Thema: Neues

  • Fantasy Filmfest 2014 (2): Life after Beth


    Wer sich wundert, warum die Reviews mit der Zahl 2 anfangen – Review 1 war vor einigen Wochen schon "Under the Skin".

    USA 2014. Regie: Jeff Baena. Darsteller: Aubrey Plaza, Dane DeHaan, Anna Kendrick, John C. Reilly, Molly Shannon, Cheryl Hines, Paul Reiser

    Offizielle Synopsis : Der junge Zach versucht zu verkraften, dass seine Freundin Beth an einem Schlangenbiss gestorben ist. So oft es geht besucht er ihre Eltern, die ihm näherstehen als die eigenen. Denn Zuhause wird Zachs extremer Trauer mit einem gewissen Unverständnis begegnet…

  • Der Wortvogel macht wirklich jeden Scheiß mit


    Als Non-Prominenter hoffte ich, der Sache zu entgehen. Aber mittlerweile nehmen sie wohl jeden. Das habe ich Thorben Rump zu verdanken – und natürlich lasse ich mich nicht lumpen. 2 Kilo Crushed Ice, 10 Liter Wasser, 100 Euro an die ALS-Association:

    Schriftlich: Dietmar, Peter Morwood und William Wilson sind dran.

    Ich danke Constanze, Verena und Pina für die sicher ganz selbstlose Unterstützung dabei, mich frieren zu sehen.

  • Fantasy Filmfest 2014: Ideen gesucht!


    All systems go! Nächste Woche ist es wieder so weit: Berlin, Berlin, ich fahre nach Berlin! Seit 20 Jahren ist das Fantasy Filmfest ein fester Bestandteil meines sozialen Kalenders, zum nunmehr achten Mal schreibe ich darüber für diesen Blog.

    Den PDF-Tagesplaner für Berlin findet ihr hier.

    Es hat sich einiges verändert: Nur noch zweimal am Tag laufen Filme parallel. Das erlaubt Dauerkartenbesitzern wie mir, noch mehr Filme für das gleiche Geld anzuschauen. Andererseits verlängert es das Festival auf eigentlich unzulässige 11 Tage, das treibt die Kosten für Hotel und Verpflegung nach oben…

  • Good night, old friend: "Leonard Maltin’s Movie Guide" (1969-2015)


    Viele von euch werden gar nicht mehr wissen, wie es war, ein Filmfan zu sein, bevor es das Internet gab. Als Wikipedia und IMDB noch nicht die jahrelange Schmökerei in schlecht recherchierten Sekundärwerken ersetzten, die man zerfleddert neben dem Bett liegen hatte. Als Filmkonsum noch nicht "alles und sofort" hieß, sondern "schau mal in die TV-Zeitschrift".

    Wollte man damals eine brauchbar kuratierte Filmsammlung haben und die kostbare Lebenszeit nicht an cineastischen Abfall verschwenden (oder genau das), dann musste man sich auf kompetente Erklärbären auf gedrucktem Papier verlassen…

  • B-Film Banksters 2014: Komm, wir geh’n ins Kino!


    Meine Vorliebe zum Trashfilm ist weithin bekannt, meine persönliche Affinität zum B-Film Basterds-Festival auch. Wenn Doc Acula ruft, komme ich gerne und lasse mich als attraktiv angegrauten Veteranen der Szene feiern. Ähem…

    Nun war das Basterds-Festival dieses Jahr im Mai schon ein höchst launiger Event. Ich tendiere dazu, so etwas nicht durch Wiederholung zu verwässern. Andererseits ist es angebracht, die frohe Botschaft der Badmovies in so viele Kinosäle wie möglich zu tragen. Es ist Doc Acula (unter Mithilfe des schweigenden Wortvogel-Lesers Reini) gelungen, beide Aspekte unter einen Hut zu bringen: Unter dem Namen "B-Movie Banksters" gibt es einen Ableger des Nürnberger Originals, der ein größtenteils frisches Programm zeigt – an diesem Wochenende:

    22.08…

  • Ein später Nachmittag mit Pauly


    Ich neige nicht zu Sentimentalitäten, träume als jemand, der Landromantik verkauft, selbst wenig von Landromantik und dem "Häuschen im Grünen". Ich bin ein urbaner Mensch, der Lärm vor dem nächtlichen Fenster hasst, aber Leben vor dem nächtlichen Fenster braucht. Ich will von Kultur umgeben sein wie andere Menschen von Natur – ob ich sie tatsächlich nutze, ist dabei zweitrangig. Die schiere Möglichkeit zur Zerstreuung in vielerlei Gassen reicht oft, die konkrete Zerstreuung unnötig zu machen. Solange die Stadt da draußen auf mich wartet, ist alles gut…

  • Jesus made me review this: "Heaven is for real, but God’s dead, so I’m Suing the Devil"


    Ich bin wieder die ganze Woche unterwegs, ein Reportage-Marathon von Basislager Dresden steht an. Auf der Busreise nach Nürnberg (wo mich mein Fotograf aufpickte und ich noch einen netten Burger mit Doc Acula speiste) konnte ich endlich den letzten Film meines lange gefürchteten christlichen Triple Feature anschauen. Die drei eher willkürlich ausgewählten Beispiele für "faith films" entpuppten sich als genau die eklektische Mischung, die ich mir erhofft hatte.

    Glaubt mir, diese Reviews wollt und solltet ihr lesen.

    God’s (not) Dead

    Kevin "Hercules" Sorbo und Dean "Superman" Cain in einem Christenfilm…