julius Cäsar (Fabrice Luchini) haben die ruhmreichen Legionen Roms mittlerweile auch Britannien erobert. Nur ein Dorf leistet dort noch erfolgreich Widerstand, kann aber nicht mehr lange standhalten. Die Königin der Briten (Catherine Deneuve) schickt deshalb ihren Berater Teefax (Guillaume Gallienne) nach Gallien um Hilfe zu holen…

  • Lesenswertes aus dem Netz


    Ich weiß, das neue "Freitagsforum" habe ich bisher ein wenig vernachlässigt – es verlangt halt einige Vorbereitung und ich bin mir selber nicht immer sicher, WAS genau ich unter diesem Punkt eigentlich abhandeln will.

    Da ich gestern einen Artikel über Jason Statham verlinkt habe, der sehr gut zeigt, dass ausführliche Lesestücke auch online zu finden sind, lasse ich euch heute mal in meine Sammelbüchse der letzten Monate schauen.

    Ich empfehle zur Lektüre dringlich einen Browser-Zusatz wie Clearly, der die langen Texte auf Knopfdruck lesefreundlich formatiert…

  • Polemik: Dumm, dümmer, BILD


    Ich mache mir nur noch selten die Mühe, den gesammelten Unfug des Springer-Blattes zu sezieren. Es lohnt nicht. Heute aber kam es wieder so geballt, dass ich es mir nicht verkneifen kann.

    Schauen wir uns mal diese Übersicht an:

    Der Reihe nach…

    Rupert Everett (schwul) sagt also, John Travolta (angeblich schwul) täte ihm leid. Weswegen? Man vermutet schwule Solidarität, aber die Frage/Antwort im Beitrag selbst ist ungleich perfider:

    Seit Jahren kursieren Gerüchte, dass beispielsweise Ihr Kollege John Travolta ein Doppelleben führt?
    Ja, für ihn, der sich ja nicht als homosexuell geoutet hat, muss es der Horror sein…

  • Dieser Porno hat soooo’n Bart…


    "Thor XXX" ist eine recht lahme Angelegenheit: Die Kostüme haben Karneval-Charakter, die Darsteller sind Grimassenschneider und sämtliche Sexszenen habe ich (wie üblich) übersprungen. Kein Vergleich z.B. mit "Spider-Man XXX", der sich wirklich Mühe gibt, dem Original nachzueifern. Oder "Avengers XXX", der zwar inhaltlich Magerkost auffährt, aber mehr Avengers sorgsam kostümiert auffährt als der Kino-Blockbuster. Wie gesagt: davon demnächst mehr.

    Es ist allerdings zu drollig, dass man DIESEN Odin

    im Film SO darstellt:

    Ich vermute, der Maskenbildner hat sich weniger vom Göttervater und dafür mehr von Papa Schlumpf inspirieren lassen…

  • "The Amazing Spider-Man": Stärker, weil schwächer?


    Am Montag werde ich aller Voraussicht nach "The Amazing Spider-Man" sehen. Und wie üblich wird keine zwei Stunden später meine Kritik online sein. Ich freue mich drauf, auch wenn ich (wie viele andere) nicht verstehe, warum es jetzt schon ein "Reboot" der Franchise braucht. Aber wenn Hollywood mal Geld riecht, hat es weniger Skrupel als ein albanischer Zuhälter.

    Spannend ist natürlich vor allem die Frage: Was wir denn nun "rebooted"? Andrew Garfield sieht etwas weniger geeky aus, die Story fokussiert wohl mehr auf die Romanze mit Gwen Stacy, es gibt einen Handlungsstrang über Peters Eltern, das Kostüm ist dunkler – vor allem aber: Spider-Man wird nicht nur deutlich humorvoller dargestellt, sondern in der Nutzung seiner Kräfte realistischer…