Thema: Neues
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Kein Anschiss unter dieser Nummer
Cold Calls sind ja mittlerweile nicht mehr erlaubt. Es gibt sie trotzdem, bei mir durchschnittlich einmal im Monat – angebliche Marktforschungsinstitute und Agenturen, die für "Umfragen" einfach gerne mal was über mich und von mir wissen wollen. Da leiern dann Aushilfskräfte mehr oder weniger lustlos ihr Skript herunter ("Herr Dewi, es freut mich, dass ich Sie persönlich erreiche…"), bis ich mehr oder weniger energisch sage "Kein Interesse, danke trotzdem". Ich gehöre nicht zu den Leuten, die einfach auflegen.
Sagt man "Kein Interesse", gibt es gewöhnlich zwei mögliche Reaktionen – entweder die sofortige Einsicht ("Kein Problem, schönen Tag noch"), gerne auch in der nachhakenden Variante ("Ach, Sie haben kein Interesse, Steuern zu sparen?"), oder die nervige Penetranz ("Herr Dewi, es wird auch wirklich nur ein paar Sekunden dauern…")…
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Kindermund: Nachtrag
Kennt ihr das auch? Ihr steht im Supermarkt, der Einkaufswagen ist voll, ihr wollt zur Kasse – und doch: ein nagender Zweifel bleibt. Habt ihr nicht irgendwas vergessen? Ihr geht die Liste im Kopf drei oder vier mal durch, aber da ist nichts. Das schlechte Gefühl bleibt. Wenn ihr zu Hause seid und die Liebste sagt beim Blick in die Tüte augenblicklich "Ach, hatten die keinen Wildreis mehr?" sagt – DANN fällt es euch wieder ein.
War erst gestern wieder so. Beim Hornbacher jede Menge Kleinteile für ein neues "Bauprojekt" gekauft – und den Bilderrahmen, den wir um den Einstieg in das Katzenklo montieren wollen, vergessen…
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Stop stairing at me!
Eigentlich hätte das zum Bilder-Mischmasch von gestern gehört, der Fotograf hat es mir aber erst heute geschickt – der Wortvogel albert in der alten Kachelfabrik in Baden Baden rum:
Bonus: Im Keller haben die uralte, zwei Stockwerke hohe, "mangler"-eske Maschinen mit gigantischen Mahlwerken, in denen man locker drei bis sechsundzwanzig Menschen verschwinden lassen könnte, ohne dass es nennenswert auffällt:
Inspiration für einen in Osteuropa spielenden Kannibalen-Horrorfilm, der noch irgendwie Kritik an der Konsumgesellschaft übt – make it so!
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Fantasy Film Fest 2012: Der Trailer
Ganz frisch, erstaunlich Rube Goldberg-esk und verspielt:
Es gibt zum FFF eventuell dieser Tage eine SEHR gute Nachricht – für mich zumindest…
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Kristen Stewart nackt: BILD vergisst Verhütung
Seit drei Jahren verpixelt BILD online häufig nackte Brüste halbwegs prominenter Frauen. So geschehen auch bei den verschwommenen Screenshots von "Twilight"-Beauty Kristen Stewart, die in der Kerouac-Verfilmung "On the Road" alles in die Kamera hält, was sie hat:
Konsequenz ist allerdings nicht die Stärke der BILD-Leute – auf der Startseite wird der Artikel gänzlich unverpixelt angepriesen:
Wenigstens muss man sich bei Springer jetzt nicht mehr auf die eigene Phantasie verlassen.
P.S.: Peroy darf sich jetzt offiziell in Stein verwandeln…
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On the road: Deutsche Wirklichkeiten
Ich war in den letzten Wochen wieder viel unterwegs, und abgesehen von Verständigungsproblemen mit Ureinwohnern sind mir noch ein paar andere Sachen aufgefallen.
Die Anzeigetafel am Bahnhof in Baden Baden schien irgendwie nicht in Ordnung:
Wie es aussieht, muss die DB mal ein paar RAM-Riegel nachkaufen:
Kurioserweise habe ich sowas auch schon im Mega-Format gesehen: ca. 1998 ist in Las Vegas einer dieser gigantischen Video-Screens, mit denen vor dem MGM-Hotel die im Haus auftretenden Stars angepriesen werden (damals gerade Gloria Estefan, IIRC), ausgefallen. Man sah auf ca…
